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Sechs Millionen Euro waren bereits genehmigt, doch jetzt macht das Auswärtige Amt einen Rückzieher. Aus dem Projekt der Villa Tarabya in Istanbul wird wohl nichts. Auf dem Gelände der deutschen Residenz in der türkischen Metropole sollten 14 Künstler aus Deutschland jeweils ein halbes Jahr lang leben, arbeiten und Kontakte knüpfen. Doch das Auswärtige Amt hat die Gelder nun blockiert und einen neuen Plan ausgearbeitet: Demnach sollen nur noch drei bis vier Künstlerappartements entstehen, statt einer Künstlerakademie soll eine allgemeine Begegnungsstätte entstehen. Der CSU-Kulturpolitiker Peter Gauweiler bedauerte den Vorschlag. Das Reizvolle an der Idee der Akademie sei gewesen, dass die Künstler durch ihren Aufenthalt einen Beitrag zur Integrationsdebatte hätten leisten können.
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