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Daryush Shokof fühlt sich von der deutschen Polizei nicht richtig ernst genommen. Der regimekritische iranische Filmregisseur ist erstmals seit seiner angeblichen Entführung an die Öffentlichkeit gegangen und hat die Behörden aufgerufen, seinen Fall weiter zu untersuchen. Die Ermittlungen müssten in die richtige Richtung geführt werden, sagte Shokof in Berlin. Der 55-Jährige war Ende Mai verschwunden und 12 Tage später hilfslos am Rheinufer in Köln aufgefunden worden. Nach eigenen Angaben wurde er verschleppt, in einen Kellerraum gesperrt und unter Drogen gesetzt. Die Entführer - mutmaßliche Schergen des Regimes in Teheran - hätten ihn aufgefordert, seinen jüngsten Film über die Misshandlung iranischer Oppositioneller in der Haft nicht zu zeigen. Die deutschen Ermittlungsbehörden gehen Shokofs Angaben nach, haben sich bislang aber zurückhaltend zu dem Fall geäußert.
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