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Samstag, 15. März 2008 08:00 Uhr

Neue Charta der Organisation der Islamischen Konferenz - erstmals Bezug auf Menschenrechte

Die Organisation der Islamischen Konferenz - OIC - hat eine neue Charta beschlossen, die sich erstmals ausdrücklich auf die Menschenrechte bezieht. Die Mitgliedsländer müssten sich national und international für Menschenrechte, Demokratie, grundlegende Freiheiten und den Rechtsstaat einsetzen, heißt es darin. In der Palästinenserfrage wird, anders als in der Version von 1972, eine politische Lösung befürwortet. Während damals die Unterstützung für den Kampf zur Befreiung der besetzten Gebiete zugesagt wurde, ist jetzt die Rede von Unterstützung der Palästinenser in ihrem Streben nach Selbstbestimmung und nach einem eigenen Staat. - Die Vertreter der 57 Mitglieds-Länder der OIC hatten zwei Tage lang in der senegalesischen Hauptstadt Dakar beraten.

 

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