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Das zentrale Problem des Drogenkriegs in Mexiko liegt bei den Politikern. Davon ist die mexikanische Journalistin und Bloggerin Judith Torrea überzeugt. In einem Interview mit der Lateinamerika-Zeitschrift "Matices" sagte sie, die staatlichen Autoritäten verletzten Menschenrechte und seien ebenso blutrünstig wie die Drogenkartelle. Die Lösung des Konflikts könne höchstens in einen künstlichen Frieden münden. Aber auch danach werde es voraussichtlich große soziale Probleme geben. Für ihren Blog wurde Torrea jetzt mit dem Best of Blog Award der "Deutschen Welle" und Reporter ohne Grenzen ausgezeichnet.
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