Die Internationale Atomenergiebehörde hat sich besorgt über die iranischen Pläne geäußert, eigenständig Uran anzureichern. Diese Entscheidung könne die laufenden internationalen Bemühungen um die Verfügbarkeit von Kernbrennstoff für den Teheraner Forschungsreaktor beeinflussen, heißt es in einer Mitteilung der IAEA. Nach iranischen Angaben soll morgen mit einer Urananreicherung unter 20 Prozent in der Anlage in Natans begonnen werden. Die USA und Frankreich forderten weitere Sanktionen gegen das Land. Man sei der Ansicht, dass es nun keine andere Wahl gebe, als im UNO-Sicherheitsrat an neuen Maßnahmen zu arbeiten, erklärten Frankreichs Präsident Sarkozy und sein US-Kollege Gates nach einem Gespräch in Paris. Ein Kompromissvorschlag der internationalen Staatengemeinschaft sieht vor, die Uran-Anreicherung im Ausland durchführen zu lassen.

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