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Der Fall Helene Hegemann sorgt weiter für Wirbel. Seit der 17-jährigen Autorin vorgeworfen wird, ihr Bestseller "Axolotl Roadkill" sei in Teilen ein Plagiat, hagelt es Reaktionen. Jetzt meldet sich der Verlag zu Wort, der das vermeintliche Original herausgegeben hat - den Roman "Strobo", erschienen bei "Sukultur". Der Verlag ist nicht an einem Streit interessiert: Geschäftsführer Frank Maleu sagte der dpa, man habe kein Interesse daran, das Buch von Helene Hegemann schlechtzureden. Aber wenn man Dinge von anderen übernehme, müsse man vorher fragen. In einer Presseerklärung des Verlages klingt das schärfer: Dort heißt es, Hegemann schmücke sich mit fremden Federn - und diese Federn gehörten dem Schriftsteller Airen. Der Autor mit diesem Pseudonym prüft gerade, in welchem Umfang Helene Hegemann bei ihm abgeschrieben hat. Die 17-Jährige selbst hat in der Zeitung "Die Welt" eingeräumt, ihre Quellen nicht aufgeführt zu haben. Das habe mit Nachlässigkeit und mit, so wörtlich, "uneingestandenem Narzissmus" zu tun.
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Kulturnachrichten 13.02.2012, 8:30 Uhr
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Draußen in der Kälte - warum Obdachlose Unterkünfte nicht nutzen
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OZ - Kulturtipp - Montag, 13.02.2012 - 08.15 Uhr Simone Nieweg
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