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Das mazedonische Innenministerium wollte modern sein und hat sich ein Profil beim Sozialnetzwerk 'Facebook' eingerichtet. Auf viel Sympathie stieß das Haus damit allerdings nicht. Besonders Journalisten reagierten argwöhnisch auf die Anfrage, ob sie zu den 'Freunden' des Ministeriums gehören wollten. Bei Facebook ist es üblich, im Profil seine Sozialkontakte aufzulisten. Das sei nur ein neuer Versuch, die Arbeit der Medienschaffenden zu kontrollieren, empörten sich viele. Doch das Ministerium bekam auch noch Gegenwind von anderer Seite. Weil es sich bei der Behörde um eine Institution und nicht um eine Einzelperson handelt, wurde das Profil mittlerweile gelöscht - mitsamt den 300 Freunden, die das Ministerium immerhin doch gewinnen konnte.
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