Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
Zur DRadio-Wissen-Startseite
 
nach oben
50 JAHRE MAUERBAU
Das Archivbild von 1962 zeigt einen Soldaten der Nationalen Volksarmee, rechts, der einen Bauarbeiter bei der Reparatur der Berliner Mauer an der Bernauer Straße beaufsichtigt. (Bild: AP)

Chronik der Mauer

Die gesamte Geschichte der deutsch-deutschen Trennung

Im August 1961 wurde mit dem Mauerbau begonnen - 1989 fiel die Betongrenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Die "Chronik der Mauer" ist eine Kooperation des Deutschlandradios mit der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam und bietet unschätzbare Originalquellen und ausführliche Informationen zum Thema.

Deutschlandradio · Chronik der Mauer

 
Berliner Mauer an der Sebastianstraße 1966 (Bild: dpa / picture alliance)

Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit

Vor 20 Jahren: erster "Mauerschützenprozess" in Berlin

Wegen tödlicher Schüsse auf Republikflüchtige mussten sich am 2. September 1991 vor dem Berliner Landgericht erstmals DDR-Grenzsoldaten verantworten. Die vier Grenzer hatten im Februar 1989 einen Flüchtenden verletzt und einen erschossen.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 2.9.2011

 
Bernd Neumann, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (CDU) (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Ein schlimmes Unrechtssystem!"

Kulturstaatsminister Bernd Neumann über DDR, Linkspartei und die Kultur-Stadt Berlin

Der Mauerbau und das Unrecht der SED-Diktatur dürften auch bei der jungen Generation nicht in Vergessenheit geraten, fordert Staatsminister Bernd Neumann (CDU). Andernfalls seien junge Leute besonders in Krisenzeiten anfällig gegen "Rattenfänger von links und rechts".

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 21.8.2011

 
Die linke Zeitungen

Mauer im Kopf

Linke Tageszeitung "junge Welt" bedankte sich für Mauerbau und Stasiknast

"Wir sagen mal Danke", so titelte die Tageszeitung "junge Welt" zum 50. Jahrestag des Mauerbaus. Illustriert wurde die Schlagzeile mit dem Foto einer DDR-Betriebskampfgruppe zur Sicherung des Mauerbaus. Geschmacklos sagen die einen, ist doch nur Satire die anderen.

Deutschlandfunk · Markt und Medien · 20.8.2011

 
Volkspolizisten und Arbeiter der DDR beim Errichten der Berliner Mauer im Norden Berlins an der Grenze zum Westberliner Bezirk Reinickendorf. (Bild: picture alliance / dpa)

Serie: "Acht Tage im August"

Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen

Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut, 28 Jahre lang war die Stadt geteilt. Die Nacht- und Nebelaktion des SED-Regimes riss Familien auseinander. Hören Sie Originaltönen in einer Chronik um die Tage des Mauerbaus.

Deutschlandradio · Acht Tage im August

 
Laufbahn (Bild: Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Geschichtsunterricht im Laufschritt

Der 100 Meilen-Berliner-Mauer-Lauf

Am Wochenende findet in Berlin die körperlich anspruchsvollste Form des Mauer-Gedenkens statt. Mehr als einhundert Läufer werden knapp 161 Kilometer zurücklegen - und zwar entlang der einstigen Mauergrenze.

Deutschlandfunk · Sport · 16.8.2011

 
Walter Ulbricht am 30. Dezember 1971 in Berlin (Bild: AP Archiv)

Ulbricht und die "exakte Arbeit des Staatsapparats der Arbeiter- und Bauernmacht"

Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 14.8.1961

Ein Tag nach Beginn des Mauerbaus in Berlin sagte der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht bei seinem Besuch der Kampfgruppen am Postdamer Platz: "Das Wichtigste ist, dass der Friede gesichert wird."

Deutschlandfunk · Acht Tage im August · 14.8.2011

 
Klaus Wowereit, Angela Merkel, Bettina und Christian Wulff bei der Berliner Gedenkveranstaltung zum Bau der Mauer.

Wowereit: Der traurigste Tag Berlins

Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus

Es war eine bewegende Stunde in der Gedenkstätte an der Bernauer Straße in Berlin. Neben dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sprach auch Bundespräsident Christian Wulff. Er fand kritische Töne für manche Westdeutsche.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 13.8.2011

Ein würdiges Gedenken, ein würdiges Erinnern war das – und es ging doch weit über das Erinnern hinaus. Denn Bundespräsident Christian Wulff entwarf einen weiten Bogen in die Gegenwart.

Deutschlandfunk · Kommentar · 13.8.2011

 
Volkspolizisten und Arbeiter der DDR beim Errichten der Berliner Mauer im Norden der Stadt.  (Bild: picture alliance / dpa)

"Niemand hat die Absicht ... "

Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut

Was der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht einst mit seinem bekannten Ausspruch geleugnet hatte, wurde am 13. August 1961 bittere Realität. Die deutsch-deutsche Grenze wurde in Berlin mit einer Mauer abgesichert. In den nächsten 28 Jahren sollten unzählige Menschen an ihr den Tod finden.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 13.8.2011

 
Volkspolizisten und Arbeiter der DDR beim Errichten der Berliner Mauer im Norden Berlins an der Grenze zum Westberliner Bezirk Reinickendorf. (Bild: picture alliance / dpa)

Von der anderen Seite der Mauer

Eine Berliner Ausstellung zum Jahrestag des Mauerbaus

Die Foto-Ausstellung "Aus anderer Sicht" präsentiert einen ungewohnten Blickwinkel auf die Berliner Mauer. Es handelt sich nämlich um Bild- und Tonmaterial der DDR-Grenztruppen, die ihren antifaschistischen Schutzwall zu technischen Zwecken dokumentiert haben.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 13.8.2011

 
Die Rolling Stones sollten 1969 auf dem Springer-Hochhaus spielen. (Bild: AP Archiv)

Musik an der Mauer

Die Angst der DDR vor Rockmusik und West-Konzerten für Ost-Berlin

In den 28 Jahren, in denen die Mauer stand, haben sich dort viele Geschichten abgespielt - bei einigen von ihnen stand die Musik im Mittelpunkt. Denn hören, was sich auf der anderen Seite abspielte, das konnte man.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 13.8.2011

 
Egon Bahr war 1961 Sprecher des Berliner Bürgermeisters Willy Brandt (Bild: Deutschlandradio / Bettina Straub)

"Die treibende Kraft hieß Ulbricht"

Als Brandt die Kommandanten anbrüllte: Egon Bahr über den Mauerbau

Der SPD-Politiker Egon Bahr nennt den Mauerbau "ein ganz einschneidendes Element". Die Sowjets seien auf eine bewaffnete Auseinandersetzung vorbereitet gewesen, doch die Amerikaner hätten Krieg nicht gewollt. Danach sei der Status quo zementiert gewesen.

Deutschlandfunk · Interview · 13.8.2011

 
Ein von den Westberliner Behörden an der Sektorengrenze zu Ostberlin aufgestelltes Schild erinnert an die Aussage des DDR-Staatschefs Walter Ulbricht:

Die DDR mauerte sich ein

Die Berliner Mauer geriet zum Kainsmal der SED-Diktatur

Die Mauer in Berlin, deren Errichtung heute vor 50 Jahren begann, ist Geschichte – Geschichte, die allerdings bis in die Gegenwart kontrovers diskutiert wird.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 13.8.2011

 
Klaus Wowereit, Angela Merkel, Bettina und Christian Wulff bei der Berliner Gedenkveranstaltung zum Bau der Mauer

"Die Freiheit ist am Ende unbesiegbar"

Bundespräsident Christian Wulff lobt Engagement von DDR-Bürgern gegen die Mauer

Bundespräsident Christian Wulff hat auf der zentralen Gedenkveranstaltung zum Mauerbau in Berlin die Leistung der ostdeutschen Bürgerrechtler gelobt. An der Veranstaltung nahmen 400 Gäste teil, unter ihnen Angehörige von Maueropfern, Politiker und Kulturschaffende.

Deutschlandfunk · Informationen am Mittag

 
Der Verleger Christoph Links (Bild: Ch. Links Verlag)

50 Jahre Mauerbau - Wie sollen wir erinnern?

Gäste: Peter Pragal, Journalist, und Christoph Links, Verleger und Publizist

Mehr als 28 Jahre trennte die Mauer nicht nur eine Stadt, die innerdeutsche Grenze teilte auch Regionen, Familien. Christoph Links arbeitete in der DDR-Zeit bei der "Berliner Zeitung" als Journalist. Peter Pragal zog 1974 von Westdeutschland nach Ostberlin, um von dort für die "Süddeutsche" und den "Stern" zu berichten.

Deutschlandradio Kultur · Im Gespräch · 13.8.2011

 
Volkspolizisten und Arbeiter der DDR beim Errichten der Berliner Mauer im Norden Berlins an der Grenze zum Westberliner Bezirk Reinickendorf. (Bild: picture alliance / dpa)

Acht Tage im August

Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 13.8.1961

Der West-Berliner Vize-Bürgermeister Franz Amrehn (CDU) sagte am Morgen des 13. August 1961: "Die Berliner im freien Teil der Hauptstadt Deutschlands lassen sich weder durch Betonpfähle noch durch Stacheldraht von ihren Mitbürgern im anderen Teil der Stadt trennen."

Deutschlandfunk · Acht Tage im August

 
Klaus Schütz (Bild: AP)

"Wir hatten nichts geahnt"

Berliner Ex-Bürgermeister Klaus Schütz befürchtet verblassende Erinnerung an den Mauerbau

Man sei in der West-Berliner Politik vollkommen überrascht gewesen, so der Sozialdemokrat und spätere Regierende Bürgermeister Klaus Schütz über den Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 13.8.2011

 
Errichten der Mauer an der Grenze zum Westberliner Bezirk Reinickendorf. (Bild: picture alliance / dpa)

"Aktion Rose" zementierte die Berliner Teilung

Vor 50 Jahren begann in Berlin der Bau der Mauer

Nicht einmal die Regierung, der Ministerrat, war in die geheimen Vorbereitungen eingeweiht. Am 13. August 1961 startete die "Aktion Rose": Kurz nach Mitternacht riegelte die DDR die Grenzen zu West-Berlin ab und beendet damit die Massenflucht der eigenen Bürger.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 13.8.2011

 
Sprengung eines Schornsteins auf dem Gelände des Kali-Bergwerks in Bischofferode. (Bild: AP)

Bischofferodes trauriges Ende

Das Wintershall-Kali-Bergwerk in Thüringen, Reihe "Die Mauer der Wirtschaft", Teil 5

Fast 100 Jahre lang förderten die Menschen von Bischofferode Kali. Bis zur deutschen Teilung an enger Seite ihrer benachbarten Kumpel in Hessen und Niedersachsen. Die deutsche Einheit brachte dem Bergwerk in Thüringen dann das Ende.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 12.8.2011

 
Die Mauerjahre seien bitter und schmerzlich gewesen, resümiert Doris Liebermann. (Bild: AP)

"Es wird sicher auch noch viel mehr geschrieben werden"

Autorin über die literarische Bedeutung der Mauer

Die Journalistin Doris Liebermann hat sich bei ihren Recherchen gewundert, wie viele Texte und Gedichte durch die Berliner Mauer inspiriert worden sind. Dass sich Mitte der 90er-Jahre auch die Mauerkinder-Generation literarisch zu Wort gemeldet habe, sei besonders bemerkenswert.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 12.8.2011

 
Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor 1976 (Bild: dpa / picture alliance / Nicola Galliner)

Linke Debatte um Sinn und Unsinn der Mauer

In Mecklenburg-Vorpommern steht der Vorsitzende der Linken in der Kritik

Passend zum Wahlkampf gönnt sich der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern einen Richtungsstreit. Anlass ist ein eher harmloses Zitat des Landeschefs - pünktlich zum 50. Jahrestag des Mauerbaus.

Deutschlandfunk · DLF-Magazin · 11.8.2011

 
SED-Politbüromitglied Günter Schabowski während seiner Pressekonferenz in Ostberlin am 9. November 1989. (Bild: AP)

Der Druck auf die Mauer

Das Vorspiel zur Erklärung vom 9.November 1989

Am 9. November 1989 endete die Geschichte des 13. August '61. Eine neue Reiseregelung sollte die Mauer durchlässiger machen. Doch es war zu spät, die Mauer war hinfällig geworden.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 12.8.2011

 
Der Liedermacher Wolf Biermann (aufgenommen am 26.11.2010) (Bild: dpa / Marcus Brandt)

"Ich sollte die Menschheit retten"

Liedermacher Wolf Biermann über den Bau der Mauer und die Folgen daraus

Als er 16 Jahre alt war ging Wolf Biermann von Westdeutschland in die DDR. Er habe zunächst zu jenen gehört, die für den Bau der Mauer waren, bekennt der Liedermacher. Heute befalle ihn aus diesem Grund ein "Gefühl der Scham".

Deutschlandfunk · Interview · 12.8.2011

 
Ein von den Westberliner Behörden an der Sektorengrenze zu Ostberlin aufgestelltes Schild erinnert an die Aussage des DDR-Staatschefs Walter Ulbricht, als er auf die Frage einer Journalistin sagte:

Acht Tage im August

Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 12.08.1961

Willy Brandt, Regierender Bürgermeister Berlins, spricht auf dem Nürnberger Deutschland-Treffen der SPD. 17.000 Flüchtlinge aus der DDR habe es allein in diesem August gegeben, und dafür gebe es nur einen Grund: "Weil die Menschen in der Zone Angst haben, dass die Maschen des Eisernen Vorhanges zuzementiert werden."

Deutschlandfunk · Acht Tage im August

 
Stacheldraht-Zaun an der Grenze wischen Israel und Palästina (Bild: Thomas Bade)

Wo die Freiheit aufhört

Grenzkonflikte schränken weltweit Menschen ein

Die Berliner Mauer trennte Familien, Partner, den geistigen und kulturellen Austausch. Aber nicht nur die innerdeutsche Grenze zeigte die Einschränkung jeder Bewegungsfreiheit. Auch andere Länder kennen diese Trennlinien.

DRadio Wissen · Tagesthema

 
Besucher der Mauergedenkstätte Bernauer Straße vor Fotos von getöteten DDR-Flüchtlingen (Bild: picture alliance / dpa /Rainer Jensen)

Lockvogel für Touristen und Ort des Gedenkens

Wie an der abgerissenen Mauer an die SED-Diktatur erinnert wird

Die Berliner Mauer ist fast komplett abgerissen. Das stellt die Stadt Berlin allerdings vor eine Schwierigkeit: Wie kann man fast ohne Mauer an die Mauer erinnern? Rainer Klemke vom Berliner Senat über das Gedenkkonzept Berliner Mauer.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 11.8.2011

 
Blick auf Jena mit dem Glaswerk, das 1884 von Otto Schott gegründet worden war. (Bild: picture alliance / dpa / Jan-Peter Kasper)

Kalter Krieg auf Werksebene

Das Jenaer Glaswerk Otto Schott und Genossen in Jena und Mainz

Das Jenaer Glaswerk Otto Schott und Genossen waren der Inbegriff für deutsches industrielles Glasmacher-Knowhow. Doch nach dem Zweiten Weltkrieges begann eine Teilungsgeschichte der Werke, die ehemalige Angehörige der Firma in Ost und West trennten und einen "kalten Krieg auf Werksebene" trieb.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 11.8.2011

 
In der DDR hieß die Berliner Mauer nicht Mauer, sondern

Die Mauer aus einer anderen Sicht

Jochen Maurer: "Dienst an der Mauer. Der Alltag der Grenztruppen rund um Berlin"

Die Grenzsoldaten waren eine spezielle Truppe im Gefüge der Nationalen Volksarmee der DDR. Sie und ihre Aufgaben nimmt Jochen Maurer in seinem Buch "Dienst an der Mauer" unter die Lupe.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 11.8.2011

 
Volkspolizisten und Arbeiter der DDR beim Errichten der Berliner Mauer im Norden Berlins an der Grenze zum Westberliner Bezirk Reinickendorf. (Bild: picture alliance / dpa)

Acht Tage im August

Der Mauerbau - eine Chronik in Originaltönen: 11.08.1961

Auf der 19. Sitzung der SED-Volkskammer spricht der DDR-Politiker Willy Stoph vom "Verrat an der Sache des Friedens" und meint damit die Flucht von zahlreichen Bürgern aus Ost-Berlin. Zeitgleich kommen in den Notaufnahmelagern in West-Berlin 1570 Flüchtlinge aus dem Osten an.

Deutschlandfunk · Acht Tage im August

 
Demonstranten auf der Berliner Mauer 1986 (Bild: dpa / picture alliance / Roland Holschneider)

Mauerschicksale

Wie das SED-Regime die Ostdeutschen einsperrte

Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, ließ die Regierung der DDR die Sektorengrenze in Berlin abriegeln und legte damit den Grundstein für die Berliner Mauer. 28 Jahre lang trennte die Mauer Bekannte, Freunde und Familien voneinander, sperrte Menschen ein und bedeute für viele den Tod.

Deutschlandfunk · Studiozeit

 
Dietmar Bartsch:

"Gesine Lötzsch ist niemand, der die Mauer rechtfertigt"

Vize-Fraktionschef der Linken zu den umstrittenen Äußerungen seiner Parteifreundin

Der Bau der Mauer 1961 "war ein Eingeständnis einer Niederlage", sagt Dietmar Bartsch, stellvertretender Fraktionschef der Linken. Ebenso wie bei Gesine Lötzsch sei auch seine Grundposition, dass der Sozialismus Mehrheiten brauche und nicht erzwungen werden könne.

Deutschlandfunk · Interview · 11.8.2011

 
Gesine Lötzsch, Vorsitzende der Partei Die Linke (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

So viel Realitätsschwund hat etwas Gespenstisches

Gesine Lötzsch und der Mauerbau

Gesine Lötzsch scheint aus der real existierenden Welt derart viele Dinge ausblenden zu können, dass man sich bald Sorgen um sie machen muss. Der Mauerbau einzig und allein als Folge des Zweiten Weltkriegs, als Folge des deutschen Überfalls auf Russland? War da nicht als Aktivposten auch ein gewisser Walter Ulbricht mit im Spiel?

Deutschlandfunk · Kommentar · 10.8.2011

 
Der amerikanische Journalist Frederick Kempe schildert den Mauerbau - aus amerikanischer Sicht. (Bild: picture alliance / dpa / Klaus Franke)

Schlechtes Krisenmanagement

Frederick Kempe: "Berlin 1961", Siedler Verlag

Der amerikanische Journalist Frederick Kempe überrascht in seinem neuen Sachbuch über die Ereignisse des Jahres 1961 mit einer bemerkenswerten Botschaft: Kennedy habe durch sein unentschlossenes Auftreten mit Schuld am Mauerbau. Fazit: sehr spannend, sehr lesenswert.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 10.8.2011

 
Für Urban ist das Klischeebild der erinnerten DDR nur eine Arbeitsgrundlage.  (Bild: AP)

Die DDR lebt

Simon Urban: "Plan D"

Stell Dir vor, die Wiedervereinigung hätte es nicht gegeben: Diese Idee entwickelt Simon Urban in seinem Debütroman "Plan D". Die Handys heißen "Minsk", Otto Schily ist Minister für Staatssicherheit und die Trabis fahren mit Rapsöl.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 10.8.2011

 
Westberliner Jugendliche versuchen 1984 am Grenzübergang Dreilinden zu trampen. (Bild: AP Archiv)

Der liebe Westbesuch

Gern gesehen und manchmal auch gerne wieder verabschiedet

Westbesuch. Ein Begriff, der ähnliche Assoziationen wie Westpaket weckt und zu dem es viele Geschichten gibt. Natürlich wollte der Westbesuch den Wohlstand zeigen und brachte meistens auch Geschenke mit.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 10.8.2011

 
Linken-Chefin Lötsch bezeichnete den Mauerbau als ein

Die meisten Mitglieder der Linkspartei "tragen die DDR im Herzen"

Diskussion um Mauerbau-Debatte der Links-Partei

Klaus Schröder vom Forschungsverbund SED-Staat sagt, dass der Mauerbau für die DDR und UdSSR notwendig war, um den DDR-Staat zu sichern. Die Aussage von Linke-Chefin Gesine Lötzsch, der Mauerbau sei das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs, sei ein Nichteingeständnis, dass die Mauer ein "Symbol des Scheiterns des Sozialismus" sei, so Schröder.

Deutschlandfunk · Interview · 10.8.2011

 
Besucher der Mauergedenkstätte Bernauer Straße sehen sich eine Gedenktafel an, die die Fotos von getöteten DDR-Flüchtlingen zeigt (Bild: picture alliance / dpa /Rainer Jensen)

Mauerstreifen als Mahnung

Das erweiterte Ausstellungsgelände der Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist mittlerweile fast anderthalb Kilometer lang - mit Signalzaun, 20 Grenzhäuschen, vier Fluchttunneln sowie einem Tunnel, den die Stasi benutzte. Am 13. August, dem 50. Jahrestag des Mauerbaus, wird das Gelände vom Bundespräsidenten offiziell eröffnet.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 9.8.2011

 
Im AEG-Bahnwerk wurden Schienenfahrzeuge gebaut. (Bild: AP)

Lokomotivbau direkt an der Grenze

Das AEG-Bahnwerk in Hennigsdorf bei Berlin, Teil 2 der Serie "Mauer der Wirtschaft"

Anfangs wurde die Allgemeine Elektricitätsgesellschaft noch mit "C" geschrieben. Weltweit bekannt wurde das Unternehmen unter der Abkürzung "AEG". Gegründet 1883 von Emil Rathenau in Berlin, zog es später nach Hennigsdorf nahe Berlin. Diese Nähe fand mit dem Mauerbau 1961 jäh ihr Ende.

Deutschlandfunk · Wirtschaft am Mittag · 9.8.2011

 
Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße (Bild: dpa / picture alliance / Wolfgang Kumm)

En Ort des andachtsvollen Gedenkens

Das erweiterte Ausstellungsgelände der Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Grenzmauern wurden "nachgezeichnet", 20 Grenzhäuschen und vier Fluchttunnel: Zum Jubiläum des Mauerbaus wird die Gedenstätte an der Bernauer Straße in Berlin erweitert.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 9.8.2011

 
Kempe:

Historiker: Kennedy hat am Skript für die Mauer mitgeschrieben

Frederick Kempes Buch "Berlin 1961" beleuchtet Rolle des damaligen US-Präsidenten neu

John F. Kennedy sei der erste US-Präsident gewesen, der Berlin preisgegeben habe, sagt der amerikanische Autor Frederick Kempe. Im Juni 1961 habe er Chruschtschow gegenüber signalisiert, dass er im Falle des Baus einer Mauer "stillhalten würde".

Deutschlandradio Kultur · Thema · 9.8.2011

 
Die Berliner Mauer in Kreuzberg, 1962 (Bild: AP)

Leben mit der Mauer

Der Alltag der Berliner

Wie richteten sich Bürger mit der Mauer ein? Viele private Verbindungen wurden gehalten - vom Besuch über Päckchen bis Briefe. Legale und illegale Kontakte wurden gepflegt. Irgendwie wollte und musste man sich den Alltag erträglicher machen, gelegentlich auch auf kuriose Weise.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 9.8.2011

 
Der Erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht (l), und der Erste Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita Chruschtschow (r) in Berlin (Bild: picture alliance / dpa)

Ein Sommer in Berlin

Hope M. Harrison: Ulbrichts Mauer und Frederick Kempe: Berlin 1961

Hope M. Harrision und Frederick Kempe blicken in ihren Büchern hinter die Kulissen jenes Sommers 1961 in Berlin. Beiden Autoren erzählen in allen Details von den Hintergründen des Mauerbaus.

Deutschlandfunk · Andruck · 8.8.2011

 
Blick in eine rekonstruierte Flüchtlingswohnung mit Originalmobiliar aus den 1950er Jahren (Bild: © Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde / Andreas Tauber)

Auf der Flucht in die Freiheit

Maria Nooke / Lydia Dollmann (Hrsg.): Fluchtziel Freiheit und Clemens Niedenthal: Nahaufnahme

Die Fluchtwege wurden immer enger, dennoch wollten viele in den Westen. Manchen bezahlten die Flucht mit ihrem Leben, anderen hatten Glück. Zwei Werke beschäftigen sich dem Schicksal der Flüchtlinge und dem Alltag in den Notaufnahmelagern.

Deutschlandfunk · Andruck · 8.8.2011

 
Die Mauer in Berlin (1961 - 1989) (Bild: AP)

Der 13. August 1961. Der Tag

Berlin von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr. Eine Dokumentation

Der 13. August 1961. Ein Tag, der Deutschland veränderte. Der Spaltung der Welt, Europas und Deutschlands in zwei Hälften folgte die Mauer - und damit die Spaltung von Familien.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 8.8.2011

 
Ein Studiomikrofon der Firma Neumann West. (Bild: Deutschlandradio)

Keine Wiedervereinigung nach der Wende

Der Mikrofonbauer Georg Neumann in Gefell und Berlin

Der Bau der Mauer besiegelte auch die wirtschaftliche Spaltung des Landes. Sichtbar wurde das bei Unternehmen, die in Ost und West ein Standbein hatten. So wie der Mikrofonbauer Neumann: Durch den Mauerbau getrennt treten Neumann Berlin und Neumann Gefell heute als Konkurrenten auf.

Deutschfunk · Wirtschaft am Mittag · 8.8.2011

 

"Eine Mauer zu bauen war widernatürlich"

Berliner Bürgermeister zum Auftakt der Woche des Mauergedenkens

Der Bau der Mauer sei keine Zwangsläufigkeit aus der Situation des Kalten Krieges gewesen, sagt der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit. Die DDR-Diktatur habe sich mit der Mauer abgeschottet und ihre Menschen zwangsweise festgehalten, anstatt ihre Politik zu ändern.

Deutschlandfunk · Interview · 8.8.2011

 
Volkspolizisten und Arbeiter der DDR beim Errichten der Berliner Mauer im Norden Berlins an der Grenze zum Westberliner Bezirk Reinickendorf. (Bild: picture alliance / dpa)

Mauerbau am Rand des Abgrunds

Vor fünfzig Jahren schwelte in Berlin die Lunte zum Dritten Weltkrieg

Verdient ein Bauwerk der Moderne monströs genannt zu werden, dann war es die Mauer in Berlin. Die Menschenleben, die sie kostete, und die Gewalt, die sie verkörperte, haben in konkreter Weise Schuld begründet.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 8.8.2011

 
Zwischen Bangen und Hoffen - Mädchen auf Rollschuhen im Schatten der Berliner Mauer (Bild: ullsteinbild)

Die Tage und Wochen danach

Mauerstücke – August '61, vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 12)

Als der erste Schock überwunden ist, beginnt die Zeit der größeren und kleineren Hoffnungen. Die Menschen in Ost und West versuchen, die Lage nach dem Mauerbau einzuschätzen. Der Ostteil der Stadt und die DDR aber bleiben abgeschlossen. Auf Jahre hinaus.

Deutschlandradio · Aktuell · 6.8.2011

 
Willy Brandt (SPD), von 1957 bis 1966 Regierender Bürgermeister von Berlin. Hier ein Bild von 1972. (Bild: AP)

Furcht vor dem Eingesperrtsein

Mauerstücke – August '61, vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 11)

Eigentlich war die Bundesrepublik 1961 im Wahlkampf. Willy Brandt, SPD, forderte den fast 40 Jahre älteren Konrad Adenauer, CDU, heraus. Doch der Mauerbau drängte die Wahl in den Hintergrund. Brandt schrieb an US-Präsident Kennedy und appellierte an die Solidarität der Vereinigten Staaten.

Deutschlandradio · Aktuell · 5.8.2011

 
Aufarbeitung der Vergangenheit. (Bild: Kai Frobel)

Honecker, Stasi und Co

Defizite beim Umgang mit der DDR-Geschichte im heutigen Unterricht

Die Geschichte der DDR ist in den Schulbüchern immer noch unterbelichtet und wird im Unterricht selten gelehrt. Das liegt zum Teil am Lehrplan und an den älteren Lehrern, die sich mit dem Umgang ihrer eigenen Biografie schwer tun.

Deutschlandfunk · Campus & Karriere · 5.8.2011

 
Berliner Mauer an der Sebastianstraße 1966 (Bild: dpa / picture alliance)

Hilferuf aus dem sowjetischen Sektor

West-Berliner Studenten engagierten sich als Fluchthelfer

Nach dem 13. August 1961, dem Tag, an dem die SED Ost-Berlin abriegelte, versuchten viele Studenten zu flüchten. Dabei halfen ihnen die Kommilitonen im Westen. Manchmal glückte die Flucht, doch oft ging sie schief.

Deutschlandfunk · Campus & Karriere · 5.8.2011

 
André Brie, Die Linke, Mitglied des Europäischen Parlaments (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Brie hält Linken-Positionspapier für "fatal"

Partei streitet über den richtigen Umgang mit dem Mauerbau vor 50 Jahren

Der Linken-Kandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, André Brie, hat sich kritisch zu einem Positionspapier seiner Partei geäußert - und für eine weitere Aufarbeitung des Mauerbaus ausgeprochen. "Wir brauchen diese Auseinandersetzung als Bringschuld", sagte Brie.

Deutschlandradio Kultur · Interview

 
Das Stasi-Gefängnis Bautzen II existierte seit 1956. (Bild: picture alliance / dpa)

Die Nachricht kommt im Zuchthaus an

Mauerstücke – August '61, vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 10)

In den Zeitungen erscheinen die ersten Bilder über gescheiterte Fluchtversuche aus Ost-Berlin. Doch Erich Loest in Bautzen weiß noch immer nicht, dass die Staatsführung der DDR die Grenzen dicht gemacht hat.

Deutschlandradio · Aktuell · 4.8.2011

 
Das Archivbild von 1962 zeigt einen Soldaten der Nationalen Volksarmee, rechts, der einen Bauarbeiter bei der Reparatur der Berliner Mauer an der Bernauer Straße beaufsichtigt. (Bild: AP)

Ost-westdeutsche Wirtschaftsgeschichte

Fünfteilige Reihe in "Wirtschaft und Gesellschaft"

Die politische Teilung Deutschlands besiegelt auch die wirtschaftliche Spaltung des Landes. Zu spüren bekamen dies vor allem Unternehmen, die in beiden Teilen Deutschlands existierten. Eine fünfteiligen Reihe befasst sich ab dem 8. August mit der wechselvollen Geschichte.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 8.8.2011

 
US-Panzer am Grenzübergang Friedrichstraße (Bild: picture alliance / dpa)

Der Mauerbau - ein Schock

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 9)

Am Abend vor dem 13. August 1961 werden die hohen DDR-Offiziere von Polizei und NVA in die Aktion Rose, den Bau der Mauer, eingeweiht. Um Mitternacht gibt Erich Honecker, der Chefplaner des Mauerbaus, den Einsatzbefehl.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.8.2011

 
Der ehemalige innerdeutsche Grenzübergang Checkpoint Charlie in der Berliner Friedrichstraße.  (Bild: picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Westberlin wird abgeriegelt

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 8)

Am 12. August 1961 waren die letzten 24 Stunden angebrochen, bevor die DDR-Führung ihre Grenzen schloss. Entlang der Sektorengrenze machten "Stacheldraht, Panzersperren und Betonschwellen die Straßen unpassierbar", beschreibt der englische Historiker Frederick Taylor die Situation.

Deutschlandradio · Aktuell · 2.8.2011

 
Berliner Mauer an der Sebastianstraße 1966. (Bild: dpa / picture alliance)

Die letzten Tage in Freiheit

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 7)

Im Westberliner Regierungssitz, dem Rathaus Schöneberg, ahnte niemand etwas von den militärischen Vorbereitungen in der DDR. Die Lage war prekär: Weder Washington noch Moskau wollten einen Weltkrieg wegen Berlin riskieren. Der Flüchtlingsstrom aus Ostberlin hielt weiter an.

Deutschlandradio · Aktuell · 1.8.2011

 
Der Rundfunk im Amerikanischen Sektor, kurz RIAS, berichtete fast täglich über die Flüchtlingsströme aus dem Ostteil Berlins. (Bild: DRadio)

Der Krieg der Worte und der Propaganda

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 6)

Walter Ulbricht kehrt aus Moskau mit der Zusage von Nikita Chruschtschow zurück, die Grenze zu schließen. Am 7. August informiert er das Politbüro in Ost Berlin über die Absicht, am 13. August die Stadt abzuriegeln. Es sind Tage des Krieges - ein Krieg der Worte und der Propaganda.

Deutschlandradio · Aktuell · 30.7.2011

 
Günter Kunert ging vor dem Mauerbau regelmäßig nach West-Berlin ins Kino oder Verwandte besuchen. (Bild: picture alliance / dpa / Jan Woitas)

"Man ging in West-Berlin ins Kino"

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 5)

Sowjetische und ostdeutsche Stabsoffiziere haben den Verlauf der Trennung Berlins Anfang August 1961 längst festgelegt. Davon bekam damals auch der Schriftsteller Günter Kunert im Ostberliner Stadtteil Treptow nichts mit und glaubte weiter an den Sonderstatus der Stadt.

Deutschlandradio · Aktuell · 29.7.2011

 
Der Schriftsteller Erich Loest  (Bild: AP Archiv)

Gespanntes Warten auf beiden Seiten der Berliner Grenze

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (Teil 4)

Es sind die letzten zehn Tage, bevor die SED-Führung die Grenze in Berlin dicht macht. Vier Männer. Vier sehr verschiedene Lebenssituationen: Egon Bahr, Berater und Pressesprecher von Willy Brandt, sitzt im westlichen Rathaus Schöneberg. Günter Kunert, Dichter, sitzt in seiner Wohnung im östlichen Treptow. Erich Loest, Schriftsteller, sitzt seit vier Jahren im Zuchthaus Bautzen II.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.7.2011

 
Walter Ulbricht und  Nikita Chruschtschow 1958 am Berliner Ostbahnhof (Bild: picture alliance / dpa)

"Wir sind nicht länger gewillt, tatenlos zuzusehen"

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (3/12)

Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Die SED-Führung unter Walter Ulbricht und den KPdSU-Chef Nikita Chruschtschow verband ein gemeinsames Ziel: Beide wollten den anschwellenden Flüchtlingsstrom aus der DDR unterbinden.

Deutschlandradio · Ortszeit · 27.7.2011

 
Den Begriff der

"Täglich über 1000 Leute warfen den ostdeutschen Ausweis weg"

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (2/12)

Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Tausende Menschen verließen 1961 wöchentlich die DDR. Der Schriftsteller Uwe Johnson schreibt später über diese Zeit sein Buch "Zwei Ansichten".

Deutschlandradio · Ortszeit · 26.7.2011

 
Egon Bahr war 1961 Pressesprecher des Regierenden Berliner Bürgermeisters Willy Brandt. (Bild: Deutschlandradio / Bettina Straub)

"Ein fast nicht mehr vorstellbarer Zustand"

Mauerstücke - August '61: Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut (1/12)

Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Der Schriftsteller Günter Kunert und der Politiker Egon Bahr erinnern sich daran, wie sie die angespannte gesamtpolitische Lage vor diesem historischen Ereignis erlebt haben.

Deutschlandradio · Ortszeit · 25.7.2011

 
Sperranlagen der Berliner Mauer an der Grenze zwischen den Stadtteilen Kreuzberg und Mitte (Bild: dpa / picture alliance)

Mauerstücke

Reihe in der "Ortszeit" zum Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren

"August '61 – Mauerstücke" heißt eine zwölfteilige Reihe, die vom 25. Juli an täglich um 7.45 Uhr in der "Ortszeit" von DKultur zu hören sein wird. Im Zentrum steht das Leben in beiden Teilen Berlins vor und nach dem Mauerbau sowie der 13. August selbst.

Deutschlandradio · Aktuell · 22.7.2011

 
Demonstranten auf der Berliner Mauer 1986 (Bild: dpa / picture alliance / Roland Holschneider)

Wie wir uns an das Monstrum gewöhnten

Ein westlicher Blick auf den Mauerbau

Die Initiative zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten ging von Osten aus. Zunächst durch die Politik Michail Gorbatschows, dann durch das Aufbegehren vieler hunderttausender DDR-Bürger. Im Westen dagegen hatte man sich mit der deutschen Teilung arrangiert.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 22.7.2011

 
Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor 1976 (Bild: dpa / picture alliance / Nicola Galliner)

50 Jahre Berliner Mauerbau

Beiträge, Interviews, Reportagen

Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Die 160 Kilometer lange Grenze um West-Berlin spaltete die Stadt - und trennte Familien, Freunde und Nachbarn. In unserem Programmschwerpunkt präsentieren wir unschätzbare Originaldokumente und zeichnen die Geschichte der Mauer im Detail nach.

mehr ...

 
Die Berliner Mauer in Kreuzberg, 1962 (Bild: AP)

Wie kam es zum Bau der Berliner Mauer?

Über die neueren geschichtswissenschaftlichen Forschungen zum Mauerbau

Ist das Bild von der Mauer als Ulbrichts Werk zutreffend? Welches Verhältnis hatten Chruschtschow und Ulbricht in den Krisenjahren seit 1958? Und: Welchen Anteil hatten die USA am Mauerbau? Um diese Fragen geht es im Zeitreisen-Gespräch.

Deutschlandradio Kultur · Zeitreisen · 13.7.2011

 
Ein sogenannter Mauerspecht hämmert am 12. November 1989 gegen die Berliner Mauer. (Bild: AP)

"Mauersplitter" im Deutschlandfunk

Dokumente einer friedlichen Revolution

Die "Mauersplitter" versammeln 218 Tondokumente, die der Deutschlandfunk vom 13. August 2009 bis zum 18. März 2010 seinen Hörerinnen und Hörern in einer täglichen Audio- und Text-Reihe präsentierte.

Deutschlandfunk · Mauersplitter

 
Walter Ulbricht war Staatsratsvorsizender der DDR und ließ die Berliner Mauer errichten. (Bild: AP Archiv)

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"

Vor 50 Jahren gab Walter Ulbricht eine Pressekonfernez zur West-Berlin-Frage

1961 war das geteilte Berlin mit seiner offenen, jederzeit passierbaren Sektorengrenze zu einer existentiellen Bedrohung der DDR geworden, denn der ostdeutsche Staat hatte bis dahin schon ein Fünftel bis ein Viertel der Bevölkerung verloren.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 15.6.2011

 
Die ersten freien Wahlen in der DDR - am 18. März 1990. (Bild: AP)

Kreuzchen machen statt Zettel falten

Vor 20 Jahren fanden in der DDR die ersten freien Wahlen statt

Nach den turbulenten Zeiten des Mauerfalls fanden am 18. März 1990 die ersten freien, demokratischen Wahlen in der DDR statt. Die ehemalige Blockpartei CDU konnte die überwiegende Zahl der Stimmen für sich verbuchen. Die Sozialdemokraten schnitten unerwartet schlecht ab.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 18.3.2010

 
Margaret Thatcher:

Die Sorgen der anderen

Europa und die deutsche Wiedervereinigung

Nur Margaret Thatcher, die Premierministerin in London, sagte vor 20 Jahren offen, dass sie wenig von einer deutschen Wiedervereinigung hielt. Frankreichs Francois Mitterrand drückte die Bremse eher verdeckt. Doch in Europa knisterte es, als die Mauer fiel.

Deutschlandfunk · Europa heute · 9.11.2009

 
SED-Politbüromitglied Günter Schabowski während seiner Pressekonferenz in Ostberlin am 9. November 1989. Alle DDR-Bürger könnten über alle Grenzübergänge ausreisen, sagte er. (Bild: AP)

Vor 20 Jahren: Der Durchbruch

Geschichte aktuell: Chronologie eines Schicksalstages

Fast jeder erinnert sich an die Bilder vom 9. November 1989: Die Mauer fällt. In einer mittlerweile historischen Pressekonferenz gab Günter Schabowski - auf Nachfrage von Journalisten - die Reiseerlaubnis, die zur Öffnung der Grenzen, dem Fall der Mauer und schließlich zur deutschen Einheit führte. Eine Chronologie.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 9.11.2009

 
Günther Schabowski, ehemaliges Mitglied im SED-Politbüro (Bild: AP)

Ausreise, "sofort, unverzüglich"

1989 fiel die Mauer

Der Fall der Mauer war ein Ereignis, mit dem niemand gerechnet hatte - trotz der Formierung oppositioneller Gruppen, trotz der vielen Demonstrationen und trotz der Fluchtbewegung. Zehntausende waren im Herbst 1989 aus der DDR geflohen.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 9.11.2009

 
Nach dem Fall der Mauer keimte in Berlin verstärkt Ausleinderfeindlichkeit.  (Bild: AP)

Mauerhüpfer

Wie Migranten den Mauerfall erlebten

9. November 1989: Tausende DDR-Bürger stürmen die Grenzübergänge. Der Vietnamese Hoang Ha allerdings wird von DDR-Grenzsoldaten abgewiesen. Denn für viele Ausländer, die östlich der Elbe leben, gilt nach wie vor ein Ausreiseverbot. Dennoch schafft er es nach "drüben".

Deutschlandfunk · Hintergrund · 8.11.2009

 
Menschen aus Ost und West feiern die Maueröffnung am Postdamer Platz in Berlin. (Bild: AP)

20 Jahre Mauerfall (1989-dato)

Programmschwerpunkt im Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur

9. November 1989, 19:05 Uhr: Die Nachrichtenagentur AP meldet: "DDR öffnet Grenzen". Binnen Stunden drängen sich Abertausende DDR-Bürger an den Grenzübergängen. In den nächsten Stunden werden sich herzzerreißende und dramatische Szenen des Glücks abspielen - vor den Augen einer gebannten Weltöffentlichkeit.

Deutschlandradio · Aktuell · 6.11.2009

 
Mikrochips auf einem Wafer (Bild: AP)

Die Sehnsucht nach dem Chip

Teil 5 - Die Ostwirtschaft 20 Jahre nach dem Mauerfall

Die seit Anfang der 90er-Jahre wieder aufgepäppelte und expandierte Mikroelektronik in Sachsen umfasst mittlerweile 1200 Unternehmen mit rund 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese erwirtschaften einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro, das entspricht übrigens einem Umsatzanteil von mehr zwölf Prozent am verarbeitenden Gewerbe in Sachsen.

Deutschlandradio · Aktuell · 6.11.2009

 
Alter Abräumbagger in der Lausitz (Bild: AP)

Schwer unter Strom: Von VEAG und LAUBAG bis zu Vattenfall

Teil 3 - Die Ostwirtschaft 20 Jahre nach dem Mauerfall"

Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Große Ausnahme: die Kohle. Und das bedeutet in Ostdeutschland: Braunkohle. In der Lausitz wird sie noch gefördert, im Braunkohletagebau. Heute wie vor 20 Jahren.

Deutschlandradio · Aktuell · 4.11.2009

 
Das Containerschiff  Conti Salome während der Schiffstaufe  in Wismar, 2007. (Bild: AP)

Schweißen ohne Rendite?

Teil 2 - Die Ostwirtschaft 20 Jahre nach dem Mauerfall

Die Werften in Mecklenburg-Vorpommern hatten es schon immer schwer und standen bereits mehrfach vor dem Aus. Die Menschen in der Region haben kaum Alternativen zur Arbeit auf der Werft.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.11.2009

 
Ein Mechatroniker justiert  für das Unternehmen

Jenoptik: Vom DDR-Kombinat zum Technologie-Konzern

Teil 1 - Die Ostwirtschaft 20 Jahre nach dem Mauerfall

In der Serie "Der Mauerfall - eine Chance für die Ost-Wirtschaft?" zeichnet der Deutschlandfunk die Transformation der Ostwirtschaft nach dem Mauerfall nach. Ein Beispiel ist, wie in Thüringen Lothar Späth aus den Resten des VEB Kombinats Carl Zeiss Jena den ostdeutschen Vorzeigekonzern Jenoptik schmiedete.

Deutschlandradio · Aktuell · 2.11.2009

 
Mauerteilstück an der Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße in Berlin. (Bild: AP)

Thierse: Aufarbeitung von SED-Unrecht noch lange nicht beendet

Gedenken an Mauerbau 1961

Das jetzt aufgefundene Dokument zum Schießbefehl an der Mauer belegt nach Ansicht von Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse, dass die Aufarbeitung des DDR-Unrechts noch lange nicht beendet ist. Eine Verharmlosung dieses Unrechts durch ehemalige SED-Funktionäre dürfe nicht zugelassen werden, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. In Berlin wird heute an den Bau der Mauer vor 46 Jahren erinnert.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.8.2007

 
20 Jahre: Die Deutsche Einheit feiert runden Geburtstag

"Das Land muss Verschiedenheit aushalten"

Bundespräsident hält Rede zum Einheitstag

Bei der zentralen Einheitsfeier in Bremen hat Bundespräsident Christian Wulff den Mut der Ostdeutschen bei der Überwindung der Mauer vor 20 Jahren gelobt. Doch noch immer gebe es "Risse in der Gesellschaft" zu kitten.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.10.2010

 
 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 11:30 Uhr
Sonntagsspaziergang
Nächste Sendung: 13:00 Uhr
Nachrichten

mehr

Deutschlandradio Kultur

Seit 12:05 Uhr
Ortszeit
Nächste Sendung: 12:30 Uhr
Lesart

mehr

DRadio Wissen

Seit 12:05 Uhr
Radiolinks International: SRF 2 Kultur - Wissenschaftsmagazin
Nächste Sendung: 12:30 Uhr
DJ Wissen

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Deutschlandradio Kultur

DRadio Wissen

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Deutschlandfunk

Schmalspurbahn in Lettland

Sendezeit: 16.06.2013, 11:30

Deutschlandradio Kultur

Iran-Wahl - Jubel nach dem Sieg von Rohani

Sendezeit: 16.06.2013, 12:10

DRadio Wissen

Absolventenporträt - Die Harfenistin Marina Tsaytler vom 15.06.2013

Sendezeit: 15.06.2013, 15:05

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link