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Michael Lerchenberg wirft das Handtuch. Der bayerische Schauspieler erklärte nach der Empörung über seinen Nazi-Vergleich, dass er für die traditionelle Fastenpredigt am Münchner Nockherberg künftig nicht mehr zur Verfügung steht. Der Druck auf ihn und seinen Co-Autor Christian Springer sowie auf die veranstaltende Brauerei sei zu groß gewesen, erklärte Lerchenberg. Zugleich verteidigte er grundsätzlich den Stil seiner Auftritte. Seine Figur des Bruder Barnabas habe niemanden geschont. Lerchenberg hatte in seiner satirischen Rede am Mittwoch Abend Parallelen zwischen NS-Konzentrationslagern und dem Umgang der FDP mit Hartz-Vier-Empfängern angedeutet. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Knobloch, erklärte, Scherze, die das Leid der Opfer in den Konzentrationslagern verharmlosten oder gar der Lächerlichkeit preisgäben, seien eine Schande.
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