Mehr als sechseinhalb Jahre nach dem Beginn des Irakkriegs hat in London eine parteiübergreifende Untersuchung über die britische Beteiligung an dem Einsatz begonnen. Dabei wurden die ersten Zeugen gehört. Der Vorsitzende des Ausschusses, Chilcot, sagte, das Gremium sei unabhängig und unpolitisch. Anfang kommenden Jahres soll auch der damalige Premierminister Blair als Zeuge gehört werden. Das Ergebnis der Untersuchung wird bis Ende 2010 erwartet. Gestern war bekannt geworden, dass es beim Einmarsch der britischen Truppen in den Irak im März 2003 gravierende Pannen gegeben hat. Die Operation sei schlecht vorbereitet und die Soldaten unzureichend ausgerüstet gewesen, wie aus einem Regierungsbericht zitiert wurde.

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