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International bekannt wurde er in der Rolle des Stasi-Mitarbeiters in dem Film "Das Leben der anderen". Jetzt ist der Schauspieler Ulrich Mühe im Alter von 54 Jahren in Walbeck in Sachsen-Anhalt gestorben. Das berichtet die 'Bild'-Zeitung unter Berufung auf die Bürgermeisterin des Ortes. Mühe litt an Krebs. Der Schauspieler ist in Deutschland einem großen Publikum auch als Gerichtsmediziner aus der Krimiserie 'Der letzte Zeuge' bekannt.
In all seinen Inszenierungen war er der Mann Hiob, der lachte. So erinnert sich die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' an den jetzt verstorbenen Dramatiker George Tabori. Er habe sein elegantes Altherrenbuben-Haupt voll Witz und Wunden den Katastrophen des 20. Jahrhunderts entgegen gehalten und etlichen Tabus die Feigenblätter heruntergezogen, so das Blatt. Ähnlich sieht das die 'Frankfurter Rundschau'. Wer bei Tabori gelacht habe, habe über den Abgrund gelacht, über sich und nie unter Niveau. Und das trotz allem nicht galle-bitter, sondern mit bitter lächelndem Herzen. Die 'Süddeutsche Zeitung' findet, der Regisseur sei dem Grauen des Lebens und der deutschen Geschichte mit der Magie des Theaters und der Güte seines Wesens mit seinen großartigen Stücken beigekommen. Dafür dankt ihm das Blatt in aller Demut und Freude.
Per Olov Enquist hat ihn, Donna Leon auch. Jetzt bekommt Wilhelm Genazino den Internationalen Buchpreis Corine in der Kategorie Belletristik. Geehrt wird der Schriftsteller für seinen Roman 'Mittelmäßiges Heimweh'. In der Kategorie Hörbuch geht die Auszeichnung an den Entertainer Hape Kerkeling und dessen Stück 'Ein Mann, ein Fjord'. Mit dem Leserpreis werden die Krimi-Autorin Andrea Maria Schenkel für den Band 'Tannöd' und die Schauspielerin Monica Bleibtreu geehrt, die das Werk als Hörbuch gelesen hat. Die undotierte Corine wird in insgesamt acht Sparten vergeben, die Verleihung findet am 16. September in München statt.
Die Gegner der geplanten Dresdner Waldschlösschenbrücke lassen nicht locker. Die Bürgerinitiative Welterbe Dresdner Elbtal sammelt derzeit Unterschriften, um ein Bürgerbegehren für einen Tunnel auf den Weg zu bringen. Nach Angaben der Initiatoren haben bereits mehr als 9.500 Menschen unterschrieben, nötig sei eine Zahl von 20.000. Das Dresdner Regierungspräsidium hat bereits erste Bauaufträge vergeben. Die UNESCO will dem Dresdner Elbtal den Weltkulturerbetitel entziehen, sollte die Flussquerung nach den ursprünglichen Plänen gebaut werden.
Sie war die erste US-Amerikanerin, die mit dem Titel 'Österreichische Kammersängerin' geehrt wurde. Jetzt ist die Sopranistin Teresa Stich-Randall im Alter von 79 Jahren gestorben. Wie die österreichischen Bundestheater mitteilten, starb sie bereits vergangene Woche in Wien. Die Künstlerin aus West Hartford im US-Bundestaat Conneticut begann ihre Europa-Karriere 1951. Bekannt war Teresa Stich-Randall vor allem für ihre Rollen in Mozart-Opern.