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"1966 reichte es, in ein Flugzeug zu steigen, und drei Fotos am anderen Ende der Welt zu machen, um gedruckt zu werden." So beschreibt Raymond Depardon, einer der Mitbegründer der französischen Foto-Agentur Gamma, die gute alte Zeit des Bildjournalismus. Doch die ist längst zu Ende gegangen. Gamma steht vor dem finanziellen Aus, die 14 noch verbliebenen Fotografen bangen um ihre Arbeitsplätze. Im vergangenen Jahr machte man drei Millionen Euro Verlust, und im ersten Halbjahr 2009 noch einmal so viel. Grund ist die Medienkrise, in deren Folge manche Zeitschriften ihre Fotoseiten drastisch reduziert haben.
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