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Müller-Karpe: "Nicht genug Bewusstsein für Handel mit Raubkunst"

In Deutschland gibt es nicht genügend Bewusstsein für den Handel mit Raubkunst aus Ländern wie dem Irak. Der Archäologe Michael Müller-Karpe sagte im Deutschlandfunk weiter, im Kunsthandel seien archäologische Objekte aus legaler Herkunft sehr selten. Was bei offiziellen Grabungen gefunden werde, gehe meistens in ein Museum. Was dagegen im deutschen Kunsthandel angeboten werde, könne im Prinzip nur aus Raubgrabungen stammen. Die deutsche Rechtslage lasse durchaus zu, dass etwas getan werde - es werde aber nicht genug getan. Müller-Karpe hat zur Zeit ein Goldgefäß im Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz in Verwahrung. Es stammt nach seinem Gutachten aus dem Irak, und um den Besitz wird heftig gestritten.

 

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