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Schriftsteller dürfen in ihren Werken auch private Dinge über lebende Personen schreiben. Das entschied ein Gericht in Kopenhagen und wies damit eine Klage von Thomas Strøbech gegen den Autor Helge Bille Nielsen zurück. Der Roman "Der Souverän" erzählt von einer Reise Nielsens und Strøbechs in den Irak. Dabei geht es auch um Strøbechs Familienleben. Die Juristin Elisabeth Fogtdal bezeichnete das Urteil als "Sieg für die Kunst", der entscheidende Bedeutung für die Literatur haben werde. Auch der dänische Autorenverband nahm das Urteil mit Begeisterung auf. Es zeige, dass sich Gerichte nicht in Kunst einmischen sollten, erklärte die Vorsitzende Lotte Garbers.
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