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Die Erfindung des Porzellans wollen sich die Sachsen nicht nehmen lassen. Sächsische Forscher haben britische Studien zurückgewiesen, wonach das Porzellan nicht im 18. Jahrundert in Dresden, sondern bereits Jahrzehnte zuvor in England erfunden worden sein könnte. Die Briten hatten auf Stücke einer englischen Sammlung verweisen, die laut Urkunden mindestens 25 Jahre älter sind als jene 1683 in Dresden entstandenen ersten Porzellan-Gefäße. Die Antwort der sächsischen Forscher lautet: Die englischen Teile sind vermutlich "made in China". Dies zeige ein Vergleich zwischen den Analysedaten des englischen Porzellans und chinesischen Materials aus derselben Zeit. Der Direktor der Porzellan-Abteilung in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, Ulrich Pietsch, sagte, es gebe also keinen Grund, die Geschichte des Porzellans umzuschreiben.
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