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Dienstag, 24. Februar 2009 11:30 Uhr

Meidinger plädiert erneut für Eignungstests für Lehrer

Die Idee ist nicht neu. Zum wiederholten Mal hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, Eignungstests für Lehrer gefordert. Nur wer die richtigen Voraussetzungen mitbringe, solle auch Pädagoge werden dürfen, sagte er 'Welt Online'. Problematisch ist Meidinger zufolge, dass viele den Beruf nicht aus Leidenschaft wählen, sondern wegen der vermeintlichen Sicherheit. Auslöser der Diskussion war eine Studie des ifo-Instituts, nach der Abiturienten mit guten Noten nur selten Lehrer werden.

 

Online-Plattform 'Academic Earth' sammelt Mitschnitte von Uni-Vorlesungen

Vormittags eine Vorlesung am Massachusetts Institute of Technology und zwei Stunden später ein Seminar an der Berkeley Universität in Californien. Das ist jetzt mit dem neuen Internet-Portal 'Academic Earth' möglich. Auf der Seite können Nutzer Mitschnitte von Vorlesungen verschiedener Universitäten ansehen. Darunter Veranstaltungen von Professoren aus Harvard, Berkeley, Princeton, Stanford und Yale. Katalogisiert sind die Vorlesungen nach Fächern. Das tolle dabei: Ist es langweilig, reicht ein einziger Mausklick.

 

Indiens Presse feiert "Slumdog Millionaire"

"Indien ist trotz aller Probleme ein gelungenes multikulturelles Experiment". Das ist für die TIMES OF INDIA eine der Lehren aus der Oscar-Flut für den Film "Slumdog Millionaire", die denn auch in der Presse lebhaft diskutiert wird. Die Vita des doppelt ausgezeichneten Komponisten Rahman zeige diese Freiheit des Einzelnen, so das Blatt aus Bombay: Rahman sei Tamile und Inder. Er sei gläubiger Muslim und schreibe trotzdem Filmmusiken. Verärgert ist dagegen die HINDUSTAN TIMES: Jetzt, wo der Film so etwas wie Indiens "Titanic" sei, müsse man schon fragen, wie die BBC es wagen könne, ihn als britisches Werk zu bezeichnen.

 

Krimi-Autor Heinichen Opfer einer anonymen Rufmordkampagne

Veit Heinichen ist bekannt für seine Kriminalromane. Eine mysteriöse Rufmordkampagne, deren Opfer er nun geworden ist, konnte er bislang nicht auflösen. Medienberichten zufolge zieht ein anonymer Schreiber den Autor seit einem Jahr in den Schmutz, indem er Briefe mit haltlosen Behauptungen über ihn verschickt. Nun hat der in Triest lebende Heinichen den Fall mit einem Artikel in der Zeitung 'Il Piccolo' öffentlich gemacht. Damit wolle er den Verleumder zu einer Reaktion zwingen, sagte er der 'Süddeutschen Zeitung'. Der Autor hat unter anderem die Krimis 'Die Ruhe des Stärkeren' und 'Der Tod wirft lange Schatten' geschrieben.

 

Finnische Bibliotheken woll attraktiver für Männer werden

Gleichberechtigung ist den Skandinaviern sehr wichtig. Die Stadtbibliothek in Helsinki will deshalb einen Plan entwickeln, damit auch mehr Männer in die Bücherausleihe kommen. Eine Umfrage hatte ergeben, dass finnische Bibliotheken vor allem von Frauen genutzt werden. Die Bibliothekare haben seitdem die Sorge, dass sie ihr Angebot zu einseitig auf Frauen ausgerichtet haben.

 
 

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