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Wissenschaft darf nicht durch Drittmittelgeber erpressbar sein. Diese Meinung vertritt der Vize-Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Wolf-Michael Catenhusen. Er begrüßte im Deutschlandradio Kultur, dass das Hasso-Plattner-Institut aus dem umstrittenen Schufa-Projekt zur Datensammlung im Internet ausgestiegen sei. Catenhusen betonte, es gebe "keinen ethischen TÜV für einzelne Forschungsprojekte", sondern nur "strukturelle Vorkehrungen im Wissenschaftssystem", um Erpressbarkeit durch Drittmittelgeber zu verhindern. Es komme darauf an, dass der Wissenschaftler seine Freiheit gegenüber der Gesellschaft betone, aber gleichzeitig auch Verantwortung für sie übernehme. Weiter sagte Catenhusen, das Hasso-Plattner-Institut sei nicht darauf angewiesen, mit der Privatwirtschaft zusammenzuarbeiten, da es "stark durch Spender finanziert" würde.
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