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"Der Schaden für die Kulturgeschichte durch den Einsturz des historischen Kölner Stadtarchivs ist unermesslich." Zu diesem Schluss ist Nordrhein-Westfalens Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff gekommen. Das Archiv sei eines der bedeutendsten nördlich der Alpen gewesen, sagte er im Deutschlandfunk. Deshalb sei dort die Unterbringung der historischen Dokumente auch besonders vorbildlich gewesen. Über den genauen Schaden habe man noch keinen Überblick, da die Suche nach Vermissten vorgehe. Schuldzuweisungen etwa im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau wollte Grosse-Brockhoff nicht ausprechen, er betonte jedoch, man müsse darüber nachdenken, wie man in Zukunft mit der Sicherung von Archivalien umgehe. Die ganze Digitalisierung nütze nichts, wenn keine Originale mehr vorhanden seien.
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