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14 Jahre dauert der Streit bereits, auch eine richterliche Entscheidung konnte die Diskussion in Litauen nicht beenden. "Die Schreibung von Nachnamen hat in der Staatssprache und nicht mit im Litauischen unüblichen Buchstaben zu erfolgen." So lautete das nun verkündete Urteil des litauischen Verfassungsgerichts zur Schreibung der Namen von Angehörigen der polnischen Minderheit. Die Entscheidung sorgte umgehend für heftige Reaktionen. So erklärte der Europaparlamentarier Janusz Wojciechowski, Litauen "verhöhne Polen" und verstoße gegen den Staatsvertrag zur Wahrung der Minderheitenrechte. Ein Kommentator der größten litauischen Tageszeitung "Lietuvos Rytas" versteht die Aufregung nicht, schließlich würden auch kyrillische Buchstaben und chinesische Schriftzeichen transskribiert.
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