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In einem Brief haben mehrere Künstler ihre Enttäuschung über das von der EU-Kommission vorgelegte Konzept zu grenzüberschreitenden Lizenzen und Rechteverwertungen kundgetan. Zu den Kritikern zählen unter anderem Nick Mason, Schlagzeuger der Band "Pink Floyd" und Ed O'Brien, Gitarrist der Band "Radiohead". Die EU-Kommission vertrete die Interessen von wenigen Managern und Anspruchsberechtigten, hieß es in dem Brief. EU-Binnenkommissar Michel Barnier dagegen sagte, das Urheberrecht müsse mit der Zeit gehen. Damit meine er vor allem den digitalen Markt, in dem Musik-, Film- und Bücherrechte eine Rolle spielen. In Barniers Entwurf sind unter anderem länderübergreifende Online-Lizenzen vorgesehen. Die Auschüttung von Einnahmen an die Rechteinhaber soll außerdem schneller als bisher erfolgen.
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