Bundesaußenminister Steinmeier lehnt Debatten über einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ab. Der SPD-Politiker sagte im Deutschlandradio Kultur, der Einsatz deutscher Soldaten folge keinem Selbstzweck. Die Bundeswehr könne sich zurückziehen, wenn die Afghanen in der Lage seien, selbst für ihre Sicherheit zu sorgen. Er halte es für verantwortungslos, meinte Steinmeier, jetzt eine "kopflose Exit-Diskussion" zu führen. Der CSU-Politiker Uhl forderte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" einen baldigen Abzug der Bundeswehr. Es sei an der Zeit, die Priorität der Afghanistan-Mission vom Militär auf die Polizei zu verlagern. Dazu müsse die Zahl der deutschen Polizei-Ausbilder verdoppelt werden.

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