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Iranischer Musiker soll wegen Koran-Liedes für fünf Jahre ins Gefängnis

Mohsen Namdschu nahm seinen Koran-Song nach eigenen Angaben zu privaten Zwecken auf, jetzt soll er deswegen für vier Jahre ins Gefängnis. Ein iranisches Gericht verurteilte den Sänger nach Medienangaben wegen unkonventioneller Vertonung einiger Verse aus dem heiligen Buch der Muslime. Geklagt hatte der Koran-Experte Abbas Salimi Namin, der fand, Namdschu habe den den Text veralbert und entehrt. Der in Wien lebende Musiker hatte sich im vergangenen Jahr für die Aufnahme entschuldigt. In seinen Stücken verschmelzt er häufig traditionelle iranische Musik mit Elementen aus Pop und Jazz. Zuletzt hatte er Solidaritätskonzerte für die iranische Opposition gegeben.

 

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