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"Die Ungerechtigkeit einer Zwei-Klassen-Gesellschaft wird zementiert." So kommentiert die "Pforzheimer Zeitung" das Vorhaben von Bildungsministerin Annette Schavan, staatlich geförderte Bildungssparkonten einzuführen. Die Idee ist heute Thema in vielen Kommentarspalten. "Wo nichts ist, kann nichts zur Seite gelegt werden. Und wo nichts zur Seite gelegt wird, braucht der Staat nach Schavans Vorstellungen auch nichts dazuzugeben", schreibt die "Pforzeheimer Zeitung" weiter. Die in Rostock erscheinende "Ostsee-Zeitung" sieht es ähnlich. Mit dem Bildungssparen würden die Studienkosten noch weiter privatisiert. Schon jetzt siebe das System die "arme Spreu" vom "reichen Weizen", nämlich durch Studiengebühren, die in einigen Bundesländern erhoben werden. Auch die "taz" findet an der Idee nichts Gutes. Millionen Eltern zahlten jetzt schon viel Geld für Kindergärten, Horte, Sportvereine und Nachhilfeunterricht. Wenn sie künftig eifrig beim Bildungssparen mitmachten, werde es für den Staat leichter, sich noch weiter aus der Finanzierung der Bildung zurückzuziehen.
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