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Der Präsident der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, spricht von einer «Vernebelung der Tatsachen" und einer "unzulässigen Beschönigung". Gemeint ist die Rede von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger bei der Trauerfeier für Hans Filbinger. Staeck erklärte, so etwas könne nicht unkommentiert in der Öffentlichkeit stehen bleiben. Oettinger mache Filbinger im Nachhinein zum Märtyrer. Der CDU-Politiker hatte erklärt, Filbinger sei kein Nationalsozialist gewesen. Der damalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg war im Jahr 1978 zurückgetreten, nachdem der Dramatiker Rolf Hochhut Filbingers Tätigkeit als Marinerichter während der NS-Zeit öffentlich gemacht hatte.
Auch mit 3.000 Jahren ist man noch nicht zu alt zum Reisen. Das findet eine bundesweite Initiative, die eine befristete Ausleihe der Nofretete-Büste erreichen will. Seit 1913 steht die ägyptische Königin in Berlin - und die Kampagne unter dem Titel "Nofretete geht auf Reisen" will den Wunsch Ägyptens erfüllen, die Königin auch in ihrem Heimatland auszustellen. Dies sei keine juristische, sondern eine moralische Frage, teilten die Initiatoren mit.
In jedem Menschen steckt ein "Robin Hood". Denn in der menschlichen Natur liege ein gewisser Sinn für Gleichheit, lautet das Fazit einer Studie der Universität von Kalifornien in San Diego. Der Impuls zum Ausgleich sei auch einer der Gründe, warum Menschen mehr als andere Lebewesen zusammenarbeiten, sagte der Politologe James Fowler der Zeitschrift "Nature". In einem Spiel-Experiment hatten Studenten unterschiedlich hohe Geldbeträge erhalten. Dabei nahmen etwa 70 Prozent der Teilnehmer den Reichsten deren Besitz, um ihn dem Ärmsten zu geben.
Erinnerungsstücke der "Beach Boys" dürfen versteigert werden. Das hat ein Richter in Los Angeles verfügt. Die Popgruppe hatte eine 60-Millionen-Dollar-Klage angestrengt, weil die Gegenstände - darunter Musikinstrumente und Fotos - ihnen gestohlen worden seien. Sie beschuldigten den Betreiber eines Lagerhauses und einen Sammler. Der Richter befand nun, die Beach Boys hätten nicht ausreichend belegen können, dass sich jemand die Sachen wirklich rechtswidrig angeeignet habe. Mit der Klage war 2005 in letzter Sekunde eine Auktion verhindert worden. Nun werden die Memorabilien wohl bald unter den Hammer kommen.
Fans des Doors-Sängers Jim Morrison haben den US-Bundesstaat Florida gebeten, den Musiker in einer delikaten Angelegenheit posthum zu begnadigen. Im Jahr 1969 ist Morrison verurteilt worden, weil er sich während eines Konzerts in Miami entblößt haben soll. Er stritt den Vorwurf damals ab, und mehrere Zeugen aus dem Publikum sagten aus, er habe die Entblößung nur vorgetäuscht. Wie die BBC berichtet, haben nun zwei Fans einen Brief an Gouverneur Charlie Crist geschrieben. Viele Anhänger der Band glauben, dass die Doors und Morrison durch die Verurteilung in eine Krise gestürzt wurden, weil die negativen Schlagzeilen zur Absage von Konzerten führten.
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Der Fluch der bösen Fans - Tatort Fußballstadion
Sendezeit: 12.02.2012, 17:30
Al-Qaidas al-Zawaheri stellt sich hinter die Revolte in Syrien
Sendezeit: 12.02.2012, 17:20
Griechisches Parlament debattiert Sparpaket, Proteste
Sendezeit: 12.02.2012, 17:17
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