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Beim Aufbau seiner Internet-Zensur nutzte der Iran westliche Technologie. Das berichtet das 'Wallstreet Journal'. Das Blatt zitiert Experten, denen zufolge das Regime weit mehr kann, als einfach nur Webseiten blockieren. So sei es in der Lage, exakte Kommunikationsprofile einzelner Nutzer zu erstellen und Inhalte zu verändern. Die Technik sei von dem deutsch-finnischen Unternehmen 'Nokia Siemens Networks' geliefert worden, so das Wall Street Journal. Die sogenannte 'Monitoring Center'-Technik sei Teil eines größeren Auftrages mit dem Iran gewesen, zitiert das Blatt Unternehmenssprecher Ben Roome. Wenn man Netzwerke verkaufe, verkaufe man damit untrennbar verbunden auch die Fähigkeit, jede Kommunikation abzufangen, die darüber laufe, so der Sprecher.
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