Die Kritik an der Aberkennung des Hessischen Kulturpreises für Navid Kermani reißt nicht ab. Jetzt hat auch Kirchentagspräsidentin Karin von Welck ihren Unmut geäußert. Bei der Eröffnungspressekonferenz des Evangelischen Kirchentages in Bremen, erklärte sie, die Aberkennung sei unverständlich. Die vermeintlich fundamentalen Angriffe auf das Kreuz seien eine beeindruckend kluge Auseinandersetzung mit der christlichen Kreuzestheologie. Diese Intoleranz gegenüber dem offenen Dialog zeige jedoch, welch einen weiten Weg man noch vor sich habe. Zu dem Protestanten-Treffen werden rund 100-tausend Teilnehmer erwartet.
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