Nach dem G-20-Treffen in London hat sich Bundesfinanzminister Steinbrück optimistisch über eine Regulierung von Managergehältern geäußert. Die G-20-Kollegen seien den Vorstellungen Frankreichs und Deutschlands weitgehend gefolgt, sagte Steinbrück der Zeitung 'Welt am Sonntag'. Um Gefahren für das Finanzsystem einzudämmen, müssten sich Vergütungssysteme künftig an der längerfristigen Wertentwicklung der Unternehmen orientieren. Medienberichten zufolge einigten sich die Finanzminister bei dem Treffen darauf, entsprechende Regeln zu erarbeiten. Feste Obergrenzen für die Managerbezahlung hätten Großbritannien und die USA aber weiterhin abgelehnt. Ein strengere Regulierung des Finanzwesens dürfte heute auch im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem britischen Premier Brown stehen. Das Gespräch in Berlin soll der Vorbereitung des G-20-Gipfeltreffens in knapp drei Wochen im amerikanischen Pittsburgh dienen.

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