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Die deutschen Medien ärgern sich über die UEFA. Deren Bilderdienst hatte während des letzten Spiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine Szene gezeigt, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht stattgefunden hatte. Zu sehen war Trainer Jogi Löw, wie er einem Balljungen den Ball unter dem Arm wegschlug. Hinterher stellte sich heraus, dass das bereits vor dem Spiel geschehen war. Der Chefredakteur des WDR, Jörg Schönenborn, machte seinem Ärger in der "Neuen Ruhr Zeitung" Luft: Wenn "live" draufstehe, müsse auch "live" drin sein. Auch das ZDF beschwerte sich beim Fußballverband, die Praxis widerspreche dem journalistischen Anspruch des Senders. Die UEFA lässt bei Spielen ein Fernsehsignal produzieren, das von den Sendern übernommen wird.
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