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Für Adolf Muschg ist der umstrittene Schweizer Justizminister Christoph Blocher ein Katalysator. Der Autor, der Blocher sehr kritisch sieht, sagte im Deutschlandfunk, dieser spiele eine Rolle bei der Neuentwicklung der Struktur des Landes. Mit dem guten Ergebnis für Blochers rechtsgerichtete Volkspartei bei der Parlamentswahl sei das Ende der Schweizer Konkordanz eingeläutet. Zugleich erklärte der Literat, dass die Schweizer gegenüber extremen Kampagnen wie die mit dem schwarzen Schaf weniger empfindlich seien als andere, weil sie sich von der Geschichte nicht so betroffen fühlten. Jetzt sei sein Land allerdings wie jedes andere, nur sei das den Schweizern selbst noch nicht bewusst.
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