"Die iranischen Behörden wollen unliebsame Zeugen der Proteste loswerden." So erklärt sich die Organisation 'Reporter ohne Grenzen' die Festnahmen einheimischer Berichterstatter, die sie registriert hat. Seit Beginn der Demonstrationen seien inzwischen etwa 20 iranische Journalisten festgenommen worden, hieß es in einer Mitteilung. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge ist heute Früh auch der Chefredakteur der reformorientierten Zeitung 'Etemad Melli' verhaftet worden. Ausländischen Medien wurde bereits Anfang der Woche untersagt, direkt von Demonstrationen zu berichten. Sie sollten amtliche Quellen nutzen.
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Deutschlandradio Kultur
Kulturpresseschau 11.03.2010
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