Bundesverkehrsminister Tiefensee hat klargestellt, dass die Deutsche Bahn ihren Anteil an den Erlösen aus der Teilprivatisierung weitgehend für Investitionen im Inland verwenden muss. Der Bund erwarte dies und er selbst werde dafür sorgen, dass diese Erwartung von der Bahn auch respektiert und umgesetzt werde, sagte Tiefensee der Zeitung "Die Welt". Der Bahnvorstand hatte angekündigt, mit den Einnahmen im Ausland zu expandieren und weitere Logistikunternehmen zu kaufen. Tiefensee sprach in diesem Zusammenhang von einem Spielraum, den man der Bahn dafür lassen wolle. Den Börsengang der Bahn will der SPD-Politiker auch von der Verfassung der Kapitalmärkte abhängig machen. Die Platzierung werde in einen Zeitraum gelegt, in dem hohe Erlöse erzielt werden könnten. Das soll nach Tiefensees Worten möglichst noch in diesem Jahr geschehen.

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