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René Böll auf "meinesuedstadt.de" über den Nachlass seines Vaters: Die Informationspolitik der Stadt Köln ist eine Katastrophe

"Wir wissen überhaupt nichts. Von keinem einzigen Blatt. Gar nichts." So deutlich hat sich René Böll über den Nachlass seines Vaters Heinrich Böll geäußert - fast alle Originale des Nobelpreisträgers wurden Anfang letzten Jahres beim Einsturz des Kölner Stadt-Archivs unter Schutt und Erde begraben. René Böll äußerte sich gegenüber dem Kölner Portal "meinesuedstadt.de", Anlass ist der Tod seines Vaters heute vor 25 Jahren. Die Informationspolitik der Stadt Köln zur Bergung des Nachlasses sei eine Katastrophe, kritisierte René Böll. Zitat: "Ich nehme an, die wissen selbst nicht, wo was ist." Allerdings habe es Treffen mit anderen Beteiligten gegeben, meinte Böll: Im Stadtarchiv hätten immerhin 820 Nachlässe gelagert, der seines Vaters sei nur einer davon gewesen. In Köln und Bornheim, wo Heinrich Böll begraben ist, wird heute an den Nobelpreisträger erinnert.

 

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