Nach Spät-Siebziger Live-Alben wie den "Tokyo Tapes" der Scorpions oder "Made in Japan" von Deep Purple sind die Begriffe Heavy Metal und Japan miteinander verbunden. Auch heute noch ist Heavy Metal in Japan angesagt - besonders deutscher Power Metal der Marke Helloween, Blind Guardian oder Gamma Ray.
Mit dem Albumtitel "Turbines" will die britische Folktronica-Band Tunng nicht auf maschinell klingende Musik verweisen, sondern auf das Wiederkehrende im Leben und die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln.
Sie sind eine Heavy-Metal-Institution: Iron Maiden haben in 38 Dienstjahren 85 Millionen Tonträger umgesetzt und über 2000 Konzerte gespielt. Mit ihrer gerade angelaufenen Deutschlandtour kommen noch ein paar dazu. Sänger Bruce Dickinson hat trotzdem noch Zeit für einen Nebenjob.
Ein Gedenkstein mit Gitarre erinnert an Jimi Hendrix letzten Festival-Auftritt auf der Ostseeinsel Fehmarn. Im September 1970 wollten ein paar Menschen dort eine Art deutsches Woodstock aufziehen. Mit dabei waren auch Ginger Baker, Canned Heat oder Sly & the family stone. Die Veranstaltung endete in einem großen Chaos.
Es waren die Anfeindungen des Londoner Musiklebens, vor denen der Komponist Benjamin Britten Ende der 40er-Jahre floh aufs englische Land nach Aldeburgh. Das Städtchen widmet dem Künstler nun ein zwei Wochen dauerndes Festival.
Hannah Garner und David Amar bilden das Duo Miss 600. Die Sängerin hatte schon als 17-Jährige mit Soloauftritten auf Youtube auf sich aufmerksam gemacht. Ihr Debütalbum "Buying Time war in England ein großer Erfolg, nun erscheint es auch in Deutschland.
Musikalische Massenware aus der Produktion professioneller Hit-Macher gehört der Vergangenheit an. Jetzt übernehmen die Roboter das Musikbusiness. Schon bald soll sich der erste bei einer Castingshow bewähren.
Am 12. Juni ist es so weit: In Berlin wird der Grundstein für den Neubau des Berliner Schlosses gelegt. Für den Liedermacher und Kabarettisten Thomas Pigor kein Grund zum Feiern. Anstelle von historischem Kitsch fordert er den Palast der Republik zurück.
Große Unterhaltungskultur und Spaß am Leben - auch das gehörte zum jüdischen Berlin der Weimarer Republik. Die Operette "Ball im Savoy" des Ungarn Paul Abraham war ein Beispiel dafür und wurde 1932 uraufgeführt. An der Komischen Oper hat Intendant Barrie Kosky das Stück jetzt neu inszeniert.
Walter Jens engagierte sich nach dem Krieg in der "Gruppe 47", schrieb zahlreiche literaturhistorische Aufsätze und hatte den ersten Lehrstuhl für Allgemeine Rhetorik in Tübingen inne.
Mit seinem Roman-Debüt "Das große Leuchten" hat sich Andreas Stichmann einen Platz in der vorderen Reihe der Nachwuchsautoren erobert. Die Geschichte über drei Jugendliche auf der Suche nach sich selbst führt bis in den Iran und lässt den Leser irritiert, aber doch begeistert zurück.
Der Protagonist aus Ingomar von Kieseritzkys neuem Roman "Traurige Therapeuten" reiht sich würdig ein in die Reihe von traurigen Helden seiner Vorgängerwerke. Das Buch ist ohne Zweifel unterhaltsam, mutet jedoch zeitweilig wie ein Kuriositätenkabinett an.
In seinem Projekt "Heimatlieder aus Deutschland" kümmert sich Migrationsforscher und Autor Mark Terkessidis um Volkslieder, die Zuwanderer in den 50er- bis 70er-Jahren nach Deutschland mitgebracht haben.
Er gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller Israels: Yoram Kaniuk hat in seinen Werken immer wieder das deutsch-jüdische und deutsch-israelische Verhältnis thematisiert. In seiner Heimat wurde seine Bücher jedoch lange unterschätzt. Am 8. Juni 2013 erlag Kaniuk in Tel Aviv seinem Krebsleiden.
Tom Wolfe legt mit "Back to Blood" einen fesselnden Gesellschaftsroman vor, der einer geltungssüchtigen amerikanischen Gesellschaft den Spiegel vorhält. Auf fulminante Weise bringt er mit einer Fülle an Stoff und Handlungsfäden die Themen Herkunft, Status, Sex und Geld zusammen.
Schon mit ihrem Debütroman "Herbstattacke" ist Nataly Savina 2012 der Sprung in die Liste der besten 7 Bücher für junge Leser gelungen, mit "Love Alice" wiederholte sie das Kunststück. Ihr jüngstes Werk ist eine Geschichte der Freundschaft.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Sport aktuell vom 15. Juni 2013
Sendezeit: 15.06.2013, 22:50
Kein eigenes Sportministerium: Interview mit SPD-Politiker Thomas Oppermann
Sendezeit: 15.06.2013, 20:45
"Brasiliens Sportminister als Feuerwehrmann" - Porträt Aldo Rebelo
Sendezeit: 15.06.2013, 20:40
dradio-Recorder
im Beta-Test: