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"Fassbinder war jemand, der sehr gierig war nach dem Leben." So beschreibt die Schauspielerin Hanna Schygulla das Wesen des Regisseurs, dessen Todestag sich heute zum 30. Mal jährt. Wie ein Geschichtenerzähler aus früherer Zeit habe er alles, was er sah, verarbeitet. Sie sagte im Deutschlandradio Kultur, das komme in seinem gesamten Werk zum Ausdruck. Den oft melancholischen Ton seiner Filme erklärt Schygulla so: Fassbinder habe erst "totes Leben" aufzeigen müssen, um die Sehnsucht nach einem intensiven und echten Leben wachzurufen. - Im "Tagesspiegel" würdigen weitere Filmschaffende die Bedeutung von Fassbinders Werk für ihre eigene Arbeit: Die Regisseurin Angelina Maccarone bezeichnet ihn als "Vorbild", der Filmemacher Adreas Dresen sieht in Fassbinders Filmen den Satz verwirklicht: "Kunst braucht Abgrund."
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