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Henryk M. Broder sieht Eva Herman als symbolisches Opfer

"Frau Herman ist sehr blond und nicht sehr helle" - mit diesen Worten hebt der Publizist Henryk M. Broder zu einer Verteidigung der Moderatorin an. Die wegen ihrer Äußerungen zur Nazi-Zeit entlassene NDR-Journalistin habe einfach nur einem medialen Prinzip gehorcht: Dem des entfesselten Geplappers. Herman eigne sich aber offenbar gut als symbolisches Opfer für den Antifaschismus, schreibt Broder weiter in seinem Text im österreichischen "Standard". Und fügt hinzu, die so genannte "Antifa" gedeihe umso besser, je weniger "Fa" es gebe. - Der Norddeutsche Rundfunk hatte die Zusammenarbeit mit Eva Herman beendet, nachdem sie das im Dritten Reich propagierte Familienbild gelobt hatte. Der Zentralrat der Juden begrüßte den Schritt des Senders. Gerade für jüngere Zuschauer seien solche Äußerungen gefährlich.

 

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