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Die religiösen Stätten im Westjordanland gehören nicht nur den Israelis. Dieser Ansicht ist die UNESCO, die die Vereinnahmung der Patriarchengräber in Hebron und des Grab Rachels bei Bethlehem durch Israel kritisiert. Diese Stätten seien auch für Muslime und Christen wichtig, erklärte UNESCO-Chefin Irina Bokowa in Paris. Die wegen dieses Streits wachsende Spannung in der Region bereite ihr Sorgen, betonte Frau Bokowa. Das Kabinett in Jerusalem hatte am Sonntag auf Druck rechter und ultrarechter Parteien beschlossen, die beiden religiösen Stätten auf eine Liste von insgesamt 150 israelischen Kulturstätten zu setzen. Für ihre Erhaltung sollen umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro investiert werden.
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