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Salman Rushdie hält den Ausdruck "Islamophobie" für einen politischen Kampfbegriff. Das Wort solle das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken, sagte der Schriftsteller der Neuen Zürcher Zeitung. Rechtspopulistische Parteien mit diesem Attribut hätten nur entstehen können, weil das Problem des politischen Islamismus zu lange ignoriert worden sei. Rushdie war mit seinem 1988 veröffentlichten Buch "Die satanischen Verse" weltweit bekannt geworden. Der damalige iranische Staatschef Khomeini hatte nach der Buchveröffentlichung mit einer Fatwa zu Rushdies Ermordung aufgerufen.
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