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Der Hang des türkischen Staates, Bücher zu verbieten und Schriftsteller zu bestrafen, hält nach Ansicht von Orhan Pamuk noch immer an. Der Schriftsteller formulierte seine Kritik zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse - deren Gastland in diesem Jahr die Türkei ist. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte die Einschätzung, dass die Türkei beim Thema Meinungsfreiheit noch ein Stück des Weges vor sich habe. Der türkische Staatspräsident Gül beteuerte dagegen, die Einschränkungen hätten abgenommen oder seien bereits gänzlich verschwunden. Die nackten Zahlen zur Buchmesse sind diese: 402.000 Titel von mehr als 7.300 Ausstellern aus 100 Ländern - darunter etwa 250 türkische Schriftsteller und 150 Verlage aus dem Gastland.
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