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POLITIK & WIRTSCHAFT
IEA-Chefin Maria van der Hoeven bei einer Pressekonferenz in Tokio (Bild: picture alliance / dpa / Everett Kennedy Brown)

Internationale Energieagentur: CO2-Anstieg ist besorgniserregend

IEA-Chefin van der Hoeven fordert radikales Umdenken im Energiesektor

Die Internationale Energieagentur fordert einschneidende Maßnahmen und mehr Ehrgeiz beim Energiesparen, um den weltweiten CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Sonst "haben wir keine zwei Grad Celsius plus, dann werden es fast sechs sein," so die IEA-Direktorin Maria van der Hoeven.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 15.6.2013

 
Rolf Mützenich, SPD-Außenpolitiker (Bild: Rolf Mützenich MdB)

Syrienkonflikt: Rolf Mützenich hofft weiter auf diplomatische Lösung

SPD-Außenpolitiker fordert, dass Bundesregierung Druck macht

Der SPD-Außenexperte Rolf Mützenich glaubt nicht, dass Waffenlieferungen oder militärische Interventionen der USA geeignet sind, den Syrienkonflikt zu beenden. "Wir müssen jetzt alles unternehmen, dass die Diplomatie noch eine Chance hat", sagte er.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.6.2013

 
Demonstranten protestieren gegen das neue Gesetz (Bild: picture alliance / AP Images / Ivan Sekretarev)

Ein Schritt zurück ins Mittelalter

Duma verabschiedet Anti-Homosexuellengesetz

Die russische Staatsduma hat ein Gesetz verabschiedet, das es verbietet, öffentlich positiv über Homosexualität zu reden. Vor dem Parlament machte ein Mob Jagd auf Homosexuelle und ihre Unterstützer - angetrieben von einem unerträglichen Hass, kommentiert Gesine Dornblüth.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 15.6.2013

 
US-Präsident Obama kommt nach Berlin. (Bild: picture alliance / dpa / Kristoffer Tripplaar / Pool)

Besuch mit Hindernissen?

Obama wird sich in Deutschland rechtfertigen müssen

In der kommenden Woche kommt der amerikanische Präsident nach Berlin. 50 Jahre nach dem historischen Besuch Kennedys folgt er dem Rat seines Vorgängers: Hast du zu Hause Probleme, dann reise nach Deutschland. Doch ganz so einfach dürfte es nicht werden.

Deutschlandradio Kultur · Wortwechsel · 14.6.2013

 
Historisches Schild der US-Army in einer Ausstellung der Alliiertenmuseums in Berlin (Bild: picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Jüdische Soldaten wollten keine Rache

"Sieger, Befreier, Besatzer" im Berliner Alliiertenmuseum

Der Historiker Daniel Schmiedke ist bei der Recherche zur Ausstellung "Sieger, Befreier, Besatzer" fast verzweifelt. Er wollte herausfinden, wie viele Juden aus Deutschland geflohen und dann als Soldaten der Siegermächte zurückgekehrt sind. Im Alliiertenmuseum skizziert er nun 14 Schicksale.

Deutschlandradio Kultur · Aus der jüdischen Welt · 14.6.2013

 
Der britische Historiker und Autor Timothy Garton Ash (Bild: picture alliance / dpa / Henning Kaiser)

Timothy Garton Ash: Holocaust-Leugnung sollte straffrei sein

Der britische Historiker begründet, warum die Deutschen ihr Gesetz überdenken sollten

Der britische Historiker Timothy Garton Ash forscht über die Grenzen der Meinungsfreiheit und spricht sich für möglichst wenig Tabus aus. Für ihn endet die Meinungsfreiheit dort, wo Worte unmittelbar in Gewalt münden. Hier müsse der Gesetzgeber einschreiten.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 14.6.2013

 
Flughafen Kassel-Calden - aus Testbetrieb wurde Anfang April Normalbetrieb. (Bild: picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Wo es mal geklappt hat - oder nicht?

Großprojekte, die vielleicht im Kostenrahmen blieben

Manchmal siegt die Vernunft und ein Großprojekt wird pünklich fertig, der Preis bleibt so hoch wie verabredet, und das Projekt ist dann auch noch funktionstüchtig - also anders als beim Berliner Großflughafen oder bei der Elbphilarmonie. Mit einem Augenzwinkern stellen wir Ihnen perfekt funktionierende Großprojekte vor.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 14.6.2013

 
In Dublin kommen die Wirtschaftsminister zusammen, um über das Freihandelsabkommen zu beraten.  (Bild: picture alliance / dpa / Oliviero Olivieri)

Die kulturelle Ausnahme

Uneinigkeit über den Status des Kulturbereichs beim Freihandelsabkommen

Bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA soll es auch um die Kulturförderung gehen. Ein Horrorszenario der Kunstschaffenden sieht so aus: Buchpreisbindung, Filmförderung oder öffentlich-rechtlicher Rundfunk werden abgeschafft, weil die USA die staatliche Kulturförderung als Wettbewerbsverzerrung betrachten.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 13.6.2013

 
In der Pflege müsse sich die gesamte Gesellschaft engagieren, sagt Thomas Klie. (Bild: picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

"Investition in die Verantwortung für den Nächsten"

Mangel an Altenpflegern mit sozialer Wärme ausgleichen

Der demografische Wandel stellt uns vor die Frage, wer sich künftig um die Alten kümmern wird. Thomas Klie, Professor an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, plädiert für einen Mix aus professioneller Pflege und der guten alten Nachbarschaftshilfe.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.6.2013

 
Flüchtlinge vor Lampedusa - ist das Boot voll? (Bild: picture alliance / dpa)

Willkommen auf dem Verschiebebahnhof

Italienischer Flüchtlingsrat kritisiert neues EU-Asylrecht

Das einheitliche Asylrecht in Europa wirke nicht integrierend, kritsiert der Direktor des italienischen Flüchtlingsrates Christopher Hein. Zudem räumt er mit dem Vorurteil auf, dass Massen von Asylanten in Europa herumirren.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.6.2013

 
Szene aus der Zeltstadt im Gezi-Park in Istanbul (Bild: picture alliance / dpa / Luigi Coli / Eidon)

Langer Atem

Die Jugend der Türkei probt weiter die Revolte

Seit knapp zwei Wochen demonstrieren Zehntausende auf dem Taksim-Platz und im Gezi-Park in Istanbul. Die Jugend der Türkei probt den Aufstand. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan beschimpft sie, nennt sie Marodeure - und hetzt Polizisten auf die Protestierenden.

Deutschlandradio Kultur · Reportage · 14.6.2013

 
Koran: 4500 Anhänger soll die radikal-islamische Glaubensrichtung der Salafisten in Deutschland haben, 1000 davon werden als gefährlich eingestuft. (Bild: dapd / Patrick Sinkel)

Ein langer Bart als perfekte Provokation

Für eine offensive Auseinandersetzung mit Salafisten und religiösen Extremisten

Verbote scheinen ein bequemer Weg zu sein, Extremisten mundtot zu machen. Ihr Gedankengut ist damit aber nicht aus der Welt, meint der Publizist Albrecht Metzger. Das gelte auch für Salafisten, von denen viele aus Deutschland ins Ausland emigrierten und sich dort weiter radikalisierten.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 14.6.2013

 
Blick auf Toronto (Bild: AP)

Toleranz ist nicht genug

In Toronto fühlen sich viele Kulturen zuhause

Zuwanderer sind in Toronto herzlich willkommen - und ihnen nur Toleranz entgegenzubringen, wäre den meisten Menschen zu wenig. Schließlich stammen mehr als die Hälfte aller Einwohner aus anderen Ländern, und so dürfen sich auch die Neuen als Kanadier fühlen, als "Neu-Kanadier".

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 13.6.2013

 
Türkische Sicherheitskräfte bei der Erstürmung des Taksim-Platzes (Bild: picture alliance / abaca / ABACA)

Ankara: Polizei setzt erneut Tränengas ein

2000 Menschen demonstrieren gegen Erdogan

Die türkische Regierung unter Ministerpräsident Erdogan hat ein Referendum über die Umgestaltungspläne des Gezi-Parks in Istanbul angedeutet. Allerdings ist unklar, ob das Ergebnis des Referendums für die Regierung bindend sein würde und wann es stattfinden könnte.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.6.2013

Kann ein Politiker wie der türkische Premier Erdogan sich in ein demokratisches politisches Gesellschaftssystem integrieren? Der Berliner Schriftsteller Zafer Senocak hat da so seine Zweifel - und hofft auf die Überwindung des autoritären Denkens in der islamischen Welt.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 13.6.2013

 
Blick auf das Atomkraftwerk in Hamm-Uentrop (Bild: dpa / picture alliance / Schulte)

Geldsarkophage Atommeiler

Wie viel ihr Aufbau und Abbau uns kosten werden?

Atomstrom kostet deutlich mehr als Ökostrom. Seit 1970 wurde Energie aus Nuklearanlagen mit mindestens 187 Milliarden Euro gefördert. Für erneuerbare Energien gab es nur 54 Milliarden. Diese Zahlen hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft vorgelegt.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 13.6.2013

 
Ein Mann hält das Portrait des kurz vor den Wahlen zurückgetretenen Kandidaten Mohammad Reza Aref (links) hoch. (Bild: picture alliance / abaca Foto: Khademian Farzaneh)

Djir-Sarai: Wahl im Iran ist eine Farce

FDP-Abgeordneter sieht keinen Raum für Reformen

Die Enttäuschung bei den jungen, gut ausgebildeten Iranern sei groß, sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai. Denn keiner der Kandidaten vertrete bei der Präsidentschaftswahl am kommenden Samstag die Interessen dieser Generation.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 13.6.2013

 
Konstantin von Notz (Bündnis 90/Grüne), netzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion (Bild: picture alliance / dpa / Bodo Marks)

"Endspiel in der Rechtsstaatsfrage"

Grünen-Netzpolitiker: Verbraucherschutz gilt auch für Daten

Dass Unternehmen ihre riesigen Datenmengen den Geheimdiensten zur Auswertung überlassen, sei erschreckend und bedrohlich, sagt Konstantin von Notz. Die Bundesregierung müsse einen Grundrechtsschutz durchsetzen, auch gegenüber den USA, fordert der Netzpolitiker der Grünen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 13.6.2013

Aus den Datenbergen, die Google, Facebook oder Microsoft den Geheimdiensten überlassen, lässt sich mit Algorithmen Verhalten sogar vorhersagen, erläutert Philip Banse. Wer das eigene Big-Data-Risiko minimieren will, sollte auf alternative Anbieter und Methoden ausweichen, so der Netzexperte.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 13.6.2013

 
Nichts mehr übrig: Mit einer Rente von 700 Euro muss man überall sparen. (Bild: picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

35 Jahre Arbeit, 700 Euro Rente

Steigende Altersarmut in Deutschland

Angesichts zunehmender Altersarmut haben die Sozialverbände diese Woche Alarm geschlagen: Fast jede zweite Rente hat 2012 weniger als 700 Euro betragen. Wie kann man damit leben? Unser Autor hat eine Berlinerin getroffen, die ganz offen über die Not im Alter spricht.

Deutschlandradio Kultur · Reportage · 13.6.2013

 
Mit der passenden Technik können Experten inzwischen in praktisch jeden Computer eindringen. (Bild: AP)

Schnüffelsoftware weltweit in Aktion

In immer mehr Ländern sind Staatstrojaner im Einsatz

Sie können Passwörter stehlen, Skype-Anrufe mitschneiden oder die Webcam einschalten: Mit ausgefeilten Spionage-Programmen verschaffen sich Polizei und Nachrichtendienste Zugang zu privaten Informationen. Nun mehren sich die Hinweise, dass diese Methoden in weiten Teilen der Welt eingesetzt werden.

Deutschlandradio Kultur · Elektronische Welten · 12.6.2013

 
Ausspioniert: der heimische PC  (Bild: AP)

Blogger: Die Prism-Daten sollten allen zugänglich sein

Michael Seemann über die Datensammlungen durch die NSA

Wer sich im Internet bewegt, kann sich dem Zugriff von Geheimdiensten praktisch nicht entziehen, sagt der Kulturwissenschaftler und Blogger Michael Seemann. Der demokratischen Gesellschaft sei am besten gedient, wenn sie Überwachung selbst demokratisiert. Die Daten sollten jedermann zugänglich sein.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 12.6.2013

 
Viele georgische Richter empfinden Freisprüche als Fehler der Justiz. (Bild: picture alliance / dpa - Andrey Starostin)

In Haft für 0,4 Gramm Marihuana

Wie die georgische Justiz einen kritischen Journalisten gängelt

Seit mehr als zehn Jahren möchte Georgien sich der EU und der NATO annähern. Doch es hapert mit Reformen. Auch unabhängige Journalisten haben es in dem Land schwer. In der Hauptstadt Tiflis beginnt nun ein Prozess gegen einen Journalisten, der seit geraumer Zeit wichtigen Leuten im Weg ist.

Deutschlandradio Kultur · Ortszeit (aktuell) · 12.6.2013

 
Catherine Ashton ist seit 2009 Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik. (Bild: picture alliance / dpa)

Europas Außenministerin ohne Einfluss

Gemeinsame Außenpolitik ist eine Farce

Die EU mahnt den Sudan, warnt die Türkei, appelliert an Bosnien. Fast täglich meldet sich die Britin Catherine Ashton aus Brüssel. Aber Europas Hohe Vertreterin für Außenpolitik ist ohne Einfluss, beklagt der Journalist Rainer Burchardt.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 12.6.2013

 
Ein Mann hält auf einer Kundgebung das Portrait des am Dienstag zurückgetretenen Kandidaten Mohammad Reza Aref (links) hoch. (Bild: picture alliance / abaca Foto: Khademian Farzaneh)

"Wir sind Teil einer Show"

Am Freitag wird im Iran gewählt

Obwohl acht Bewerber zur Präsidentenwahl im Iran zugelassen wurden, kann keine Rede von einer demokratischen Wahl sein. Unumstrittener Machthaber ist nach wie vor der Ayatollah Khamenei. Unterdessen nimmt die Politikverdrossenheit im Lande zu und die Lebensbedingungen verschlechtern sich.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 11.6.2013

 
Indische Reisbauern (Bild: AP)

Es hört nicht auf

Farmer-Selbstmorde in Indien

Aktuelle Zahlen aus Indien belegen es, weiterhin ist dort die Selbstmordrate von Bauern hoch. Grund dafür ist die steigende Verschuldung, aus der die Landwirte nur den Freitod als Ausweg sehen. Am schlimmsten ist der Staat Maharashtra betroffen, wo auch Monsanto und Bayer ihr Saatgut verkaufen.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 11.6.2013

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Baubeginn des Dokumentationszentrums (Bild: picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

"Ein guter Tag für die Vertriebenen"

Stiftungsdirektor Kittel zum Baubeginn des Dokumentationszentrums

Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wolle in ihrem Dokumentationszentrum die Geschichte der Gewaltmigration Europas im 20. Jahrhundert darstellen, sagt Manfred Kittel. Ein Auftrag sei es, Flucht und Vertreibung weltweit zu ächten, so der Stiftungsdirektor anlässlich des Baubeginns in Berlin.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 11.6.2013

Endlich geht es los: Die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung lud zum Baubeginn ihres Ausstellungs- und Informationszentrums in Berlin. Das Projekt, das die Große Koalition 2005 beschlossen hatte, war jahrelang im In- und Ausland umstritten.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 11.6.2013

 
Eine US-Drohne im Einsatz: Kann sie bald eigene Entscheidungen treffen? (Bild: dpa / picture alliance / Tsgt Effrain Lopez)

Auf dem Weg zum vollautomatischen Krieg

Wer verantwortet die Aktionen von "Killerrobotern"?

Entwickler forschen derzeit an Kampfdrohnen, die ihre Opfer vollautomatisch auswählen und töten. "Aus technikethischer Sicht stellen sich da sehr viele Fragen", meint der Wissenschaftler Karsten Weber: Wer bei Softwarefehlern die Verantwortung für missglückte Einsätze trage, sei umstritten.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 11.6.2013

 
Dauerbaustelle Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld (Bild: Foto: Patrick Pleul)

Kommandozentrale der "Krawallnudel"

Als Geschäftsführer soll Hartmut Mehdorn endlich den Flughafen BER fertigstellen

Der Flughafen BER reiht sich ein in Bauvorhaben, die von Pleiten, Pech und gewaltigen Kostensteigerungen begleitet sind. In Schönefeld greift seit einigen Wochen aber der nicht ganz unumstrittene Geschäftsführer Hartmut Mehdorn ordentlich durch und soll nun alles zum Guten wenden.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 11.6.2013

 
Shermin Langhoff (Bild: picture alliance / dpa / Matthias Balk)

"Die Jugend ist politisiert worden"

Die Theatermacherin Shermin Langhoff über die Proteste in der Türkei

Schon jetzt haben die Proteste in der Türkei große Veränderungen hervorgerufen, sagt die türkischstämmige Theatermacherin Shermin Langhoff. Noch vor wenigen Wochen habe sich niemand vorstellen können, dass so viele verschiedene Gruppen gemeinsam auf die Straße gehen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 11.6.2013

 
Elbe-Hochwasser im brandenburgischen Wittenberge. (Bild: picture alliance / dpa / Georg-Stefan Russew)

"Mehr Raum für die Flüsse"

BUND-Experte kritisiert mangelnde Koordination der Länder beim Hochwasserschutz

Statt immer höhere Deiche zu bauen, müsste mehr dafür getan werden, "dass das Wasser mehr Platz hat", sagt Winfried Lücking vom BUND. Er kritisiert, dass die Länder sich nicht ausreichend koordiniert hätten, um das neue Hochwasserschutzgesetz von 2005 umzusetzen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 11.6.2013

 
Deutschland muss in Europa eine Führungsrolle übernehmen, meint David Marsh. (Bild: picture alliance / dpa / Uli Deck)

Britischer Publizist fordert von Deutschland mehr Führung in Europa

David Marsh über die Eurokrise und die Folgen

Eine politische Union in Europa kann auf Dauer nur ohne die südlichen Länder funktionieren, sagt der britische Banker und Publizist David Marsh. Politisch und wirtschaftlich müssten sich die beteiligten Staaten vor allem an Deutschland orientieren.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 11.6.2013

 
Alexander Dobrindt und Recep Tayyip Erdogan (Bild: dpa / picture alliance / Montage)

Herr Dobrindt, Erdogan ist doch Ihr Mann!

Was Bayern und den Bosporus verbindet

In der Türkei macht sich der Ärger darüber Luft, wie selbstherrlich Premier Erdogan mit seiner Macht umgeht. Manch ein CSU-Politiker fühlt sich dadurch in seiner Ablehnung eines türkischen EU-Beitritts bestätigt. Dabei dürfte den Christsozialen ein solches Machtgebaren nicht fremd sein, meint der Journalist Uwe Zimmer.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 11.6.2013

 
Mit sich selbst beschäftig - DIE LINKE. (Bild: picture alliance / dpa - Jens Wolf)

Krise trotz Krise

Die Linke im Stimmungstief

Die Mehrheit der Deutschen ist sich einig: Die wirtschaftlichen Verhältnisse im Land sind ungerecht. Die Gerechtigkeitslücke zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Die Partei DIE LINKE prangert das schon lange an - doch profitieren kann sie davon nicht.

Deutschlandradio Kultur · Zeitfragen · 10.6.2013

 
Die Eisenbahnbrücke im Landkreis Stendal wurde wegen Gefahr für die Brückenpfeiler gesperrt.  (Bild: picture alliance / dpa / Matthias Strauß)

Bahn verspätet sich durch Hochwasser

Fernreisende müssen in diesen Tagen wieder Geduld haben

Die Berliner sind vom Hochwasser nicht direkt betroffen - doch wer zur Zeit von Berlin aus in den Rest der Republik per Zug reisen will, dem wird die katastrophale Lage in anderen Landesteilen schnell bewusst. Denn die Züge kommen wegen des Hochwassers oft verspätet. Manchmal mehrere Stunden.

Deutschlandradio Kultur · Ortszeit · 10.6.2013

 
Am Golf von Gabès werden höchstens noch Fischkadaver angeschwemmt. (Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt)

Umweltzerstörung in der Postkartenidylle

Eine Chemiefirma in Tunesien leitet giftigen Phosphor-Gips ins Meer

Tunesien ist der weltweit fünftgrößte Phosphat-Exporteur. In seinen Chemiewerken stellt es Phosphate und Phosphorsäure her. Als Abfallprodukt entsteht dabei der giftige Phosphor-Gips. 13 000 Tonnen dieses gefährlichen Materials leitet eine Fabrik in Gabes im Südosten Tunesiens ins Meer - Tag für Tag.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 10.6.2013

 
Proteste in Bahrain (Bild: picture alliance / dpa / EPA / Mazen Mahdi)

Fischer in Bahrain protestieren gegen ihre Herrscher

Die Landgewinnung in Bahrain schneidet die Fischer vom Meer ab

In Sitra, einer Hafenstadt im Inselkönigreich Bahrain, wird dem Meer neues Land abgerungen. Besitzer der neuen Küstenstreifen sind Mitglieder der Königsfamilie. Wenn diese das Land weitergeben, dann nur an Günstlinge. Das Nachsehen haben Fischer, die immer seltener freien Zugang zum Meer haben.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 10.6.2013

 
Görtemaker ist Leiter der wissenschaftlichen Kommission, die das Thema NS-Juristen im Bundesjustizministerium untersucht. 
 (Bild: Uni Potsdam)

"Die NS-Belastung war zweifellos sehr hoch"

Der Historiker Manfred Görtemaker über die Nachkriegsgeschichte des Bonner Justizministeriums

Im Bundesjustizministerium waren in den 50er- und vor allem 60er-Jahren NS-Juristen Abteilungs- und Referatsleiter, das erklärt der Historiker Manfred Görtemaker. Daher sei wohl nach 1949 kein einziger Richter für das, was er im Dritten Reich getan habe, je verurteilt worden.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 10.6.2013

 
Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg - nicht die erste Großbaustelle, die teurer wird als geplant. (Bild: dpa / picture alliance / Christian Charisius)

War das damals auch so teuer?

Von Großprojekten und den wahren Kosten

Vorgestern waren noch 100.000 Euro ein dicker Batzen Geld, gestern waren es noch 1.000.000, heute kostet so dieses oder jenes steingewordene Vorhaben mal so schlappe 1.000.000.000 Euro. Oder auch mehr. Manchmal regen wir uns darüber auf. Aber war das schon immer so?

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 10.6.2013

 
Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg fordert mehr Selbstbewusstsein von Frauen. (Bild: picture alliance / dpa /Britta Pedersen)

Appell zur Eigeninitiative

Sheryl Sandberg: "Lean In"

Beim Thema Frauenquote in Führungspositionen deutscher Unternehmen ist noch eine Menge zu tun. Die Gründe der Ungleichverteilung sind kein Geheimnis: Alles ist gesagt. Jetzt macht die Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg in einem Buch Vorschläge, wie man das ändern kann.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 10.6.2013

 
Die Schäden hätten eine eine Größenordnung, wie man sie eigentlich aus Deutschland bei Naturkatastrophen nicht kenne, so Keilbart. (Bild: picture alliance / dpa / Armin Weigel)

IHK: Tausende Betriebe in Niederbayern sind pleite

Walter Keilbart über die wirtschaftlichen Folgen der Flut

Die Industrie- und Handelskammer Niederbayern hat in einer vorläufigen Bilanz des Hochwassers den Schaden in ihrer Region auf mehrere Hundert Millionen Euro beziffert. Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart rechnet mit 3000 bis 4000 Betrieben in Niederbayern, die jetzt pleite seien.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 10.6.2013

 
Algen durchströmen einen Forschungsreaktor im südbrandenburgischen Senftenberg. (Bild: picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Unter Algen

Häuser mit Biofassade auf der Bauausstellung

An Ideen, erneuerbare Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder Pflanzen zu gewinnen, mangelt es nicht. Auf der Internationalen Bauausstellung in Hamburg ist nun ein Haus zu begutachten, an dessen Fassade Algen wachsen - ein hervorragender Rohstoff für Biogasanlagen.

Deutschlandradio Kultur · Reportage · 10.6.2013

 
Euro-Münzen: Zinsrenditen weit oberhalb des Wirtschaftswachstums sind auf Dauer illusorisch. (Bild: picture alliance / dpa)

Vom Segen niedriger Zinsen

Wenn eine Finanzblase platzt, sind niedrige Renditen eine logische und gesunde Folge

Viel zu lange waren die Renditen auf Finanzanlagen so attraktiv, dass Investoren ihr Geld lieber in das x-te Derivat steckten, als es einem Mittelständler oder Start-up zu geben, sagt der Ökonom Thomas Fricke. Das sei derzeit zum Glück anders.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 10.6.2013

 
Der Soziologe Wolfgang Streeck (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Die Krise der Demokratie

Wolfgang Streeck: "Gekaufte Zeit"

Nach Griechenland war jüngst auch Portugal dran: Um Hilfsgelder aus dem Euro-Rettungsfonds zu bekommen, mussten Gehälter gekürzt und Stellen im öffentlichen Dienst gestrichen werden. Die Krise führt letztlich zu einer großen, undemokratischen Umverteilung, kritisiert der Soziologe Wolfgang Streeck.

Deutschlandradio Kultur · Lesart · 9.6.2013

 
Findet Kapitalismus auch nicht mehr so richtig klasse: der Autor Max A. Höfer. (Bild: picture alliance / dpa / Filip Singer)

Ein bisschen Kapitalismuskritik

Max A. Höfer: "Vielleicht will der Kapitalismus gar nicht, dass wir glücklich sind?"

Macht Wohlstand wirklich glücklich? Der Wirtschaftspublizist Max A. Höfer, ehemals Leiter der unternehmerfreundlichen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", ging dieser Frage nach - und ist skeptisch geworden. Sein Buch tut dennoch niemandem richtig weh.

Deutschlandradio Kultur · Lesart · 9.6.2013

 
Kritik der ökonomischen Gier: Steckt der Kapitalismus in der Krise? (Bild: picture alliance / dpa / United Archives/IFTN)

Ökonomie der Unersättlichkeit

Robert & Edward Skidelsky: "Wie viel ist genug?"

Der britische Ökonom Robert Skidelsky und sein Philosophie lehrender Sohn Edward fordern in ihrem gemeinsamen Buch eine Abkehr vom Wachstumswahn. Um die endlose Gier zu besiegen, helfe ein sicheres Grundeinkommen - und die Einschränkung der Werbung.

Deutschlandradio Kultur · Lesart · 9.6.2013

 
Nordkorea zeigt sich gesprächsbereit. (Bild: picture alliance / dpa / Yohnap)

Nord- und Südkorea wollen wieder miteinander reden

Beratungen über Wirtschaftsprojekte und humanitäre Fragen

17 Stunden diskutierten die Unterhändler, dann verkündeten Vertreter beider Seiten: Es soll wieder Gespräche zwischen den beiden Regierungen geben – zum ersten Mal seit sechs Jahren. Dabei soll es unter anderem um die Zukunft der Sonderwirtschaftszone Kaesong gehen.

Deutschlandradio · Aktuell · 10.6.2013

 
 

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Neue Kicks für den Spielplan. Theaterautoren im Aktualitätsdruck

Sendezeit: 16.06.2013, 00:06

Netzwerk Recherche Treffen in Hamburg

Sendezeit: 15.06.2013, 23:45

Berlin: Lange Nacht der Autoren - Abschluss der Berliner Autorentheatertage

Sendezeit: 15.06.2013, 23:37

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