Montag - Freitag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 | 14:30 | 15:30 | 16:30 Uhr
Samstag · 6:30 | 7:30 | 8:30 | 9:30 | 10:30 | 11:30 Uhr
Sonntag · 9:30 | 11:30 Uhr
Bei der Entstehung von Vorurteilen lassen sich nach Einschätzung des Antisemitismus-Forschers Wolfgang Benz gewisse Mechanismen erkennen. Derzeit gebe es eine Islamfeindlichkeit, die sich aus ähnlichen Kanälen speise wie der Hass gegen Juden, sagte Benz im Deutschlandradio Kultur. In beiden Fällen werde eine Minderheit definiert, um dann in deren religiöser Tradition nach Argumenten zu suchen, die angeblich gegen sie sprächen. So wie der Antisemitismus stets behauptet habe, die Juden sähen sich als auserwähltes Volk, das Nichtjuden betrügen dürfe, so werde heute mit Zitaten aus dem Koran versucht, den Muslimen zu unterstellen, sie wollten die Macht über Nichtmuslime erlangen. Benz betonte, dies bedeute allerdings nicht, dass die Islamfeindlichkeit das gleiche Gewicht habe wie der Antisemitismus.
Nachrichten
per Service-Telefon:
0221 - 345 29911
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Medwedew einstimming zum neuen Parteichef gewählt
Sendezeit: 26.05.2012, 17:16
Blutbad in Syrien, Opposition fordert Eingreifen d. Vereinten Nationen
Sendezeit: 26.05.2012, 17:13
Kommentar, "Europas Schande" Grass-Gedicht zu Griechenland
Sendezeit: 26.05.2012, 17:10
dradio-Recorder
im Beta-Test: