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Sonntag, 03. August 2008 14:00 Uhr

IOC-Mitglied Tröger verteidigt Regelung, nach der Athleten nicht politisch demonstrieren dürfen

Das Internationale Olympische Komitee wird nach den Worten des deutschen IOC-Mitglieds Tröger während der Spiele in China auf Menschenrechtsverletzungen reagieren. Seit der Vergabe der Wettkämpfe nach Peking sei wiederholt auf Probleme in diesem Bereich hingewiesen worden, sagte Tröger im Deutschlandfunk. Zugleich verteidigte er die Regelung, wonach Athleten an olympischen Stätten nicht demonstrieren dürfen. In den Stadien seien Kundgebungen nicht zu steuern, meinte der 79-Jährige. Den Teilnehmern böten sich aber andere Möglichkeiten für Proteste, beispielsweise bei Pressekonferenzen. - Der olympische Fackellauf führt seit heute drei Tage lang durch die chinesische Erdbeben-Region Sichuan.

 

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