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Mittwoch, 08. Februar 2012 19:00 Uhr
 
 

THEMEN

Unruhen in Syrien (Bild: dpa / picture alliance)

Türkei will Syrien-Konferenz ausrichten

Brüssel prüft Evakuierung von EU-Bürgern

Die Türkei will so schnell wie möglich eine internationale Syrien-Konferenz einberufen. An ihr sollen Länder teilnehmen, die das Assad-Regime nicht unterstützen. Die EU bereitet sich auf eine Evakuierung ihrer Staatsbürger aus Syrien vor.

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Nirgendwo ist die syrische Exilopposition so gut organisiert wie in der Türkei. Fast 10.000 Syrer sind ins Nachbarland geflohen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat längst Partei für den Widerstand ergriffen.

Deutschlandfunk · Europa heute

 
Nursultan Nasarbajew (Bild: dpa / picture alliance / Hannibal Hanschke)

Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan beschlossen

Kritik an Menschenrechtslage in dem zentralasiatischen Land

Die deutsche Wirtschaft kann in Kasachstan nach neuen Rohstoffvorkommen suchen. Beim Besuch von Präsident Nursultan Nasarbajew in Berlin wurde eine Rohstoffpartnerschaft unterzeichnet. Kritiker bemängeln derweil die Menschenrechtslage in dem zentralasiatischen Land.

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Rick Santorum (Bild: dpa / picture alliance / Craig Lassig)

Überraschung bei den Vorwahlen der US-Republikaner

Außenseiter Rick Santorum gewinnt in drei Bundesstaaten

Damit hatte niemand gerechnet: Der bisher als Außenseiter geltende ehemalige US-Senator Rick Santorum hat die Vorwahlen der Republikaner in den Staaten Minnesota, Missouri und Colorado gewonnen. Der Favorit Mitt Romney erhält damit kräftigen Gegenwind.

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Polizeibeamte vor dem Alemao-Slum in Rio (Bild: AP)

Bundesregierung umwirbt Schwellenländer

Westerwelle will engere Beziehungen zu aufstrebenden Staaten

Sie verzeichnen hohe Wachstumsraten und gewinnen politisch immer mehr an Einfluss: Aufstrebende Länder wie China und Brasilien sind auch für Deutschland wichtige Partner. Das Bundeskabinett hat nun ein Konzept verabschiedet, das den Ausbau dieser Beziehungen vorsieht.

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Das Unglück der Costa Concordia hat Auswirkungen auf das Geschäft der gesamten Branche. (Bild: picture alliance / dpa / Peter Mayer)

Angst vor dem Untergang

Deutliche Buchungsrückgänge bei Kreuzfahrt-Anbietern

Die Bilder der havarierten Costa Concordia zeigen Folgen: Vielen Menschen ist Lust auf Urlaub in schwimmenden Hotels vergangen. Den Anbietern bleiben die Passagiere aus, mitten in der wichtigsten Buchungszeit.

Deutschlandfunk · Wirtschaft am Mittag

 
Flüchtlinge an der Grenze von Mexiko zu den Vereinigten Staaten. (Bild: AP Archiv)

Unterwegs entführt

Lukratives Zusatzgeschäft der mexikanischen Mafia

In Mexiko werden jedes Jahr Tausende von Flüchtlingen aus Zentralamerika verschleppt, gefoltert und ermordet. Die Behörden schauen weg oder stecken mit den Banden unter einer Decke. Wer keine Verwandten oder Freunde hat, die Lösegeld zahlen, wird umgebracht.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit

 
EU- und Griechenland-Flagge vor der Akropolis in Athen (Bild: dpa / picture alliance / Orestis Panagiotou)

Offenbar Einigung über griechische Bankschulden

Deutsch-Griechische Handelskammer will Chance für Neustart des Landes

Griechenland hat sich offenbar mit seinen privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt geeinigt. Einzelheiten sollen aber erst morgen bekannt gegeben werden. Heute versucht derweilen Regierungschef Lucas Papademos, seine Koalitionspartner von den erforderlichen Sparmaßnahmen zu überzeugen.

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Das Entscheidende für Griechenland ist, dass die noch gesunden Firmen vor der Krise gerettet werden, sagt Martin Knapp von der Deutsch-Griechischen Handelskammer. Nur dann kann aus seiner Sicht die Schuldenlast des Landes abgetragen werden.

Deutschlandfunk · Interview

 
IG-Metall-Mitglied in München (Bild: dpa / picture alliance / Peter Kneffel)

"Es ist genug Spielraum da für gute Lohnerhöhungen"

IG-Metall-Vize rechtfertigt 6,5-Prozent-Forderung seiner Gewerkschaft

Eine ausgezeichnete Konjunktur, höhere Gewinne: Für IG-Metall-Vize Detlef Wetzel passt die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn "ausgezeichnet in die wirtschaftspolitische Landschaft". Doch er hat noch zwei weitere Forderungen an die Arbeitgeber.

Deutschlandfunk · Interview

2011 hat sich die Wirtschaft gut erholt - jetzt sollen auch die Arbeitnehmer etwas vom Aufschwung abbekommen.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft

 
Wohngemeinschaft für demenzkranke Senioren (Bild: picture alliance / dpa /Bernd Thissen)

Bahr verteidigt Pläne zur Pflege-WG

Kritik von Sozialverbänden

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat sich erneut dafür ausgesprochen, die Wohngemeinschaften Pflegebedürftiger zu fördern, um Menschen eine Heim-Alternative zu bieten. Doch Sozialverbände halten die finanzielle Förderung für unzureichend.

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Warum blieb die Zwickauer Zelle so lange unentdeckt? (Bild: picture alliance / dpa / Franziska Kraufmann)

Experten sollen Neonazi-Mordserie untersuchen

Kabinett setzt Bund-Länder-Kommission ein

Wer hat was wann gewusst? Warum dauerte die Aufarbeitung so lange? Über Jahre hinweg blieb die Zwickauer Neonazi-Zelle unentdeckt. Nun soll die Mordserie auf verschiedenen Ebenen aufgeklärt werden. Deshalb hat die Bundesregierung die Einsetzung einer Bund-Länder-Kommission beschlossen.

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Die Ombudsfrau für die Hinterbliebenen des Neonaziterrors, Barbara John (CDU), erhofft sich von derKommission, dass nicht nur die Pannen analysiert werden: Es müsse um "einen größeren Blick auf die Gesellschaft" gehen.

Deutschlandfunk · Interview

 
Bundespräsident Christian Wulff beim TV-Interview (Bild: dpa / picture alliance / Holger Hollemann)

Neuer Wirbel um einen Wulff-Urlaub

"Bild"-Zeitung: Unternehmerfreund Groenewold wollte Belege verschwinden lassen

Dieses Mal geht es um einen Urlaub des Ehepaars Wulff in einem Luxushotel auf Sylt 2007. Bezahlt wurde der Aufenthalt von Filmproduzent David Groenewold. Das Pikante bei den neuen Vorwürfen: Dieser steht im Verdacht, die Sache vertuschen zu wollen.

Deutschlandfunk · Informationen am Morgen

Hans Mathias Kepplinger, Professor für empirische Kommunikationsforschung an der Uni Mainz, sieht die Rolle der Medien bei den Vorwürfen gegen Bundespräsident Christian Wulff kritisch. Zum Teil seien Dinge "an den Haaren herbeigezogen".

Deutschlandradio Kultur · Thema

 
Ölpumpe (Bild: AP)

"Es gibt nicht die großen noch ungefundenen Ölreserven"

Autor Eschbach warnt vor Ölknappheit

Wer wie Fritz Vahrenholt davon spricht, dass die Ölreserven in 50 Jahren verbraucht seien, sei noch zu optimistisch, findet der Autor Andreas Eschbach. "Wir werden es noch erleben zu unseren Lebzeiten, wie Öl an Bedeutung verliert, weil es weniger davon geben wird, weil die Preise steigen und steigen werden".

Deutschlandradio Kultur · Interview

 
Der Meeresspiegelanstieg sei schon heute für diverse Länder bedrohlich, sagt Latif. (Bild: AP)

"Die warmen Temperaturen kommen häufiger"

Klimaforscher weist Kritik des RWE-Managers Vahrenholt an Prognosen zur Erderwärmung zurück

Der Klimaforscher Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Hamburg widerspricht den Thesen von Fritz Vahrenholt, einst Umweltsenator der Stadt. Wenn man Klimawandel nachweisen wolle, brauche man keine Modelle: der Meeresspiegelanstieg sei "wirklich bedrohlich".

Deutschlandradio Kultur · Thema

 
Medikamentenreste dürfen nicht über die Toilette oder Spüle entsorgt werden. (Bild: picture alliance / dpa)

"Arzneimittelreste gehören nicht ins Abwasser"

Medikamentenspuren belasten Umwelt

Medikamentenreste im Abwasser können Auswirkungen auf das Ökosystem haben. So können Rückstände von Hormonen beispielsweise zur Verweiblichung von Fischen führen, sagt Ina Ebert vom Umweltbundesamt. Die korrekte Entsorgung ist daher wichtig.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher

 
Papua Neuguinea ist ein Inselstaat mit sechs Millionen Einwohnern (Bild: AP)

Unkontaktierte Völker

Viele versuchen, von der Außenwelt getrennt zu bleiben

Es gibt sie vor allem im Amazonas-Gebiet, aber auch auf Papua-Neuguinea: Völker und Stämme, die isoliert von anderen und getrennt von der globalen Zivilisation leben. Wie aber soll man umgehen mit diesen Menschen?

DRadio Wissen · Tagesthema

 
Ein Preis für Literaturkritiker - "Hatchet Job of the Year". (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Die zornigste, lustigste und schärfste Rezension des Jahres

"Hatchet Job of the Year Award" erstmals vergeben

In London wurde erstmals ein Preis für die besten Verrisse des Jahres vergeben. Der Literaturkritiker und Feuilletonist Adam Mars-Jones hat ihn gewonnen. Es geht auch darum, ein vernachlässigtes und schlecht bezahltes Genre zu ehren: die Buchkritik.

Deutschlandfunk · Kultur heute

 
Jeder Fünfte Jugendliche bricht seine Ausbildung ab (Bild: AP)

Ruheständler als Mentor

Senior Experten Service bietet Auszubildenden Unterstützung

Ehrenamtliche Mitarbeiter vom Senior Experten Service bieten Hilfe für junge Menschen, die Probleme in der Ausbildung haben, damit sie diese nicht abbrechen. Die Aufgaben sind vielfältig und gehen über eine reine Fachnachhilfe hinaus.

Deutschlandfunk · Campus & Karriere

 

 

"Hogra" in Algerien - das Land der Wütenden

Abseits des Arabischen Frühlings sucht das nordafrikanische Land seinen Weg

Algerien hat seine Zeit als französische Kolonie im Wortsinn überlebt und sich an der Demokratie versucht. Die resultierende Erstarkung des Islam führt zum Bürgerkrieg. Seit etwa zehn Jahren ist der Kreislauf von Terror und Rache weitgehend vorbei. Doch die Bevölkerungsmehrheit - die junge Generation - bleibt wütend angesichts der anhaltenden Perspektivlosigkeit.

Deutschlandfunk · Hintergrund

 

Leere Meere

Warum in den Ozeanen so wenige Fischarten leben

Obwohl die Weltmeere mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche bedecken, leben dort weniger Fischarten als im Süßwasser. US-amerikanische Forscher haben die Gründe für die fehlende Artenvielfalt genauer untersucht.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell

 
 

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Kommentar: Es reicht Herr Wulff!

Sendezeit: 08.02.2012, 19:05

Deutschlandradio Kultur

Verschleppt - Massenentführungen als Geschäftszweig mexikanischer Banden

Sendezeit: 08.02.2012, 18:07

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Wissensnachrichten des Tages vom 08.02.12

Sendezeit: 08.02.2012, 17:45

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