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von Frieder Butzmann |
Vom, zum und über das Hören |
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fühlen |
Jede Zelle ist eine lebende Einheit, die von einer Membran umschlossen
ist. Der einfachste Reiz, auf den sie reagieren kann, ist ein mechanisches
Anstoßen. Und jede Zelle eines Körpers hat die Aufgabe, mechanisch
empfangene Daten in chemo-physikalische Informationen umzuwandeln. Siehe auch Spunkkrachlexikon "e" wie "Entwicklung des Ohres" In einem weiteren Sinne "fühlen" wir beim Akt des Hörens. Wir sind durch Töne emotional erregbar. (Die Film- und Werbefilmmusik nutzt dies schamlos aus.) Akustische Signale werden über den Hörnerv direkt an die entwicklungsgeschichtlich ältetsten Hirnteile, wie das limbische System oder den Thalamus geleitet. Das limbische System steuert vegetative Reaktionen des Körpers, wie Atmung, Pulsfrequenz, Herzschlag und Veränderungen der Haut, die mit einem EEG gemessen werden können. Der Thalamus ist die wichtigste Schaltstelle aller vom Körper zur Großhirnrinde aufsteigenden Nervenbahnen. Diese Verschaltung - anders als beim Sehnerv, dessen Informationen ohne Umwege zu der rational erkennenden Großhirnrinde geleitet werden -, bewirkt, daß wir durch diese akustischen Signale fröhlich und dadurch heiter beschwingt oder traurig und dadurch in unsere Aktivität gelähmt sind, uns schlecht oder gut fühlen und - unter Umständen - sexuell erregt oder durch undefinierbare Geräusche der Umgebung verängstigt sind. Also: Das Ohr ist ein Organ emotionaler Wahrnehmungen. Das was wir hören, verarbeiten wir - zunächst - auf einer rein emotionalen Ebene. Siehe auch Spunkkrachlexikon "z" wie "Zirbeldrüse"
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