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Er hat schon als Kfz-Mechaniker und Reisebüro-Kaufmann gearbeitet. Jetzt erhält Walter Kappacher den diesjährigen Georg-Büchner-Preis. In seinen Romanen und Erzählungen widmet sich der 70-jährige Schriftsteller aus Obertrum bei Salzburg dem Durchschnittsbürger und seinem Alltag und vor allem den Möglichkeiten, jenseits der üblichen Zwänge neue Wege zu entdecken. Die Begründung der Jury, seine Prosa sei "voll melancholischer Unerbittlichkeit" kann Kappacher allerdings nur zum Teil nachvollziehen. Er selber sei nicht trauriger als der Durchschnitt der Menschen, sagte er im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Die Melancholie komme jedoch häufiger, je älter er werde. Der Autor schreibt seit den Siebziger Jahren, unter anderem auch Fernseh- und Hörspiele. Zu seinen Werken gehören 'Wer zuerst Lacht', 'Der Fliegenpalast' und 'Der lange Brief'. Der Georg-Büchner-Preis gilt als der bedeutendste deutsche Literaturpreis.
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