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Das Spunkkrachlexikon

 von Frieder Butzmann

Vom, zum und über das Hören 

Was ist Spunk?
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Was ist das Spunkkrachlexikon?

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Kontakt zum Spunkkrachlexikon:
spunk@friederbutzmann.de

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F

 fühlen 

Jede Zelle ist eine lebende Einheit, die von einer Membran umschlossen ist. Der einfachste Reiz, auf den sie reagieren kann, ist ein mechanisches Anstoßen. Und jede Zelle eines Körpers hat die Aufgabe, mechanisch empfangene Daten in chemo-physikalische Informationen umzuwandeln.
So behauptet der Chirurg und Hals-Nasen-Ohren-Arzt Alfred A. Tomatis, daß bei der Entwicklung höherer Lebensformen, das Ohr ursprünglich aus diesem Tastsinn hervorgegangen ist.

Siehe auch Spunkkrachlexikon "e" wie "Entwicklung des Ohres"

In einem weiteren Sinne "fühlen" wir beim Akt des Hörens. Wir sind durch Töne emotional erregbar. (Die Film- und Werbefilmmusik nutzt dies schamlos aus.)

Akustische Signale werden über den Hörnerv direkt an die entwicklungsgeschichtlich ältetsten Hirnteile, wie das limbische System oder den Thalamus geleitet. Das limbische System steuert vegetative Reaktionen des Körpers, wie Atmung, Pulsfrequenz, Herzschlag und Veränderungen der Haut, die mit einem EEG gemessen werden können. Der Thalamus ist die wichtigste Schaltstelle aller vom Körper zur Großhirnrinde aufsteigenden Nervenbahnen. Diese Verschaltung - anders als beim Sehnerv, dessen Informationen ohne Umwege zu der rational erkennenden Großhirnrinde geleitet werden -, bewirkt, daß wir durch diese akustischen Signale fröhlich und dadurch heiter beschwingt oder traurig und dadurch in unsere Aktivität gelähmt sind, uns schlecht oder gut fühlen und - unter Umständen - sexuell erregt oder durch undefinierbare Geräusche der Umgebung verängstigt sind. Also: Das Ohr ist ein Organ emotionaler Wahrnehmungen. Das was wir hören, verarbeiten wir - zunächst - auf einer rein emotionalen Ebene.

Siehe auch Spunkkrachlexikon "z" wie "Zirbeldrüse"

 

 


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