Die US-Regierung hat die Kritik von Europarat-Sonderermittler Marty wegen der Deportation und Folter von Gefangenen zurückgewiesen.
Der Bericht Martys über angebliche CIA-Gefängnisse enthalte keine Neuigkeiten, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mc-Cormack, in Washington. Die USA brächten keine Gefangenen in Länder, wo damit gerechnet werden müsse, dass sie gefoltert werden könnten. Marty, der im Auftrag des Europarats die Vorwürfe untersucht, hatte erklärt, für die Existenz von CIA-Gefängnissen gebe es zwar derzeit keine formalen Beweise. Doch deuteten zahlreiche Indizien und Aussagen von US-Beamten darauf hin, dass der Geheimdienst systematisch Häftlinge in Drittländer befördert habe, die dann die Folter übernommen hätten.

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