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KULTURNACHRICHTEN
 

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Dienstag, 17. April 2007 10:30 Uhr

Fantasy-Experte Schenkel: Neuer Tolkien-Roman wird vermutlich nicht so ein Bestseller wie 'Herr der Ringe'

Der neue Tolkien-Roman wird den 'Herr der Ringe' nicht vom Sockel stoßen. Dieser Meinung ist der Leipziger Anglistik-Professor und Experte für Fantasy-Literatur, Elmar Schenkel. Er glaube, dass es bei dem Buch 'Die Kinder Húrins' nicht zum Bestseller reiche, sagte Schenkel im Deutschlandradio Kultur. Für ihn ist Tolkien deshalb so populär, weil die Figuren dem Leser menschliche Wärme und Werte wie Loyalität und Freundschaft vermittelten. Christopher Tolkien hat den unvollendeten Roman seines Vaters, mehr als 30 Jahre nach dessen Tod, überarbeitet und herausgegeben. Der Band erscheint heute gleichzeitig in Deutschland, Großbritannien und den USA.

 

Oscar-Preisträger Forest Whitaker mit Hollywood-Stern verewigt

Nach seinem Oscar-Triumph war das wohl nur noch Formsache. Forest Whitaker ist jetzt auch stolzer Besitzer eines Sterns auf dem «Hollywood Walk Of Fame». Genau gesagt erhielt der 45-jährige Schauspieler Stern Nr. 2335 auf dem berühmten Bürgersteig, gleich vor dem Kodak-Theater, wo alljährlich die Oscar-Trophäen verliehen werden. Eben dort war Whitaker im Februar als bester Hauptdarsteller geehrt worden für die Rolle des Diktators Idi Amin in dem Drama "Der letzte König von Schottland".

 

Indische Hindus protestieren gegen Richard Gere wegen Küssen in der Öffentlichkeit

Richard Gere hat sich in Indien unbeliebt gemacht. Etliche konservative Hindus sind erzürnt darüber, dass der amerikanische Filmstar auf einer Pressekonferenz die Bollywood-Schauspielerin Shilpa Shetty mehrmals auf die Wange küsste. Nachdem Bilder davon in indischen Zeitungen erschienen, verbrannten wütende Hindus, die in den Küssen einen schweren Tabubruch sahen, in mehreren Städten Fotos von Gere. Die 31-jährige Shetty rief zur Ruhe auf und bat ihre Fans, die Küsse zu ignorieren.

 

Mammut-Skelett für 300.000 Euro bei Christie's in Paris versteigert

Für diese Preistreiberei haben zahlreiche Wissenschaftler kein Verständnis. Bei Christie's in Paris ist das 15.000 Jahre alte Skelett eines ausgewachsenen Mammuts für 312.000 Euro versteigert worden. Es erzielte damit mehr als doppelt so viel wie erwartet. Das Pariser Naturkundemuseum befürchtet, dass durch derartige Auktionen wichtige Fundstücke für die Forschung verloren gehen könnten. 'Eine verderbliche Folge des Jurassic-Park-Effektes', meinte ein Sprecher. Auch weitere Fundstücke aus einer Privatsammlung - wie das Fossil eines Wollnashorns und die Überreste eines ausgestorbenen Höhlenbären - lockten etliche Interessenten an.

 

Beruhigungsmittel für Pferde wegen Rolling-Stones-Konzert in Belgrad

Der geplante erste Auftritt der Rolling Stones in Belgrad ruft Tierschützer auf den Plan. Die Rockmusiker sollen im Juli auf dem Gelände der städtischen Pferdebahn auftreten, wo sich auch die Ställe für 300 Pferde befinden. Wie Korrespondenten berichten, sollen die Tiere Beruhigungsmittel bekommen, damit sie von dem Lärm nicht aufgeschreckt werden. Dagegen haben nun Tierschutzvereine protestiert, die eine Verlegung des Konzerts an einen anderen Ort fordern. Das lehnen die Veranstalter jedoch ab.