Christian von Borries hält nichts von einer Gewerkschaft für Komponisten. Der Musiker sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", er habe kein Verständnis für Kollegen, die auf diesem Weg ein strenges Urheberrecht durchsetzen wollten, um höhere Einnahmen aus früheren Tonaufnahmen zu erzielen. Mit Tonträgern sei heute kein Geld mehr zu verdienen, sagte von Borries. Strengere Gesetze für den Umgang mit Musik im Internet würden der Kunst mehr schaden als nutzen. Fremde Werke zu benutzen, sei eine "uralte Kulturtechnik". "Man bezieht sich auf etwas, man verändert es, man macht etwas Neues daraus."
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