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In den Problem-Vorstädten Frankreichs gibt es kaum Veränderungen zum Besseren. Das kritisiert der Islam-Experte Gilles Kepel in der "Neuen Zürcher Zeitung". Der von Präsident Nicolas Sarkozy angekündigte Marshall-Plan für die Banlieues sei vor allem eine Investition in Beton und nicht in die Menschen gewesen. Die sozialen Probleme bestünden unverändert fort. Nötig sei, so Kepel, ein Quantensprung in der Erziehungspolitik. Wer die Schule verlasse, sollte wenigstens lesen und schreiben können und eine reale Chance auf gesellschaftliche Teilhabe bekommen. Weil das oft nicht der Fall sei, lehnten besonders junge Männer aus Migrantenfamilien die republikanischen Werte ab und identifizierten sich zunehmend mit dem Islam.
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