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ATOMKRAFT
Atomkraftgegner bei einer Großkundgebung in Dannenberg (Kreis Lüchow-Dannenberg). (Bild: picture alliance / dpa / Philipp Schulze)

"Das hinterlässt natürlich bei uns Bitterkeit"

Atomkraftgegner Wolfgang Ehmke zeigt sich mit Gorleben-Entscheidung unzufrieden

Der Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz in Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke, hat bedauert, dass Gorleben als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager von der Bundesregierung immer noch nicht völlig ausgeschlossen wird.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 28.3.2012

 
Die Regierung Rajoy entschied sich für das Villar de Canas als atomare Atommüllkippe. (Bild: picture alliance / dpa / Javier Lizon)

Strahlend glücklich

Ein spanisches Dorf jubelt, weil es Atommüll lagern darf

Spanien ist verpflichtet, große Mengen von Nuklearschrott zurückzunehmen, der befristet nach Frankreich verschoben wurde. Deshalb bestimmte die neue konservative Regierung Rajoy das Dorf Villar de Canas östlich von Madrid zur ersten nuklearen Müllkippe der Nation.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 16.2.2012

 
Beim Atomkraftwerk von Temelin soll es zwei weitere Reaktoren geben. (Bild: AP)

Tschechien strahlt

Das AKW Temelin und die blühenden Landschaften

Der beschlossene Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin wird in Deutschland und Österreich mit Sorge beobachtet. In Tschechien dagegen freuen sich Lokalpolitiker und Bewohner über den geplanten Bau von zwei weiteren Reaktoren. Sie hoffen auf viele neue Jobs.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 16.2.2012

 
Transportbehälter mit hoch radioaktiven Abfällen, darunter auch Castor-Behälter, stehen in Gorleben im Transportbehälterlager. (Bild: AP)

Ausbaustopp in Gorleben

Endlager im Wendland aber nicht aus dem Rennen

Ist das ein Abschied auf Raten? Bund und Länder haben sich in der vergangenen Nacht auf einen Ausbaustopp in Gorleben verständigt. Das Bauwerk unter Tage wird demnach nicht weiter ausgebaut, als Vergleichsstandort bleibe Gorleben allerdings erhalten. Bis nächsten Sommer soll ein Gesetz über die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll beschlossen werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 16.12.2011

 
Ein Castor-Behälter wird  im Verladebahnhof in Dannenberg umgeladen. (Bild: AP)

Auf der Suche nach dem Endlager

Der Gorleben-Untersuchungsausschuss in Berlin

Bis heute ist nicht entschieden, ob der Salzstock im niedersächsischen Gorleben für die Lagerung von radioaktivem Abfall geeignet ist. Der Gorleben-Untersuchungsausschuss soll - zumindest offiziell - ergebnisoffen in allen Bundesländern nach einer alternativen Lagerstätte für die atomaren Abfälle gesucht werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 15.12.2011

 
Mit dem Atomkompromiss versiegt eine wichtige Einnahmequelle für die Energieriesen. (Bild: AP)

Kahlschlag bei E.ON und RWE

Aufsichtsrat entscheidet über Sparprogramm bei Deutschlands Energieriesen

Die großen Energieversorger E.ON und RWE sind vom unerwarteten Atomausstieg im Zuge der Katastrophe von Fukushima überrascht worden. Jetzt stehen beide Unternehmen vor einem radikalen Umbau, dem Tausende Stellen zum Opfer fallen sollen.

Deutschlandfunk · Wirtschaft am Mittag · 12.12.2011

 
Transportbehälterlager in Gorleben - der nächste Castor-Transport startet voraussichtlich am 23. November.  (Bild: AP)

Rückenwind für Gegner des Castor-Transports

Wissenschaftsdienst des Bundestages bestärkt Zweifel an Rechtmäßigkeit

Der für das kommende Wochenende geplante Atommülltransport von Frankreich ins niedersächsische Gorleben hätte womöglich gar nicht genehmigt werden, sagt eine neue Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 22.11.2011

 
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Atomlager Gorleben (Bild: picture alliance / dpa / Fabian Bimmer)

Röttgen lädt zum Endlager-Gipfel

Bundesumweltminister will Alternativen zu Gorleben finden

Seit 35 Jahren wird im niedersächsischen Gorleben radioaktiver Abfall gelagert. Bis heute ist nicht entschieden, ob der Salzstock dafür geeignet ist. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat heute die Bundesländer eingeladen, um über alternative Standorte zu beraten - doch die sind wenig begeistert.

mehr ...

Einiges spricht dafür, dass der Salzstock in Gorleben aus politischen Gründen ausgesucht wurde und nicht nach wissenschaftlichen Kriterien. Deshalb ist es richtig, jetzt einen Prozess in Gang zu setzen, in dem zuerst einmal die Wissenschaft das Sagen hat.

Deutschlandfunk · Kommentar · 11.11.2011

 
Das chinesische AKW

Atomkraftwerke schlüsselfertig

Russlands Geschäfte mit den Schwellenländern

Russland entdeckt seit zwei Jahren das Geschäft mit schlüsselfertigen Atomkraftwerken. Zu den Kunden gehören Länder wie China, Indien, Bulgarien oder der Iran.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 8.11.2011

 
Das Zeichen für Radioaktivität auf einer gelben Tonne. Wo in Deutschland Atommüll gelagert werden soll, ist noch immer nicht geklärt. (Bild: picture alliance / dpa - Wolfram Steinberg)

Die Strategie "Gorleben plus"

Europäische Akademie legt Empfehlung für Endlagersuche vor

Die Denkfabrik Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen hat eine Studie zur Atommüll-Endlagerung veröffentlicht. Die Ergebnisse decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Auftraggeber, einer Gruppe von Unternehmen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 11.10.2011

 
Ein Bergmann arbeitet in 750 Meter Tiefe in der Schachtanlage Asse in Remlingen bei Wolfenbüttel in einem Kontrollbereich mit kontaminierter Lauge. (Bild: AP)

Die Asse leckt weiter

Bergung des Atommülls wird mindestens zehn Jahre dauern

Asse bei Wolfenbüttel ist das wohl bekannteste Endlager für Atommüll. Täglich fließen 12.000 Liter Wasser in das Salzbergwerk ein. Die Bergung der rund 126.000 Atommüllfässer ist beschlossen, wird aber zehn Jahre dauern. Nur ferngesteuerte Roboter können die Arbeiten ausführen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.10.2011

 
Ein Castor-Behälter wird  im Verladebahnhof in Dannenberg umgeladen. (Bild: AP)

Doch wieder Castoren nach Gorleben?

Neue Messdaten sollen weiteren Transport ermöglichen

Eigentlich sollte bis zum Jahresende kein Castor mehr im Atommüllzwischenlager Gorleben ankommen dürfen. Das zulässige Soll wurde bereits erreicht, hieß es noch kürzlich. Nun aber führen neue Messungen zu gegensätzlichen Erkenntnissen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 27.9.2011

 
Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Peter Löscher. (Bild: AP)

Schluss mit Atomkraft

Siemens zieht sich aus dem Atomgeschäft zurück

Siemens zieht sich aus dem Atomgeschäft zurück. Konzernchef Peter Löscher hat die Entscheidung als Antwort auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie dargestellt. "Aber in Wirklichkeit steckt etwas anderes dahinter", sagt Journalist Stefan Lina.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 19.9.2011

 
Das wachsende Salz an den Stollenwänden könnte in Gorleben den Zugang zum Atommüll verhindern. (Bild: AP)

Zugang zum Atommüll als Ausschlusskriterium

Verabschiedet sich Niedersachsens Landesregierung vom Endlager Goleben?

Nach und nach werden die Atomkraftwerke abgeschaltet. Aber der Müll bleibt. Als Endlager ist der Salzstock in Gorleben im Gespräch, doch Niedersachsens Ministerpräsident zweifelt an der Tauglichkeit. Die dauerhafte Rückholbarkeit des Atommülls spreche gegen Gorleben, sagt Landeskorrespondentin Sabine Schrammar.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 14.9.2011

 
Feuerwehr und Polizei stehen vor einem Gebäude der Atomanlage im französischen Marcoule. (Bild: picture alliance / dpa / Jacques Willocq)

Ein Toter nach Explosion in französischer Atomanlage

Angeblich keine radioaktive Strahlung in Marcoule entwichen

Bei einer Explosion eines Ofens in der Atomanlage Marcoule in Südfrankreich ist ein Mensch getötet worden. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Der Ofen war zur Verbrennung schwach radioaktiver Abfälle genutzt worden.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.9.2011

 
Transportbehälterlager in Gorleben. Nicht mal ein Viertel der 420 Stellplätze ist belegt - doch die Strahlung in der Halle ist schon jetzt fast am Limit. (Bild: AP)

Atommülllagerung im Dilemma

Wird eine Alternative zum Zwischenlager Gorleben benötigt?

Angesichts erhöhter Strahlenwerte in der Lagerhalle könnten die nächsten Castor-Transporte nach Gorleben platzen. Doch Deutschland ist verpflichtet, den im Ausland wiederaufbereiteten Atommüll zurückzunehmen - und Gorleben das einzige Zwischenlager, in dem er aufbewahrt werden darf.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 12.9.2011

 
Regierungschef Zapatero konnte eine Stilllegung des Uraltreaktors nicht durchsetzen (Bild: AP)

Designed wie Fukushima

Das spanische Kernkraftwerk Garoña

Das Kernkraftwerk Santa María de Garoña ist der älteste Reaktor Spaniens, der noch in Betrieb ist. Das wäre vielleicht noch nicht der Erwähnung wert. Besonderes Interesse zog das AKW nach der Havarie im japanischen Fukushima auf sich: Es handelt sich um den gleichen Reaktortyp.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 6.9.2011

 
Atomkraftwerk Biblis (Bild: dpa / picture alliance / Boris Roessler)

Keine Atomkraftwerke als "Kaltreserve"

Bundesnetzagentur will bei Engpässen auf Kohlekraftwerke setzten

Abgeschaltet bleibt abgeschaltet - die Bundesnetzagentur will keines der acht stillgelegten deutschen Atomkraftwerke als "Kaltreserve" nutzen. Stromengpässe im Fall eines harten Winters sollen über konventionelle Kraftwerke gedeckt werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.8.2011

Wer sucht, der findet. So ist es jetzt auch der Bundesnetzagentur ergangen. Sie hat gesucht und dabei gleich fünf Reservekraftwerke gefunden, die dafür sorgen, dass im nächsten und im übernächsten Winter hierzulande die Lichter anbleiben. T

Deutschlandfunk · Kommentar · 31.8.2011

 
Energieriese mit Imageproblem: Der RWE-Hauptsitz in Essen (Bild: AP Archiv)

Ein Riese mit Imageproblem

RWE stemmt sich gegen die Energiewende

Die Energiewende stellt Deutschlands Atomstromproduzenten Nummer 1 vor Probleme. Denn trotz aller Bekenntnisse zu erneuerbaren Energien: Das große Geschäft macht RWE nach wie vor mit Kohle und Kernkraft.

Deutschlandradio · Aktuell · 19.8.2011

 
Michael Fuchs, stellvertretender Unionsfraktionsvorsitzender im Bundestag (CDU) (Bild: cdu-fuchs.de)

Umstieg ist "gewaltiger Kraftaufwand"

CDU-Mittelstandspolitiker: Umstellung auf erneuerbare Energien wird für viele Bürger Verzicht bedeuten

Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Das werde bei den Energiekonzernen zu Verlusten führen und auch Arbeitsplätze kosten, sagt Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Unions-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Deutschlandfunk · Interview · 4.8.2011

 
Der ringförmige Teilchenbeschleuniger LHC. Will sein Nachfolger tatsächlich Elektronen beschleunigen, dann sollte die Maschine schnurgerade sein.  (Bild: AP)

Und es hat CLIC gemacht

Das CERN arbeitet an einem neuartigen Teilchenbeschleuniger

Der Teilchenbeschleuniger LHC am Kernforschungszentrum CERN liefert gerade die ersten Ergebnisse und schon befasst man sich in Genf mit einer Zeit nach der Hightech-Maschine. Der Nachfolger des 27 Kilometer großen Beschleunigerrings könnte den Namen "CLIC" tragen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 26.7.2011

 
Das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus. (Bild: dpa - Rolf Vennenbernd)

Ende auf Zeit: Das Atommüll-Zwischenlager Ahaus

Auftakt zur Sendereihe "Zwischenlager"

In der Sendereihe "Zwischenlager" möchte "Forschung aktuell" der Frage nachgehen, wo in Deutschland radioaktive Elemente zwischengelagert werden und um was für Materialien es sich dabei im Einzelnen handelt. Den Auftakt macht das zentrale Zwischenlager im westfälischen Ahaus.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 25.7.2011

 
Auch in Frankreich regen sich Proteste gegen die Laufzeitverlängerung. (Bild: AP)

Umstrittenes AKW in Frankreich könnte länger am Netz bleiben

Laufzeitverlängerung ist an Nachbesserungen geknüpft

Die französische Atomaufsicht hat für Frankreichs ältestes Atomkraftwerk eine Laufzeitverlängerung von zehn Jahren empfohlen. Das AKW Fessenheim liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze im Rheingraben auf einem Erdbeben sensiblen Gebiet.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 5.7.2011

 
Die Anti-Atomkraft-Demos haben Wirkung gezeigt: Deutschland steigt aus der Kernkraftnutzung aus. (Bild: picture alliance / dpa)

Die Schlacht ist geschlagen

Deutschland beendet Atomzeitalter

Gerade mal 110 Tage liegen zwischen der Katastrophe von Fukushima und dem heutigen Beschluss des Bundestags, das Atomzeitalter in Deutschland zu beenden. Damit ist dieser 30. Juni 2011 ein historischer Tag, energie-, umwelt- und auch gesellschaftspolitisch.

Deutschlandfunk · Kommentar · 30.6.2011

 
Auf einem Verkehrsschild klebt ein Anti-Atomkraft-Sticker. (Bild: picture alliance / dpa)

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus

Bundestag beschließt Atom-Aus

Der Bundestag hat dem Atomausstieg zugestimmt. In namentlicher Abstimmung votierten 513 Abgeordnete fraktionsübergreifend für die schwarz-gelben Gesetzespläne. Der Bundesrat berät am Freitag kommender Woche über das Gesetz, es besteht aber keine Zustimmungspflicht der Länder.

Deutschlandradio · Aktuell · 30.6.2011

 
Der Kühlturm der Kernkraftwerke Isar 1 und 2 in Bayern. (Bild: picture alliance / dpa)

"Aufgeregt und überstürzt"

Betriebsrat des AKW Isar kritisiert Atomausstieg

Die rund 1000 Mitarbeiter des Eon-Kernkraftwerks Isar seien "maßlos enttäuscht" von der schwarz-gelben Kehrtwende in der Atompolitik, berichtet der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Norbert Islinger. Ihre Arbeitsplätze stünden jedoch zunächst nicht zur Disposition.

Deutschlandfunk · Interview · 30.6.2011

 
Blick in den für den Brennelementewechsel geöffneten Reaktor-Block II des Kernkraftwerks Philippsburg. (Bild: picture alliance / dpa)

Optimismus trotz Stilllegung

Bürgermeister von Philippsburg: Energiewende ist auch eine Chance.

Wenn der Bundestag heute die Energiewende beschließt, bedeutet das auch das Aus für den Reaktor im baden-württembergischen Philippsburg. Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus rechnet zwar mit Einbußen, sieht seine Gemeinde aber gut auf den Wandel vorbereitet.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 30.6.2011

 
Für die Briten ist klar: Ohne Kernkraft können die Klimaziele nicht erreicht werden.  (Bild: AP)

Mit Kernkraft zum Klimaschutz

Atomkraft in Großbritannien

Klimaschutz ohne Atomkraft ist wie ein Fass ohne Boden - sagen die Briten. Und so hat die britische Regierung die weltweit verbindlichsten Klimaziele beschlossen, parallel zum Ausbau der Atomkraft. Bis 2025 wollen die Briten nur noch halb so viel CO2 emittieren wie 1990.

Deutschlandfunk · Europa heute · 29.6.2011

 
In Schweden verläuft die Diskussion über die Atomkraft eher ruhig (hier das Kernkraftwerk in Forsmark). (Bild: AP)

Keine Wende von der Wende

Atompolitik in Schweden und Finnland

Es ist nicht so, dass in den letzten Wochen in Schweden und Finnland gar nicht über das Für und Wider der Atomkraft diskutiert wurde. Straßenproteste gab es aber eher selten, und es entstand nicht der Eindruck, als würde eine Energiewende bevorstehen.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 22.6.2011

 
Das Europaparlament entscheidet über die Atommüll-Richtlinie. (Bild: AP)

Ein Fels für die Ewigkeit

Schwedens erstes Atommüllendlager

Im Europaparlament geht es nun auch um die Atommüll-Richtlinie von Energie-Kommissar Günther Oettinger. Darin werden die EU-Staaten aufgefordert, zeitnah Konzepte zur Endlagerung ihres Atommülls auszuarbeiten. In Schweden sind die Pläne zum Bau des ersten Endlagers bereits weit vorangeschritten.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 22.6.2011

 
Wer sitzt bei der Einigung über Reaktorkontrollen im Bremserhäuschen? (Bild: AP)

"Zurzeit ist das alles freiwillig"

IAEA debattiert über Kontrollen für Kernkraftwerke

Auf der Sondertagung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wird über verbindliche Stresstests für Atomkraftwerke gestritten. Eine Einigung sei nicht abzusehen, sagt Wissenschaftsredakteurin Dagmar Röhrlich. Nur über eins herrsche weitgehend Einvernehmen: Reaktorsicherheit sei Sache der Staaten.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 22.6.2011

 
Die Streitfrage: Ist die Sicherheit von Kernkraftwerken Angelegenheit der einzelnen Staaten oder der IAEA?  (Bild: Stock.XCHNG)

Kontroll-Modell für AKW trifft auf verhaltene Reaktionen

IAEA fordert verbindliche Stresstests und Sicherheitsstandards für alle Kernkraftwerke

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) möchte, dass sich alle Kernkraftwerke weltweit regelmäßig Stresstests unterziehen und überall einheitliche Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Vertreter der zahlreichen Mitgliedsstaaten sind allerdings skeptisch.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 21.6.2011

 
Luftaufnahme des zerstörten Reaktors 4 in Fukushima (Bild: AP)

"Deutschland ist überraschend schwach vertreten"

IAEA zieht Bilanz zu Fukushima

Die Internationale Atomenergie-Behörde berät in Wien über die Verbesserung der Sicherheit von Kernreaktoren und will ihre eigene Rolle stärken. Deutschland wird bei dem Treffen lediglich durch eine Staatssekretärin vertreten. Gemessen daran, was die Bundeskanzlerin in Sachen IAEA gesagt habe, sei das recht wenig, sagt Jürgen Döschner.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 20.6.2011

 
Demonstration gegen Atomkraft in Berlin.

Dagegen wäre konsequent

Grünen-Spitze unterstützt Atomausstieg der Regierung

Die Grünen sind eine "Dagegen-Partei". Das sagen Kritiker vor allem aus Union und FDP. Jetzt ist die Führung der Grünen nicht mehr gegen den Atombeschluss der Regierung, sondern dafür. Und das ist fatal und könnte für die Grünen zur Zerreißprobe werden.

Deutschlandfunk · Kommentar · 17.6.2011

 
Hermann Ott ist klimapolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag. (Bild: Deutscher Bundestag / Lichtblick/ Achim Melde)

"2022, das bedeutet, da sind noch drei Wahlen dazwischen"

Klimapolitischer Sprecher der Grünen traut schwarz-gelbem Atomausstieg nicht

Die Grünen haben signalisiert, dem Atomausstieg der Bundesregierung zuzustimmen. Ihr klimapolitischer Sprecher im Bundestag, Hermann Ott, hält es für "unverantwortlich, den endgültigen Ausstieg bis 2022 hinauszuzögern und spricht vom "Trauma" der Laufzeitverlängerung.

Deutschlandfunk · Interview · 17.6.2011

 
Gelbe Fässer mit dem Radioaktivitätszeichen stehen  neben einem Hinweisschild zur Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Bild: AP)

Asse - ein Fass ohne Boden

Rückblick auf zwei Jahre Untersuchungsausschuss

Radioaktive Cäsiumisotope, verseuchtes Grundwasser, einsturzgefährdete Lagerkammern und erodierende Fässer voller Atommüll - die Meldungen über den Salzstock Asse sind seit Jahren skandalös und es kommen immer weitere Skandale ans Licht.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 17.6.2011

 
Ein Reaktorblock und die Kühltürme des Atomkraftwerks Biblis (Bild: AP)

Aus für alte Reaktoren?

Energieversorger verzichten auf Neustart

EnBW und RWE wollen nach Ablauf des Atom-Moratoriums die Meiler Neckarwestheim 1, Philippsburg 1 und Biblis B nicht wieder hochfahren. Eine kurze Wiederbelebung der alten Atomkraftwerke für ein paar Wochen wird es somit nicht geben, sagt Georg Ehring.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 17.6.2011

 
Demonstranten in Tokio demonstrieren gegen Atomkraft. (Bild: AP)

Trittin: "Massive Verfilzung" zwischen Aufsichtsbehörden und AKW-Betreibern in Japan

Grünen-Fraktionschef kritisiert Informationspolitik von Tepco

Angesichts einer "unheiligen Front von mächtigen, kapitalstarken Wirtschaftsinteressen" seien die Anti-Atomdemonstrationen in Japan am vergangenen Wochenende als Erfolg zu werten, sagt Jürgen Trittin.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.6.2011

 
Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, plädiert für einen Konsens bei der Endlagersuche. (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Bundesamt für Strahlenschutz fordert Konsens für Endlagersuche

Präsident warnt vor "Langzeitzwischenlagerung"

Der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, Wolfram König, hat einen politischen Konsens hinsichtlich des Verfahrens zur Endlagersuche in Deutschland angemahnt. Dieses Verfahren werde sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, sagte König.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.6.2011

 
Italiener feiern in Rom die Teilergebnisse der Volksabstimmungen über die Wasser- und Energieversorgung in Italien. (Bild: AP)

Arrivederci Atomkraft

Italien entscheidet sich nach Referendum gegen Wiedereinstieg in Kernenergie

92 Prozent haben sich nach dem vorläufigen Ergebnis des Referendums in Italien gegen einen Wiedereinstieg in die Kernenergie ausgesprochen. Ein Grund sei die Katastrophe in Fukushima, sagt Italien-Korrespondent Stefan Troendle. Strom aus erneuerbaren Energien gebe es in Italien aber noch nicht.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 14.6.2011

 
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles (Bild: picture alliance / dpa)

"Ein Tag der Genugtuung"

SPD-Generalsekretärin Nahles über die Atom-Wende der Bundesregierung

Das schwarz-gelbe Atomgesetz enthalte mittlerweile fast alle Forderungen der SPD, sagte die Generalsekretärin der Sozialdemokraten, Andrea Nahles. Nachgebessert werden müsse aber beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim Thema Gebäudesanierung.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 11.6.2011

 
Italien stimmt über den Wiedereinstieg in die Kernenergie ab. (Bild: Stock.XCHNG)

Atomkraft? No Gracie

Italien vor der Volksabstimmung über den Atom-Wiedereinstieg

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist überzeugt von der Zukunft der Kernenergie, die Bevölkerung hat Zweifel. Erst vor zwei Jahren hatte ein schweres Erdbeben die Abruzzen erschüttert.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 10.6.2011

 
Das Kernkraftwerk Biblis (Bild: AP)

Bundeskartellamt: Wiederanschaltung von AKW könnte notwendig werden

Präsident Mundt über kurzfristige Konsequenzen des Atomausstiegs

Weil einige Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, kann es aufgrund der Stromnetzstruktur in Deutschland zu Stromknappheiten kommen, sagt Andreas Mundt. Er rechne damit, dass deshalb möglicherweise eigentlich dauerhaft stillgelegte Meiler wieder hochgefahren werden müssten.

Deutschlandfunk · Interview · 9.6.2011

 
Die Kommissionschefs Klaus Töpfer (r) und Matthias Kleiner  zu Beginn der öffentlichen Anhörung der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung. (Bild: picture alliance / dpa)

Atomausstieg war "Basis der Politik seit einigen Jahren"

Co-Vorsitzende der Ethikkommission lobt Kabinettsbeschlüsse zur Energiewende

Die Kommission habe in voller Unabhängigkeit arbeiten können, versichert der Co-Vorsitzende der Ethikkommission, Matthias Kleiner. Die Energiewende halte er für äußerst glaubwürdig. Damit sie gelinge, müsste aber vor allem die Energieeffizienz gesteigert werden.

Deutschlandfunk · Interview · 7.6.2011

 
Ein Reaktorblock und die Kühltürme des Atomkraftwerks Biblis (Bild: AP)

Atomausstieg in trockenen Tüchern

Regelungen sollen noch vor der Sommerpause in Kraft treten

Das Bundeskabinett hat den stufenweisen Atomausstieg beschlossen. Nach dieser Einigung sollen nun Bundesrat und Bundestag bis Anfang Juli das Gesetzespaket verabschieden.

Deutschlandradio · Aktuell · 6.6.2011

Eine Mehrheit für den Atomausstieg ist sicher, denn auch die SPD wird dem Gesetz zustimmen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.6.2011

Der CDU-Generalsekretär in Thüringen, Mario Voigt, sieht den Bund in der Pflicht, den Ländern für den nach dem Atomausstieg nötigen Ausbau des Stromnetzes finanziell unter die Arme zu greifen.

Deutschlandfunk · Interview · 6.6.2011

 
Problematisch bei der Umsetzung der Energiewende sei der Netzausbau, der viel zu langsam vorangehe, kritisiert Peter Altmaier. (Bild: Bundestagsbüro Peter Altmaier)

"Ich sehe solchen Klagen mit sehr viel Gelassenheit entgegen"

Unionspolitiker Altmaier: Regierung ist mit Atomausstieg "verfassungsrechtlich auf sicherem Boden"

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, rechnet nicht mit einem Erfolg möglicher Klagen der Energiekonzerne im Zusammenhang mit dem Atomausstieg. Die Politik dürfe sich nicht einschüchtern lassen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.6.2011

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt den Weg vor: Raus aus dem Ausstieg (Bild: picture alliance / dpa)

Das politische Ringen um den Atomausstieg

Hintergrund der Kehrtwende der schwarz-gelben Koalition

Der Atom-GAU von Fukushima hat das globale Verhältnis zur Atomkraft verändert. Am nachhaltigsten wohl die schwarz-gelbe Regierungskoalition. Sie bewegte sich von einer Laufzeitverlängerung zum - geplant - weltweit schnellsten Umstieg auf Erneuerbare.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 5.6.2011

 
Anti-Atomkraft-Protestler in Berlin. Rund 120.000 Menschen kamen zur Großdemo in der Hauptstadt zusammen.

"Ausstieg 2022 ist das Spätestmögliche"

Umweltaktivist fordert früheren Atomausstieg

Nach Fukushima und massiven Protesten gegen die Laufzeitverlängerung der AKWs, will am Montag das Kabinett den Atomausstieg beschließen. Für Jochen Stay, Umweltaktivist und Sprecher von "ausgestrahlt" ist 2022 der allerspäteste Termin.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 3.6.2011

 
Welche Sorte erneuerbarer Energie macht das Rennen? (Bild: AP)

Wer darf die Atomkraft ersetzen?

Streit um das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Woher kommt der elektrische Strom der Zukunft? Die erneuerbaren Energien sollen langfristig die Lücke füllen, doch ihr Ausbau soll nicht beschleunigt werden, es bleibt beim Ziel eines Anteils von 35 Prozent bis zum Jahr 2020.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 1.6.2011

 
Wie viel ist uns regenerativer Strom wert? (Bild: picture alliance / dpa)

Atomausstieg praktisch

Die Folgen der Berliner Beschlüsse für Stromkunden, Mieter und Hausbesitzer

Der Atomausstieg ist nicht kostenlos zu haben, warnen vor allem die Gegner. Am Montag hat die Bundesregierung ein Bündel Maßnahmen beschlossen, mit dem sie zum Beispiel Hausbesitzern Anreize für mehr Wärmedämmung geben wollen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.5.2011

 
Eine Kreuzung in Peking (Bild: AP)

Umweltexperte: Deutschland muss sich von Kernkraft und Kohle verabschieden

CO2-Emissionen dürfen durch Automausstieg nicht weiter wachsen

Wenn der Atomausstieg mit dem Neubau von Kohlekraftwerke kompensiert würde, dann wäre das ein Desaster, konstatiert Christoph Bals, Klimaexperte bei Germanwatch. Deutschlands selbst gesetzten Klimaziele in Form des Zwei-Grad-Limits könnten dann nicht erreicht werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.5.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

Atomforum erwartet Klagen gegen Atom-Ausstieg

Brennelementesteuer wird zur Kernfrage

Keine verlängerten Laufzeiten mehr und noch dazu die Beibehaltung der Brennelementesteuer: Der Atomausstieg wird die Betreiber Einiges kosten. Das Deutsche Atomforum ist sicher: Juristisch ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Deutschlandradio · Aktuell · 31.5.2011

Man habe schon bei der Einführung der Brennelementesteuer verschiedene Rechtsbereiche gesehen, die fragwürdig erschienen, sagt Ralf Güldner, Präsident des deutschen Atomforums.

Deutschlandfunk · Interview · 31.5.2011

 
Es sei heute wesentlich einfacher, gegen die großen Betreiber von Atomkraftwerken zu klagen als noch vor Jahren, sagt Peter Becker. (Bild: AP)

Energierechtsexperte: Stromkonzerne verlieren an Einfluss

Peter Becker hält Sonderregelungen zur gesetzlichen Legitimierung des Atomausstiegs für unnötig

Was zu erwartende Klagen der Stromkonzerne gegen den Atomausstieg angeht, sehe er den Staat "auf der sicheren Seite", sagt der auf Energierechtsfragen spezialisierte Rechtsanwalt und Buchautor Peter Becker. "Man braucht jetzt einfach einen Maßstab der absoluten Sicherheit, und der ist mit Kernkraftwerken nicht zu erreichen."

Deutschlandradio Kultur · Interview · 31.5.2011

 
Wie viel ist uns zuverlässiger Strom wert? (Bild: picture alliance / dpa)

"Am Ende dafür zahlen muss immer der Verbraucher"

Martin Cames vom Öko-Institut Berlin zu den Kosten des Atomausstiegs

Kaum ist der Atomausstieg verkündet, hagelt es Kritik von der Industrie und der Opposition. Martin Cames hält die diversen "Horrorszenarien" für überzogen, räumt aber ein: Strom wird teurer werden.

Deutschlandfunk · Interview · 31.5.2011

 
Christian Lindner, Generalsekretär der FDP (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Da gibt es keinerlei sogenannte Hintertüren"

FDP-Generalsekretär Lindner bestätigt konsequenten Atomausstieg

Christian Lindner nennt den Atomausstieg Deutschlands "das ehrgeizigste Vorhaben bei der Energiewende" weltweit. Die von der Industrie infrage gestellte Brennelementesteuer werde bleiben - als Beitrag zur Beseitigung vorhandener Atom-Endlagerungsschäden.

Deutschlandfunk · Interview · 30.5.2011

 
Das AKW Biblis in Hessen - möglicherweise soll ein Meiler als

"Ein Atomkraftwerk kann man nicht in Reserve halten"

Grünen-Politikerin kritisiert geplanten Standby-Betrieb

Einer der acht bereits abgeschalteten Reaktoren soll künftig bei Stromengpässen schnell wieder angefahren werden. Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, hält das für technisch nicht machbar und unsinnig.

Deutschlandfunk · Interview · 30.5.2011

 
Das Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht und die sieben anderen abgeschalteten Meiler werden stillgelegt. (Bild: AP)

Ausstieg in Etappen

Bis 2022 sollen alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet sein

Grüne und Verbraucherschützer kritisieren, die Regierung trotz des geplanten Ausstiegs aus der Atomkraft zu wenig ehrgeizig beim Ausbau regenerativer Energien. Öl- oder Gaskraftwerke seien kein guter Ersatz für die Kernkraft.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 30.5.2011

 
Ein Reaktorblock und die Kühltürme des Atomkraftwerks Biblis (Bild: AP)

Die Wolke

Was passiert in Deutschland bei einem Atom-Ernstfall?

Das Atom-Unglück im japanischen Fukushima hat auch in Deutschland Besorgnis ausgelöst. Was passiert, wenn es bei uns zu einem GAU, zu einem größten anzunehmenden Unfall kommt?

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 30.5.2011

 
Der Vorsitzende der Ethikkommission

Wir sind wieder da, wo wir schon waren

Atomausstieg bis 2022

Das letzte Atomkraftwerk soll in Deutschland 2022 vom Netz. Das wäre auch so gewesen, wäre man beim rot-grünen Ausstiegsbeschluss geblieben. Wenn es nun gelingt, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, dann hat sich die Fehlentscheidung vom Herbst gelohnt.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 30.5.2011

 
Gerd Billen: Abwarten, wie es im Kleingedruckten aussieht. (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Verbraucherzentrale Bundesverband mit Atomausstieg-Beschluss zufrieden

Verbandsvorsitzender Billen schlägt Verbraucherkommission im Kanzleramt vor

Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt die Einigung der Bundesregierung zum Atomausstieg, mahnt aber an, noch offene Fragen zu den Ersatzkapazitäten für den Atomstrom zügig zu beantworten.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 30.5.2011

 
In Berlin zogen die Atom-Gegner vom Alexanderplatz, vorbei am Bundestag, zur Bundesgeschäftsstelle der CDU. (Bild: picture alliance / dpa)

Zehntausende fordern schnelleren Atom-Ausstieg

Demos vor Energiewende-Treffen von Schwarz-Gelb

Zehntausende Menschen haben für einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft demonstriert. Einen Tag vor den Gesprächen der schwarz-gelben Koalition über die geplante Energiewende wollten die Kernkraftgegner mit Aktionen in 21 Städten erneut ein Signal senden.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.5.2011

 
Umweltschützer demonstrieren vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. (Bild: AP)

Gerangel um den Atomausstieg

Ethikkommission und Koalitionsausschuss tagen

Sie können die Bremse lösen, schon an diesem Wochenende. Sie können die Ungewissheit beenden, die sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Zukunft der Kernkraft verbindet. Sie können den Streit beenden, ein für alle Mal. Wenn die Spitzen der Koalition es nur wollen.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 28.5.2011

 
Stahlarbeiter - Auch Detlef Wetzel, stellv. Vorsitzender der IG Metall, spricht sich für eine Energiewende in Deutschland aus. (Bild: AP)

"Industrielle Moderne" geht auch ohne Atomkraft

IG Metall sieht Energiewende als Chance mit großer Innovationskraft

Um eine Energiewende in Deutschland zu erreichen, sei es wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, so Detlef Wetzel von der IG Metall. Das sei aber nicht möglich, solange in Berlin Lobbypolitik gemacht werde.

Deutschlandfunk · Interview · 28.5.2011

 
Fünf vor Zwölf für deutsche Atomkraftwerke - der Ausstieg ist beschlossen. Ein Termin allerdings noch nicht. (Bild: picture alliance / dpa)

Atomausstieg ja, die Frage ist nur wann?

Am Wochenende beraten Ethikkommission und Koalitionsausschuss

Die Vorbereitungen für eine Energiewende gehen in die letzte Phase. Der Abschlussbericht Ethik-Kommission soll Grundlage für die anstehende Entscheidung der Bundesregierung zum Atomausstieg sein.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 27.5.2011

 
Günther Oettinger vor dem EU-Parlament (Bild: AP)

Oettinger will Gründlichkeit vor Schnelligkeit bei AKW-Stresstests

Einigung im Streit um die Überprüfung europäischer Atommeiler

Nachdem eine Einigung im Streit um europäische AKW-Stresstests erreicht wurde, verspricht EU-Energiekommissar Günther Oettinger den Startschuss für Juni. Durch die vor Ort stattfindenden Kontrollvorgänge verspreche er sich innerhalb von sechs bis neun Monaten Erkenntnisse über die Sicherheit der AKW.

Deutschlandfunk · Interview · 25.5.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

An falscher Stelle gespart

Lehren aus dem Unfall in Fukushima

Die Katastrophe von Fukushima hätte wahrscheinlich mit einfachen und preiswerten Mitteln vermieden werden können. Durch den Einbau von tsunamisicheren Toren beispielsweise, die verhindern, dass die Gebäude geflutet werden.

Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 22.5.2011

 
Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König (Bild: AP)

"Es reicht nicht aus, fachlich gute Arbeit zu machen"

Wolfram König über die Lehren aus Fukushima

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, hält die Frage nach dem Umgang mit der Atomkraft nicht nur eine technische, sondern für eine gesellschaftliche. Und er warnt vor "Billiglösungen" bei der Endlagerung.

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 22.5.2011

 
Luftaufnahme des zerstörten Reaktors 4 in Fukushima (Bild: AP)

Überraschte Experten

Neues vom Reaktorunfall in Fukushima

Die Jahrestagung Kerntechnik in Berlin stand unter dem Eindruck des Reaktorunfalls im japanischen Fukushima. Die Branche schaut nachdenklich auf die Katastrophe:Die Vielzahl von Fehlern und unglücklichen Umständen in einem Hochtechnologieland wie Japan zeigt, dass auch Experten nicht alle Möglichkeiten im Blick hatten.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 19.5.2011

 
Hans Leyendecker, Journalist der

Vorsicht, Hirnschmelze!

Wie die Atomindustrie ihre Interessen auf der politischen Ebene durchsetzt

Der Journalist Hans Leyendecker zeigt in einem Beitrag für das Buch „Verändert euch! – Manifest zur Energiewende“, wie sehr Atomwirtschaft und Politik in Deutschland miteinander verflochten sind, auch wenn sich nach der Katastrophe von Fukushima die Stimmung gedreht habe.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 19.5.2011

 
Das Atomkraftwerk von Temelin, Tschechien (Bild: AP)

Tagesordnungspunkt: Stresstest

In Prag beraten Experten über die Zukunft der Atomkraft in Europa

Zwei Tage lang dauert das Europäische Atomforum. Initiatoren sind Tschechien und die Slowakei. Beide Länder sind ausgemachte Kernkraft-Freunde. Deshalb soll es um Wettbewerb und Sicherheit gehen, aber ganz explizit nicht um Ausstiegs-Szenarien.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 19.5.2011

 
Jo Leinen, Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament (Bild: joleinen.de)

"Die Atomkraft ist keine Zukunft, sondern sie ist Vergangenheit"

SPD-Europaparlamentarier Leinen: Die Atomdebatte erreicht Europa

Jo Leinen, SPD-Europaabgeordneter und Vorsitzender im Ausschuss für Umweltfragen, begrüßt, dass die Atomdebatte jetzt auch auf europäischer Ebene beginnt. Dort sei sie jahrzehntelang tabu gewesen.

Deutschlandfunk · Interview · 19.5.2011

 
Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher (Bild: Bund der Energieverbraucher)

Verbraucherschützer: Sinkende Strompreise durch Atomausstieg

Aribert Peters setzt auf mehr Wettbewerb durch die Energiewende

Durch den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien werden für den Verbraucher die Energiepreise langfristig sinken, glaubt der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 18.5.2011

 
Der Kühlturm der Atomkraftwerke Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

"Ohne die gewohnte Nachweistiefe"

Kritik am Gutachten zum Risiko beim Betrieb deutscher Atommeiler

Seit März hat die Reaktor-Sicherheitskommission die Risiken für die 17 deutschen Atomkraftwerke bewertet. Das Gutachten sorgt für kritische Stimmen, die vor allem die Kürze der Zeit der Prüfung bemängeln.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 17.5.2011

 
Das landesweite Referendum über einen Atom-Wiedereinstieg hat der italienische Ministerpräsident Berlusconi einfach stoppen lassen. (Bild: picture alliance / dpa)

Fukushima als Warnung

Italien bremst Kernenergie-Pläne

Wie nachhaltig die Katastrophe von Fukushima die Italiener erschreckt hat, ließ sich am Wochenende in Sardinien erleben. Dort hat die Bevölkerung in einem Referendum Kernkraftwerke und Atommüll-Endlager auf der Insel eindrucksvoll abgelehnt.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 17.5.2011

 
Anti-Atom-Protest Ende März in Berlin: Rund 120.000 Menschen kamen zur Großdemo in der Hauptstadt zusammen.

Atom-Kommission für Ausstieg bis 2021

Laut Entwurf sogar früherer Termin machbar

Die von der Bundesregierung eingesetzte Ethikkommission zur Energieversorgung schlägt Medienberichten zufolge einen vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland bis spätestens 2021 vor.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.5.2011

Deutliche Spuren der Atombefürworter will Bärbel Höhn von Bündnis 90 / Die Grünen im Entwurf der Ethikkommission zur Atompolitik erkennen. Eine Klausel wie die Möglichkeit, abgeschaltete Atommeiler bei Energieengpässen wieder hochzufahren, könne am Ende alles zunichte machen.

Deutschlandfunk · Interview · 11.5.2011

 
Die Bürger darüber informieren, was der Atomausstieg konkret bedeutet, fordert Reul.  (Bild: AP)

Debatte um Atomausstieg endlich sachlich führen

CDU-Europaparlamentarier warnt vor Energiearmut

Wir brauchen ordentliche, faire, glaubwürdige, breit angelegte Stresstests, betont Herbert Reul, Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments. Verabredungen müssten europaweit einheitlich gelten. Wichtig sei auch, die Bürger über die Konsequenzen aus dem Atomausstieg zu informieren.

Deutschlandfunk · Interview · 5.5.2011

 
Die Kommissionschefs Klaus Töpfer (r) und Matthias Kleiner unterhalten zu Beginn der Anhörung. (Bild: picture alliance / dpa)

Atom-Kommission tagt mit Experten

Mehrstündige Sitzung wird live übertragen

Der Befragungsmarathon prominenter Experten in Berlin bildet eine wichtige Zwischenetappe der Arbeit der Energie-Ethikkommission der Bundesregierung. Der "Rat der Weisen" will am 28. Mai seinen Abschlussbericht vorlegen.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.4.2011

17 Experten befragen 28 weitere Experten. 17 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. 28 Fachleute aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales, Wissenschaft und Technik, Gesellschaft sowie Zivilgesellschaft. Die 17 Persönlichkeiten gehören zur Ethikkommission Sichere Energieversorgung, die die Bundesregierung eingesetzt hat, um herauszufinden, wie ein Energiemix in Deutschland aussehen kann, der von der gesamten Gesellschaft getragen wird.

Deutschlandfunk · Kommentar · 28.4.2011

 
Soll deutscher Atommüll im Gebiet um Fukushima gelagert werden? (Bild: picture alliance / dpa)

"Das wird ein schwieriger Prozess werden"

Energie-Experte verlangt mehr Offenheit in AKW-Diskussion

Der Präsident der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik, Georg Erdmann, könnte sich vorstellen, die Endlagerung deutschen Atommülls in atomar verseuchten Gebieten, wie zum Beispiel in Fukushima, vorzunehmen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 28.4.2011

 
Igor Kostin fotografierte den völlig zerstörten Reaktor 2 des Atomkraftwerks Tschernobyl aus einem Helikopter heraus wenige Stunden nach der Explosion. (Bild: AP Archiv)

Die Katastrophe von Tschernobyl

Die Folgen sind noch immer spürbar

Vor 25 Jahren kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Eine Notfallübung hatte zur Kernschmelze, Explosion und einem tagelangen Brand des Reaktorblocks Nummer 4 geführt. Radioaktives Material wurde in die Atmosphäre geschleudert.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 26.4.2011

 
Warnschild vor Radioaktivität (Bild: Stock.XCHNG)

Hilfe nach dem Atomunfall

Das Zentrum Radimitchi in Novosybkov

Novosybkov liegt im Grenzgebiet zu Weißrussland und der Ukraine. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde hier besonders viel radioaktiver Niederschlag registriert. Ein Jahr nach dem Super-GAU entstand hier ein Schilddrüsenzentrum.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 26.4.2011

 
Blick auf die von einem Sarkophag umhüllte Reaktoranlage in Tschernobyl. (Bild: AP)

Gesellschaft für Strahlenschutz kritisiert Desinformation über Tschernobyl

Präsident: Angaben über Kernbrennstoff werden übertrieben

Im zerstörten Reaktorblock von Tschernobyl befinde sich weniger Kernbrennstoff als offiziell angegeben, sagt Sebastian Pflugbeil von der Gesellschaft für Strahlenschutz. Die Zahlen würden übertrieben, um Geld für einen zweiten Sarkophag zu bekommen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 26.4.2011

 
Andrej Kurkow hat es bei einer skurrilen Kurzgeschichte über Tschernobyl belassen. (Bild: AP Archiv)

Kurkow: Über Tschernobyl wird nicht viel geredet

Ukrainischer Schriftsteller kritisiert fehlende Atomdebatte in seinem Land

Andrej Kurkow bedauert, dass es in der Ukraine 25 Jahre nach dem Atomunglück von Tschernobyl keine gesellschaftliche Debatte über die Nutzung der Kernkraft gibt. Die 46 Millionen Ukrainer versuchen, "Tschernobyl zu vergessen und nicht viel darüber zu sprechen".

Deutschlandfunk · Interview · 26.4.2011

 
Ein Schild warnt in einem Wald in der Nähe von Tschernobyl vor dem Genuss von gesammelten Beeren und Pilzen. (Bild: AP)

Touris in Tschernobyl

Leben und Gaffen im Sperrgebiet

Eigentlich ist das Leben in der Sperrzone um das havarierte AKW Tschernobyl verboten. Doch viele Menschen sind in ihre alten Häuser zurückgekehrt. Von den Gefahren durch Verstrahlung wollen sie nichts wissen. Derweil entdeckt der Tourismus den Atomkick.

Deutschlandfunk · Europa heute · 26.4.2011

 
Ein Luftbild des zerstörten Atomkraftwerks Tschernobyl (Bild: AP Archiv)

"Sonst laufen wir in den Selbstmord hinein"

Weißrussische Autorin über die Gefahren der Atomenergie

Swetlana Alexijewitsch hat ein Buch über den Reaktorunfall von Tschernobyl geschrieben. Angesichts von Fukushima sagt die Autorin heute: Die Menschheit hat nichts gelernt - und kann die Atomtechnologie nicht beherrschen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 26.4.2011

 
Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) (Bild: picture alliance / dpa)

Töpfer: Damals waren allein fossile Energien die Alternative

Der ehemalige Bundesumweltminister hält jetzt eine Welt ohne Kernenergie für möglich

Nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl hielt die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung an der Atomkraft fest. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister, bewertet die jetzige Kehrtwende nicht als "kopflos", sondern als Chance durch die erneuerbaren Energien.

Deutschlandfunk · Interview · 26.4.2011

 
Für Ostermontag haben sich deutsche wie französische Atomkraftgegner in Cattenom angekündigt.

Um Cattenom formiert sich der Widerstand

Der altersschwache Atommeiler an der deutsch-französischen Grenze

Cattenom ist ein Örtchen an der deutsch-französischen Grenze. Seit 1986 produziert dort ein Kernkraftwerk Strom und soll es noch 40 Jahren am Netz bleiben. Gegen die Laufzeitverlängerung gibt es heftige Proteste von beiden Seiten der Grenze.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 20.4.2011

 
Schlusspfiff für eine Betonruine (Bild: AP)

Fünf Männer und ein AKW

Mit Hammer und Meißel in Arneburg

Seit mehreren Jahren bearbeiten fünf bis acht einsame Männer im Blaumann mit Hammer, Meißel und anderem kleinen Gerät mitten in der Steppe eine fast übermächtige Betonruine. Sie reißen ein marodes Atomkraftwerk nahe Stendal ab.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 20.4.2011

 
Nach Ansicht des Geologen Klaus Reicherter sind die AKW in Deutschland prinzipiell gut vor Erdbeben geschützt. (Bild: picture alliance / dpa)

"Prinzipiell sind die deutschen Atomkraftwerke sicher"

Geologe beschreibt Risiken von Erdbeben für Kernkraftwerke

Die deutschen Atomkraftwerke sollten ein Erdbeben bis Stufe sieben überstehen, sagt der Aachener Professor für Neotektonik und Georisiken, Klaus Reicherter. Fraglich sei aber, ob die sogenannten "Lifelines" der AKW ein schweres Beben aushalten.

Deutschlandfunk · Interview · 17.4.2011

 
Gelbe Fässer mit dem Radioaktivitätszeichen stehen  neben einem Hinweisschild zur Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Bild: AP)

Aus Asse II droht "zurzeit noch keine Gefahr"

Wissenschaftsredakteurin Röhrlich relativiert Cäsium-Strahlung

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat im Forschungsendlager Asse eine Konzentration des radioaktiven Stoffes Cäsium von 240.000 Becquerel pro Liter gemessen - 24 Mal höher als erlaubt. Noch kein Grund zur Beunruhigung, sagt Dagmar Röhrlich.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 15.4.2011

 
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck bei einer Rede in Berlin. (Bild: AP)

Beck. Atomausstieg muss nicht teuer werden

SPD-Politiker betont Chancen erneuerbarer Energien

Für den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) relativieren sich die hohen Kosten des Atomausstiegs: Kernenergie sei angesichts der Aufwendungen für die Endlagerung von Atommüll ein Zuschussgeschäft. Insofern könnten erneuerbare Energien zur Kostendämpfung beitragen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.4.2011

 
Eine Seltenheit: Aktivist der Anti-Uran-Bewegung in Helsinki (Bild: Stefan Tschirpke)

Nordischer Pragmatismus

Finnland bleibt auch nach Fukushima auf Atomkurs

Überall wird in diesen Tagen davon geredet, die Lehren aus der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima zu ziehen. Nicht so in Finnland. Die Finnen sind trotz aller Probleme ein atomfreundliches Land. Ein AKW-Neubau in Olkiluoto ist zur Zeit im Gang.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 14.4.2011

 
 (Bild: AP Archiv)

Besuch im Reaktor

Führung durch das stillgelegte KKW in Lubmin

Das in der ehemaligen DDR befindliche Kernkraftwerk Lubmin wurde 1995 endgültig stillgelegt. Auf dem Gelände haben Besucher Gelegenheit, einen fertiggestellten, aber nie mit Brennelementen beladenen Reaktorblock zu besichtigen.

Deutschlandradio Kultur · Reportage

 
Das Atomkraftwerk Harrisburg gerät im Jahr 1979 außer Kontrolle (Bild: AP)

Geschichte der Atompannen

Von "kleineren" Groß-Störfällen, die kaum wahrgenommen wurden

Harrisburg und Tschernobyl - vor allem diese beiden Ortsnamen waren bisher als Schauplätze von schweren Unfällen und Katastrophen im Zusammenhang mit der Atomenergie bekannt. Doch vollständig ist die Liste damit bei Weitem nicht.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.4.2011

 
Der Kühlturm des Atomkraftwerks Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

Abgeschaltet

Wahrheit und Lüge des aktuellen Atom-Moratoriums

Als die Meldung vom Atom-Moratorium die Runde machte, da wurde der Eindruck vermittelt, die abgeschalteten Atommeiler seien jetzt erst in diesen Zustand geschickt worden. Der Eindruck ist falsch, so manche Frage auch weiterhin offen.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 12.4.2011

 
Luftaufnahme des zerstörten Reaktors 4 in Fukushima (Bild: AP)

Störfall Fukushima mit Tschernobyl gleichgesetzt

"Katastrophaler" Unfall mit erheblicher Radiokaktivität

Japan hat den Störfall im Atomkraftwerk Fukushima auf die höchste Gefahrenstufe Sieben heraufgesetzt. Das AKW hat demnach amtlich dem größten anzunehmenden Unfall, einem GAU, nicht standgehalten.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.4.2011

 
Anti-Atomkraft-Protestler, hier in Berlin.

Umdenken bei den Eidgenossen

Die Schweiz will ihr Energiekonzept überprüfen

In der Schweiz stammen 40 Prozent des Stroms aus den fünf Atomkraftwerken des Landes. Nach der Fukushima-Katastrophe hat ein Umdenken eingesetzt: Der Bau neuer Kernkraftwerke wurde erst einmal auf Eis gelegt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 7.4.2011

 
Störfallanfällig: Atomkraftwerk in Forsmark, Schweden (Bild: AP)

Wie sicher ist Atomstrom aus Europa?

Die europäische Debatte um die Kernkraft

Europäische Sicherheitskriterien, Stresstests für EU-Atomkraftwerke und ein Moratorium für den Neubau von AKW - das sind einige der Konsequenzen aus Fukushima, die die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes heute fraktionsübergreifend von den Regierungen fordern werden.

Deutschlandfunk · Europa heute · 6.4.2011

 
Verlassene Gebäude vor dem Atomkraftwerk Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat an der Grenze zu Weißrussland (Bild: AP)

Ärzteorganisation: Viele Tschernobyl-Folgeschäden werden erst jetzt sichtbar

Angelika Claußen zu den Konsequenzen des Atomkraftwerk-Gaus vor 25 Jahren

Die Tschernobyl-Expertin der Ärzteorganisation IPPNW, Angelika Claußen, weist auf die Langzeitfolgen der radioaktiven Strahlung nach dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 hin. "Es treten auch vermehrt Nicht-Krebserkrankungen auf und das ist eben das Neue", sagte Claußen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 6.4.2011

 
Fünf vor Zwölf für deutsche Atomkraftwerke? (Bild: picture alliance / dpa)

"Atomenergie ist per se ethisch nicht vertretbar"

BUND-Vorsitzender kritisiert Zusammensetzung der Atom-Ethikkommission

Hubert Weiger begrüßt zwar die Bildung der Ethikkommission zur Atomenergie - beklagt aber, dass kein Umweltverband eingeladen wurde. Dabei verfolgten die Anti-Atom-Organisationen - im Gegensatz zu den AKW-Betreibern - keinerlei ökonomische Interessen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.4.2011

 
Ein Reaktorblock und die Kühltürme des Atomkraftwerks Biblis (Bild: AP)

"Da ist keine innere Glaubwürdigkeit mehr"

Ex-Vorstandschef von ENBW zum AKW-Moratorium und dem Positionswechsel der Bundesregierung

Das auf drei Monate begrenzte AKW-Moratorium sei ein "mehr als fragwürdiger Schritt", der "im Kontext von Wahlkämpfen" zu sehen sei, sagt Utz Classen, Ex-Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg AG (ENBW).

Deutschlandfunk · Interview · 4.4.2011

 
Fischer: Wir haben noch immer keine Lösung für die Endlagerproblematik (Bild: AP)

Landesbischof: Atom-Ethik-Kommission ist "kein Missbrauch"

Mitglied Ulrich Fischer betont Bewahrung der Schöpfung

Die erstmals tagende Ethik-Kommission zur Atomenergie habe einen klaren Auftrag, so der evangelische Landesbischof in Baden Ulrich Fischer. Es ginge um ethische Diskurse aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie könne eine Gesetzgebung nicht ersetzen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 4.4.2011

 
RWE-Chef Jürgen Großmann steht ganz abseits bei Umweltschützern. (Bild: AP)

"Sind keine Kreuzritter für die Kernenergie"

RWE-Vorstandsvorsitzender: Sicherheit darf nicht an der Landesgrenze aufhören

Der Energiekonzern RWE klagt gegen die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis A. "Es ist eine Illusion zu glauben, wir könnten jetzt die Kernkraftwerke innerhalb von drei, vier Jahren abschalten", sagt der Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann.

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 3.4.2011

 
Anti-Atomkraft-Protestler in Berlin. Rund 120.000 Menschen kamen zur Großdemo in der Hauptstadt zusammen.

"In Risikofragen haben wir keinen Konsens"

Wissenschaftler: Man kann von der Wirklichkeit überrascht werden

Risikowahrscheinlichkeit kann man berechnen, indem man immer mehr Worst-Case-Szenarien annimmt. Ein solch starkes Erdbeben wie in Japan zählte wohl beim Bau des AKW in Fukushima nicht zu den Annahmen, schätzt Wissenschaftler Peter Wiedemann.

Deutschlandfunk · Informationen und Musik

 
Uran aus Australien wurde auch nach Fukushima geliefert. (Bild: AP)

Keine strahlende Zukunft mehr

Australiens Uran-Export gerät ins Stocken

Australien hat keine eigenen Atomkraftwerke verfügt aber über rund 40 Prozent der leicht förderbaren Uranreserven der Welt. Der Export schien bis zur Katastrophe iin Japan eine sehr sichere Einnahmequelle zu sein.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 2.4.2011

 
Ein Reaktorblock und die Kühltürme des Atomkraftwerks Biblis (Bild: AP)

Klage gegen Atomausstieg

Moratorium ist politische Entscheidung

Das Gericht könnte RWE recht geben mit seiner Klage gegen den Produktionsstopp im Atomkraftwerk Biblis A. Denn das Moratorium der Bundesregierung für den Betrieb der sieben ältesten Reaktoren war keine juristisch ausgefeilte Verwaltungsentscheidung mit Sofortvollzug.

Deutschlandfunk · Kommentar · 1.4.2011

 
Eine Luftaufnahme zeigt das Kernkraftwerk (KKW) Biblis des Energieversorgers RWE. (Bild: AP)

RWE klagt gegen AKW-Abschaltung

Zeitung: Koalition einig über Aus für Altreaktoren

Der Energieriese RWE will eine Klage gegen die vorübergehende Abschaltung des Meilers Biblis A einreichen. Sollte RWE Erfolg haben, könnten Schadensersatzforderungen drohen. Das Atom-Moratorium der Regierung stünde zudem infrage.

Deutschlandfunk · Informationen am Morgen

 
Bundestagsmitglied Hans-Christian Ströbele (Bündnis90/Die Grünen) (Bild: picture alliance / dpa)

"Mir fehlt der Glaube, wenn die CDU so was proklamiert"

Atomdebatte: Grünen-Politiker kritisiert Opportunismus anderer Parteien

Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen) glaubt nicht daran, dass die Regierungskoalition die abgeschalteten Kernkraftwerke nicht wieder ans Netz nimmt. Den Kernkraftbefürwortern wirft er vor, mit Unwahrheiten über die Folge der Abschaltung von Atomkraftwerken gearbeitet zu haben.

Deutschlandradio Kultur · Interview

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

Den Ruch eines Deals vermeiden

Zum Anforderungskatalog der Reaktorsicherheitskommission für die AKW-Stresstests

Wer gehofft hatte, ab heute sei klar, was genau beim Stresstest der deutschen Atomkraftwerke überprüft wird, um auf eine Situation wie in Japan bestmöglich vorbereitet zu sein, wurde enttäuscht.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar

 
Japanische Kinder beobachten, wie ihr Vater auf radioaktive Strahlung untersucht wird. (Bild: AP)

"Wir leben von Tag zu Tag"

Der deutsche Filmemacher Werner Penzel hat Flüchtlinge in sein Haus in Japan aufgenommen

"Es gibt einfach zwei völlig verschiedene Realitäten in diesem Land", sagt der Filmemacher Werner Penzel über die Situation in Japan mit Hinblick auf die AKW-Katastrophe. Er und seine Frau haben in ihrem Haus auf der Insel Awajishima Flüchtlinge aufgenommen. Bei ihm könnten die Kinder draußen spielen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 31.3.2011

 
Wie weiter mit den Atomkraftwerken? (Bild: picture alliance / dpa)

Sicherheitstechnische Bewertung der AKW wird vorgenommen

Arbeitsprogramm der Reaktorsicherheitskommission vorgestellt

Im Zentrum der Neubewertung der Atomkraft in Deutschland steht die Reaktorsicherheitskommission. Umweltminister Norbert Röttgen hat heute Einzelheiten zur Sicherheitsbewertung vorgestellt: Anforderungen für die Atomkraftwerke sollen nun auf den Prüfstand.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.3.2011

 
Teilnehmer einer Mahnwache gegen Atomkraft (Bild: AP)

"Die letzte Entscheidung muss die Politik treffen"

Atom-Experte beurteilt die Berufung immer neuer Experten-Kommissionen kritisch

Um sich in Sachen Atomkraft zu beraten zu lassen, bemüht die Bundeskanzlerin verschiedene Expertenrunden und eine Ethik-Kommission. Der frühere Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium warnt vor einem Wegschieben politischer Verantwortung.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 30.3.2011

 
Das Kernkraftwerk Biblis beziehungsweise dessen Block A gehört zu den Altmeilern, die für das Atom-Moratorium abgeschaltet wurden. (Bild: AP)

"Die FDP ist sehr nachdenklich geworden"

Energiepolitiker verteidigt Wende seiner Partei

FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat gefordert, die acht derzeit abgeschalteten Atomkraftwerke für immer vom Netz zu nehmen. Ein frühzeitiger Dialog mit den Kernkraftwerksbetreibern sei notwendig, findet auch Klaus Breil, energiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Deutschlandfunk · Interview · 30.3.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

Wir brauchen ein "echtes Umstiegsszenario"

CDU-Chef Schleswig-Holsteins über Konzeptlosigkeit in der Atomfrage

Das Atom-Moratorium und die endgültige Abschaltung älterer Kernkraftwerke seien zu unüberlegt entschieden worden, meint Christian von Boetticher. Es fehlten noch "grundlegende vernünftige Umstiegskonzepte".

Deutschlandfunk · Interview · 30.3.2011

 
Das AKW Stade ist abgeschaltet und wird rückgebaut. (Bild: AP)

Zurück in den Wertstoffkreislauf

Wie eine Atomkraftwerk rückgebaut wird

Beim Rückbau eines Atomkraftwerks werden allen Bauteile auf radioaktive Kontaminierung geprüft. Sind sie unbelastet, "spricht eigentlich nichts dagegen, das Material sinnhaft auch wieder einzusetzen", sagt Rudolf Printz vom Forschungszentrum Jülich.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 28.3.2011

 

"Das ist eine Dosis, die innerhalb von ein paar Stunden tödlich ist"

Hoher Strahlungsaustritt am AKW Fukushima festgestellt

Beunruhigende Nachrichten aus dem Kernkraftwerk Fukushima reißen nicht ab. In den Blöcken 1 bis 3 wurde stark kontaminiertes Wasser entdeckt. In Block 2 wurden am Wochenende zudem Radioaktivitätswerte von über einem Sievert pro Stunde gemessen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 28.3.2011

 
Das AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg (Bild: picture alliance / dpa)

"Eine maßlose Technik"

Umweltbeauftragter der Ev. Landeskirche in Württemberg plädiert für bewusstere Energienutzung

Die Kirchen in Württemberg sind Vorreiter bei der Nutzung alternativer Energien. 70 Prozent der Gemeinden nutzen atomkraftfreien Strom. Die Atomkraft dagegen sei eine maßlose Technologie, sagt Hans-Hermann-Böhm.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 26.3.2011

 
Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU). (Bild: picture alliance / dpa)

Töpfer hält Misstrauen für " mehr als verständlich"

Vorschläge für den Ausstieg aus Atomenergie

Klaus Töpfer, Vorsitzender der neuen „Ethik-Kommission für sichere Energieversorgung“ sieht die Laufzeitverlängerung für alte Atomkraftwerke im Zusammenhang mit der Fukushima-Katastrophe als Fehler an. Eine Überprüfung sei jetzt wichtig.

Deutschlandfunk · Interview · 26.3.2011

 
Der Atomstrom-Anteil an der Endenergieversorgung ist geringer als gemeinhin angenommen wird. (Bild: picture alliance / dpa)

"Atomstrom ist substituierbar"

Atomkritiker: Ausstieg in fünf bis acht Jahren möglich

Der Leiter der Forschungsstelle Umweltpolitik der FU Berlin, Lutz Mez, hält einen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland innerhalb von fünf bis acht Jahren für möglich. Gas sei tatsächlich die Brückentechnologie, die man als solche bezeichnen könne.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 25.3.2011

 
Der Kühlturm des Atomkraftwerks Isar 1 und 2 in Bayern (Bild: picture alliance / dpa)

Alte Last

Bayern fürchten neue Endlagersuche

Nach dem plötzlichen Abschalten der ältesten Meiler – darunter auch Isar 1 in Niederbayern - fällt eine Menge radioaktiver Müll an. Der Touristenort Thurmansbang kämpft dagegen an, eine Endlagerstätte für Atommüll zu werden.

Deutschlandfunk · DLF-Magazin · 24.3.2011

 
Haucap: Es gibt Rechtsschutz für Unternehmen in Deutschland. (Bild: AP)

Atom-Moratorium schafft "keinerlei Verlässlichkeit"

Ökonom befürchtet Schadensersatzklagen der Energieunternehmen

Justus Haucap wirft der Bundesregierung in der Atomdebatte einen Schlingerkurs vor. Im Dreimonatsrhythmus die Politik zu wechseln sei "nicht gerade förderlich für Investitionsvorhaben" von Kraftwerkbetreibern.

Deutschlandfunk · Interview · 23.3.2011

 
Der Ausbau der Wind- und Sonnenenergie geht so schnell vonstatten, dass Atomkraftwerke bis 2020 mehr als zweimal pro Monat ihre Leistung auf 20 Prozent regulieren müssten.  (Bild: AP)

Hohe Lastwechsel gleich technischer Dauerstress

Parallele Nutzung von Kern- und Windenergie könnte Atomkraftwerken schaden

Die Atomkraft soll der Windenergie den Weg bahnen. So der Plan der Bundesregierung. Doch ob der parallele Betrieb beider die Sicherheit von Kernkraftwerken gefährden könnte, ist noch nicht vollständig geklärt.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 22.3.2011

 
In Santa Maria de Garona steht das älteste AKW Spaniens. (Bild: picture alliance / dpa)

Atommeiler nach japanischer Bauart

Eines der ältesten AKW überhaupt steht in Spanien

Vor zwei Jahren erst machte Spaniens Regierungschef Zapatero schlechte Presse: Für eines der ältesten Kraftwerke Spaniens verlängerte er die Laufzeit. Das AKW ist vom gleichen Typ wie das Katastrophen-AKW in Fukushima.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 22.3.2011

 
Bundeskanzlerin Merkel auf dem Libyen-Sondergipfel in Paris (Bild: dapd)

"So opportunistisch hat sich eine Bundesregierung selten präsentiert"

Die Bundeskanzlerin scheint Landtagswahlen als Notstand zu interpretieren

Da war sie wieder, die "German Angst" - jene ich-bezogene Haltung, mit der sämtliche Katastrophen auf Deutschland hochgerechnet werden. Und mit der man sich so wunderbar vor eindeutigen Entscheidungen drücken kann.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 23.3.2011

 
 IAEA Warnschild radioaktive Strahlung (Bild: picture alliance / dpa)

Brüderle will europäischen Dialog zu Atomsicherheit

Der Bundeswirtschaftsminister über die EU-Kernfrage

Neben der erneuten Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke hält Rainer Brüderle (FDP) ein konzertiertes europäisches Vorgehen für wichtig - damit hinter unseren Grenzen nicht andere Sicherheitsmaßstäbe gelten.

Deutschlandfunk · Interview · 22.3.2011

 
Das AKW Biblis in Hessen (Bild: picture alliance / dpa)

Wie werden deutsche Kernkraftwerke geprüft?

Streit um die Sicherheitskriterien entbrannt

Alle 17 deutschen Atomkraftwerke werden noch einmal überprüft. Eine klare Ansage, sollte man meinen. Doch nach welchen Kriterien die AKWs geprüft werden, ist strittig.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 21.3.2011

 
Löscharbeiten am japanischen Atomkraftwerk in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Wissenschaftler: Zaghaft optimistisch

Hans-Josef Allelein zur Situation im AKW Fukushima

Die Stromversorgung der Reaktorblöcke in Fukushima I sei relativ stabil und der Super-GAU offenbar vorerst verhindert worden, resümiert Hans-Josef Allelein. Als "wirkliche Helden" bezeichnet der Professor für Reaktorsicherheit und -technik die freiwilligen Helfer.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 21.3.2011

 
Michael Fuchs, stellvertretender Unionsfraktionsvorsitzender im Bundestag (CDU) (Bild: cdu-fuchs.de)

"Die Kernkraftwerke ersparen uns erheblich CO2"

Unionsfraktionsvize Fuchs gegen Atomausstieg

In der Debatte um die Zukunft der Atomkraft hat sich Unionsfraktionsvize Fuchs gegen einen Ausstieg ausgesprochen. Strom müsse für die Bürger bezahlbar bleiben, sagte der CDU-Politiker. Zudem ermögliche die Kernkraft eine Minderung des Treibhausgases Kohlendioxid.

Deutschlandfunk · Interview · 21.3.2011

 
Schematisches Bild eines Siedewasserreaktors. (Bild: Informationskreis Kernenergie)

Kühlen, kühlen, kühlen

Alte Brennstäbe in Fukushima 1 sind die größte Gefahr

250 Tonnen Reaktorbrennstoff lagern im Abklingbecken des Blocks 4 im AKW-Fukushima. Im Abklingbecken des Blocks 3 befinden sich weitere 90 Tonnen. Die jetzt produzierte Hitze kann Monate anhalten - bis hin zum GAU.

Deutschlandradio · Aktuell · 18.3.2011

 
Die Hände einer Frau werden  auf Radioaktivität überprüft. (Bild: AP)

Die ersten Opfer des Atomunfalls

Die IAEA über verletzte, vermisste und verstrahlte Fukushima-Mitarbeiter

Die Internationale Atomenergiebehörde hat bekannt gegeben, wie viele Menschen direkt oder indirekt durch den Atomunfall in Fukushima 1 verletzt wurden. Es ist eine Chronik der ersten Opfer.

Deutschlandradio · Aktuell · 17.3.2011

 
Japanische Pendler in einem Bahnhof in Tokio. (Bild: picture alliance / dpa)

"Das ist logistisch nicht leistbar"

Experte zur Evakuierung des Großraums Tokio

Es sei nicht machbar, den Großraum Tokio mit 35 Millionen Menschen zu evakuieren, schätzt Gerold Reichenbach, Vorsitzender des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge, den Fall der Fälle im japanischen Katastrophengebiet ein.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 17.3.2011

 
Ökostrom ist nicht generell teurer. (Bild: Stock.XCHNG / Steve Woods)

Strom ohne Atom

Ökostrom - woran erkennt man saubere Anbieter?

Seit der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima melden die Anbieter von Strom aus regenerativen Energiequellen ein stark gestiegenes Interesse an ihren Produkten. Was ist beim Umstieg auf Ökostrom zu beachten?

Deutschlandfunk · Verbrauchertipp · 17.3.2011

 
Blick in den für den Brennelementewechsel geöffneten Reaktor-Block Nummer zwei des Kernkraftwerks Philippsburg (Bild: picture alliance / dpa)

"Im weltweiten Energiemix braucht Europa die Kernkraft"

Serge Poignant über Kernfragen der atomaren Sicherheit und -zukunft

Der französische Politiker und Mitglied des Komitees zur Ausarbeitung einer nationalen Energie-Forschungsstrategie, Serge Poignant, ist besorgt über Japan und will erneuerbare Energien fördern: Doch die Kernkraft sei, realistisch betrachtet, zurzeit nicht verzichtbar.

Deutschlandfunk · Interview · 17.3.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

"Sofort möglich auf Großteil der Kraftwerke zu verzichten"

Professor für regenerative Energiesysteme der Berliner HTW zum Atomausstieg

Die Ankündigung von Schwarz-Gelb, sieben deutsche Atomkraftwerke vorläufig zum Netz zu nehmen, mache deutlich, wie verzichtbar diese für die Stromversorgung in Deutschland seien - eine Stromlücke enstehe auch nicht durch die Abschaltung weiterer AKW, so Quaschning.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 17.3.2011

 
Das spanische Atomkraftwerk Ascó I in der Nähe von Tarragona, Katalonien. (Bild: AP)

Angst vor dem Wahlkampfthema AKW

Spaniens Politiker vermeiden klare Aussagen zur Kernenergie

Seit 1983 gilt in Spanien ein Moratorium für neue Kernkraftwerke, neue Anlagen wurden seither nicht mehr gebaut. So sind von den rund 20 einstmals vorgesehenen AKW heute nur acht Anlagen in Betrieb. Zwei davon sind besonders umstritten.

Deutschlandfunk · Europa heute · 16.3.2011

 
Proteste in Paris gegen Atomkraft (Bild: picture alliance / dpa)

Sorge im europäischen Atomstromland Nr. 1

Debatte über Atompolitik in Frankreich nimmt Fahrt auf

Frankreich hängt am Tropf des Atomstroms. 75 bis 80 Prozent der Elektrizität stammen aus Kernkraftwerken. Neunzehn Atomanlagen mit 58 Reaktoren machen das Land zur weltweiten Nummer zwei hinter den USA.

Deutschlandfunk · Europa heute · 16.3.2011

 
Achim Steiner, Direktor des UN- Umweltprogramms UNEP (Bild: AP)

Chef des UN-Umweltprogramms: Umdenken in Atompolitik erforderlich

Exekutivdirektor wertet weltweite Investitionen in erneuerbare Energien als positives Signal

Sollte man die Kernkraft als Lösung für die Zukunft begreifen, seien "4000 neue Kernkraftwerke" nötig, um den weltweiten Energiebedarf zu decken, sagt der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.3.2011

 
Die sieben deutschen Atomkraftwerke, die abgeschaltet werden sollen, waren schon 1983 nicht mehr genehmigungsfähig, sagt Alexander Roßnagel. (Bild: picture alliance / dpa)

"Kein Atomkraftwerk in Europa ist gegen eine Kernschmelze ausgelegt"

Rechtwissenschaftler: Stresstests sollen vor allem Empörung kanalisieren

Keines der in Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke erfülle die in Deutschland existierenden Sicherheitsanforderungen, sagt der Rechtswissenschaftler Alexander Roßnagel. Atomkraftwerke würden nur genehmigt, wenn die Auswirkungen einer möglichen Kernschmelze "nicht über den Zaun des Reaktorbetriebsgeländes hinausgehen".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.3.2011

 
Der Geigerzähler zeigt in Tokio 0.6 Mikrosieverts. (Bild: AP)

Was ist eigentlich - ein Sievert?

Radioaktivität und die Wirkung auf den Organismus

Wenn es um die Strahlenbelastung geht, die nach der Beschädigung der Atomkraftwerke in Japan zu verzeichnen ist, dann wird diese in Sievert angegeben. Was bedeuten die aktuellen Zahlen für die Gesundheit der Menschen, die ihr ausgesetzt sind.

Deutschlandradio · Aktuell · 16.3.2011

 
Die Katastrophenschutzpläne in Deutschland würden nicht zu einer besseren Reaktion im Vergleich zu Japan führen, glaubt Lengfelder. (Bild: Stock.XCHNG)

Strahlenbiologe kritisiert "Geheimniskrämerei"

Mangelnde Information über Atom-Notfallpläne in Deutschland

Der Leiter des Münchner Otto-Hug-Strahleninstitutes, Edmund Lengfelder, fordert von der deutschen Politik eine bessere und vertrauenswürdigere Information über den Einsatz von Notfallplänen nach einem Atomunfall.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 15.3.2011

 
Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie. (Bild: AP)

Japan und die EU-Atompolitik

Günther Oettinger lädt zum Sondertreffen nach Brüssel

Die Europäische Atomgemeinschaft, kurz EUROTOM, entstand 1957 und formuliert bis heute Standards für die Nutzung von Kernenergie. Mit Blick auf die Krise in Japan stellt sich aktuell die Frage, welche Kompetenzen die Organisation in Bezug auf die europäische Atompolitik wirklich hat.

Deutschlandfunk · Europa heute · 15.3.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

Isar 1 - Kernkraftwerk ohne Zukunft

Das AKW fällt in die Abschalt-Kategorie der Regierung

Das bayerische Kernkraftwerk Isar 1 wurde 1979 fertiggestellt - und wird dem heutigen Moratoriumsbeschluss der Regierung zufolge in Kürze vom Netz genommen werden müssen. Ein Rückblick auf eines der ältesten AKW Deutschlands.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.3.2011

 
Christian Lindner, Generalsekretär der FDP (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Wir wollen ja auch ebenfalls aus der Kernenergie aussteigen"

FDP-Generalsekretär Lindner rechtfertigt Umdenken in Atompolitik

Es sei lediglich eine Frage der Zeit gewesen, wann aus der Kernenergie ausgestiegen werden könne, sagt Christian Lindner: "Das Ziel sind die erneuerbaren Energien."

Deutschlandfunk · Interview · 15.3.2011

 
Das AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg gehört zu den Abschalt-Kandidaten. (Bild: picture alliance / dpa)

CDU-Europapolitiker: Drei bis vier Atomkraftwerke demnächst abgeschaltet

Karl-Heinz Florenz hofft auf gesamteuropäisches Handeln

Der CDU-Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz geht davon aus, dass nach dem dreimonatigen Aussetzen der Laufzeitverlängerung drei bis vier Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet sein werden.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.3.2011

Das Deutsche Atomforum als Repräsentant der Nuklearwirtschaft wird sich dem Votum der Politik beugen - auch wenn es sicherheitsbedingt zu dauerhaften Abschaltungen von AKW kommen sollte, sagt Präsident Ralf Güldner.

Deutschlandfunk · Interview · 15.3.2011

 
 IAEA Warnschild radioaktive Strahlung (Bild: picture alliance / dpa)

Japanische Regierung warnt vor radioaktiver Strahlung

Gesundheitsgefährdende Werte von 400 Millisievert

Nach einer erneuten Explosion im Kernkraftwerk Fukushima 1 ist möglicherweise der Reaktorbehälter 2 beschädigt worden. Japans Premier Naoto Kan warnte die Bevölkerung, mahnte sie aber zur Ruhe. In Tokio wurde Strahlung nachgewiesen.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.3.2011

 
Die Politik stellt Risikofragen oft nicht ehrlich, ärgert sich Renn. (Bild: Stock.XCHNG)

"Auch das Unwahrscheinliche kann passieren"

Risikoforscher zur Gefahr der Kernenergie

Die regenerativen Energieträger schneiden in der Risiko-Nutzen-Berechnung wesentlich besser als die Kernenergie ab, meint Risikoforscher Ortwin Renn. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit, sie zum Hauptträger der Energieversorgung zu machen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 14.3.2011

 
Untersuchung auf radioaktive Strahlung (Bild: picture alliance / dpa)

Cäsiumkonzentrationen deuten auf Kernschmelze hin

Strahlenbiologe: Japanische Regierung will Bevölkerung beruhigen

Auf die Informationspolitik des japanischen Atomministers sollte man sich nach Ansicht des Strahlenbiologen Edmund Lengfelder nicht verlassen. Es sei der Versuch, die Bevölkerung ruhig zu halten, denn großräumige Evakuierungen seien aufgrund der dichten Besiedlung Japans schwierig.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

 
Blick auf ein  Atomkraftwerk in Forsmark, Schweden.  (Bild: AP)

Mit Atomkraft in die Zukunft?

Finnland und Schweden fördern die Kernenergie weiterhin

In Finnland und Schweden hat der GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima noch keine politischen Debatten ausgelöst. Beide Länder haben sich vor nicht allzu langer Zeit für den Behalt und Ausbau der Kernenergie ausgesprochen.

Deutschlandfunk · Europa heute · 14.3.2011

 
Die drohende Atomkatastrophe in Japan muss Konsequenzen auf deutsche Sicherheitsszenarien haben, sagt Ulrich Beck. (Bild: Stock.XCHNG)

Neue "Sicherheitsphilosophie" notwendig

Soziologe fordert Umdenken bei Reaktorsicherheit

Der "Risikogesellschaft"-Autor und Soziologe Ulrich Beck sieht die Notwendigkeit, auch unvorstellbare Ereignisse, wie Flugzeugabstürze und Terroranschläge, in die Sicherheitsszenarien für Kernkraftwerke einzubeziehen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

 
Die Risiken für Atomkraftwerke seien in der Erdbebenregion Japan verdrängt worden, meint Radkau. (Bild: picture alliance / dpa)

Japaner haben sich "Illusion" hingegeben

Historiker über Atompolitik im erdbebenreichen Japan

Der Autor und Historiker Joachim Radkau sieht in der Atomenergiepolitik Japans ein "verrücktes Faktum", weil deren Risiken einfach verdrängt wurden. Dass Kernkraftwerke nicht zuverlässig gegen schwere Erdbeben gesichert werden können, hätten die Experten immer gewusst.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

 
Bauruine des in den 1990er-Jahren geplanten Atomkraftwerks von Zarnowiec (Bild: picture alliance / dpa)

Polens erneuter Versuch mit der Atomkraft

Hoffnung für strukturschwache Regionen des Landes

Polen betreibt keine Atomkraftwerke, deckt seinen Strombedarf stattdessen annähernd vollständig mit der Verbrennung von Kohle. Das soll sich nach dem Willen der Regierung Tusk ändern. Nachdem der Bau von Atomkraftwerken in den 80er-Jahren schon einmal scheiterte, wird nun wieder geplant.

Deutschlandfunk · Europa heute · 14.3.2011

 
Das AKW Biblis in Hessen (Bild: picture alliance / dpa)

Atomsicherheit wird zur innenpolitischen Kernfrage

Zwischen Landtagswahlkampf und Angst vor dem GAU

Nach dem ersten Schock über die nuklearen Unfälle in Japan ist die deutsche Politik wieder zum Tagesgeschäft übergegangen: Gestritten wird über die deutsche Atomsicherheit und Laufzeitverlängerungen: Vizekanzler Westerwelle schlägt ein "Aussetzen" vor.

Deutschlandradio · Aktuell · 14.3.2011

 
Das Atomkraftwerk Harrisburg gerät im Jahr 1979 außer Kontrolle (Bild: AP)

Geschichte der Atompannen

Von "kleineren" Groß-Störfällen, die kaum wahrgenommen wurden

Harrisburg und Tschernobyl - vor allem diese beiden Ortsnamen waren bisher als Schauplätze von schweren Unfällen und Katastrophen im Zusammenhang mit der Atomenergie bekannt. Doch vollständig ist die Liste damit bei Weitem nicht.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Blick auf die japanische Hauptstadt Tokio (Bild: Stock.XCHNG / Eugenie Koo)

"In Tokio sehe ich jetzt keine Massenpanik"

Wilhelm Vosse: Japaner halten die Kernkraft für beherrschbar

Ehe es in Japan zu einer grundsätzlichen Debatte über die Kernenergie komme, müsse der GAU tatsächlich passieren. Das sagt Wilhelm Vosse, Professor für Politikwissenschaft an der International Christian University in Tokio. Das Land habe bei der Stromerzeugung einfach keine Alternativen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

 
Der rote Knopf für die Reaktorschnellabschaltung (RESA) ist im Simulator der Reaktorwarte des Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht zu sehen. (Bild: picture alliance / dpa)

"Wir reiten auf einer Rasierklinge"

Strahlenschutz-Gesellschaft hält Atomrisiken in Deutschland für zu groß

Wenn die Regierung es ernst meine, dann müsste sie die Atomkraftwerke stilllegen, bis alle erforderlichen Nachrüstungen getätigt seien, meint Physiker Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

 
Ein großes Pult mit Schaltern und Anzeigeinstrumenten im Leitstand des Atomkraftwerks Biblis in Südhessen. (Bild: picture alliance / dpa)

Sicherheitsdiskussion um deutsche Atomkraftwerke

Nutzung von Kernenergie ist Thema bei den anstehenden Landtagswahlen

Die atomare Bedrohung in Japan lässt auch in Europa die Frage nach der Sicherheit hiesiger Kernkraftwerke lauter werden. EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger fordert eine ergebnisoffene Prüfung aller europäischen AKWs: Atomare Sicherheit kenne keine Landesgrenzen.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

Der Bremer Umweltsenator Reinhard Loske (Bündnis 90/Die Grünen) hat der Bundesregierung fehlende Glaubwürdigkeit in der Atompolitik vorgeworfen. Die Bundesregierung wolle Beschwichtigungsgesten das Thema herunterspielen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

 
Der beschädigte Reaktor 1 des AKW Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Experte: Katastrophe wie in Tschernobyl nicht ausgeschlossen

Explosionen im japanischen Atomkraftwerk

Als das schlimmste mögliche Szenario bezeichnet der Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts Michael Sailer eine Katastrophe wie in Tschernobyl. "Das ist technisch immer noch drin", so der Atomenergie-Experte.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

Nach dem Erdbeben in Japan ist weiter unklar, wie groß die Gefahr einer atomaren Katastrophe ist. In mehreren Reaktoren gibt es Probleme mit den Kühlsystemen.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

In Baden-Württemberg lässt Umweltministerin Gönner (CDU) ab heute die Notstromversorgung der AKW prüfen - zwei Wochen vor der Landtagswahl.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

 
Japans Premier Naoto Kan bei einer Pressekonferenz (Bild: picture alliance / dpa)

Japans Premier: Sind in größter Krise seit dem Zweiten Weltkrieg

Naoto Kan ruft sein Land zur Einheit auf

Es ist für den japanischen Ministerpräsidenten eine Gratwanderung zwischen transparenter Öffentlichkeitsarbeit und dem Beruhigen einer verängstigten Bevölkerung: Naoto Kan motiviert seine Landsleute - Japan werde die Krise überstehen.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Übersichtskarte Japan (Bild: picture alliance / dpa)

Atomenergie in Japan

Die wirtschaftliche Bedeutung der Kernkraft für das Land

Auch wenn das Trauma der Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki noch lange nachwirkt - Japan setzt in seiner Energieversorgung wie kaum ein anderes Land auf die Kernenergie.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Das Atomkraftwerk Harrisburg gerät im Jahr 1979 außer Kontrolle (Bild: AP)

Geschichte der Atompannen

Von "kleineren" Groß-Störfällen, die kaum wahrgenommen wurden

Harrisburg und Tschernobyl - vor allem diese beiden Ortsnamen waren bisher als Schauplätze von schweren Unfällen und Katastrophen im Zusammenhang mit der Atomenergie bekannt. Doch vollständig ist die Liste damit bei Weitem nicht.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel will die deutschen Reaktoren überprüfen lassen (Bild: AP)

Bundeskanzlerin Merkel will deutsche Reaktoren überprüfen lassen

Atom-Debatte in Deutschland lebt nach Störfall in Japan wieder auf

Bundeskanzlerin Merkel will die Sicherheit der deutschen Atomkraftwerke überprüfen lassen. Die Kernenergie sei aber weiter als Brückentechnologie verantwortbar, sagte sie. In Deutschland wurden Rufe nach einem Stopp der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke laut.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.3.2011

Die grüne Spitzenpolitikerin Renate Künast sieht durch die Katastrophe im japanischen AKW Fukushima die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke abermals in Frage gestellt: Die schwarze-gelbe Koalition habe eine "falsche Entscheidung" getroffen.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 12.3.2011

 
Aus dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kräuselt weißer Rauch - im Reaktor 1 gab es eine Explosion (Bild: AP Photo/NTV Japan via APTN)

Unklarheit über Lage im Atomkraftwerk Fukushima

Spekulationen über Kernschmelze in dem Reaktor

Nach der Explosion im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist weiter unklar, ob es in dem Reaktor zu einer Kernschmelze gekommen ist. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kann äußerte sich besorgt über die Lage. Von einer Kernschmelze sprach er jedoch nicht.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.3.2011

 
Das Atomkraftwerk  Fukushima 1 im Jahr 2008. Beim Großbeben. (Bild: AP)

Auch nach Abschaltung gibt ein AKW Wärme ab

Kernkraftwerke in Japan werden bei einer gewissen Erdbebenstärke automatisch abgeschaltet

Nach dem schweren Erdbeben in Japan brennt das Atomkraftwerk Onagawa. Laut Vermutung von Sven Dokter, Pressesprecher der Gesellschaft für Reaktorsicherheit in Köln, könnte es zu "geringeren Freisetzungen von radioaktiven Stoffen kommen".

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 11.3.2011

 
Das Kernkraftwerk Biblis in Hessen.  (Bild: AP)

Nach der Abkehr vom Atomausstieg

Verfassungsklagen gegen längere Kraftwerkslaufzeiten eingelegt

Das Kernkraftwerk Biblis in Südhessen ist seit weit über 30 Jahren am Netz. Obwohl sein Zustand nicht besonders gut ist, sollen auch diese beiden Blöcke weiter laufen. Die umliegende Bevölkerung hat Angst - und klagt.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 28.2.2011

 
Offshore-Windkraftanlage  (Bild: BARD-Gruppe)

Warum Atomkraft und erneuerbare Energien nicht zusammenpassen

Deutschen Umwelthilfe fordert mehr Transparenz in der Energiepolitik

"Wir können auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen", sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Rainer Baake. Voraussetzung sei, die Weichen richtig zu stellen. Eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken passe aber auf keinen Fall.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 24.2.2011

 
Unter dem Förderturm der Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel lagern die maroden Fässer. (Bild: AP)

Asse-Sanierung weltweit einmalig

Konkretere Kostenschätzung beschlossen

Eine genaue Schätzung der Kosten für die Sanierung der einsturzgefährdeten Atomanlage Asse ist schwierig, meint Susanne Schrammar. Die sichere Umverpackung der atomaren Abfälle und die erneute Zwischenlagerung ist ein weltweit bisher einmaliges Projekt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 18.2.2011

 
Atomkraftgegner  (Bild: AP)

"Wir sind insofern hier vor Ort die Leidtragenden"

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister über Laufzeitdebatten und Castor-Transporte

Lorenz Caffier (CDU) ist nicht erfreut über die Einlagerung von Brennstäben im Zwischenlager Lubmin - und noch weniger über die Kosten des Polizeieinsatzes um den Castor zu schützen. Gerüchte über eine Wegtrage-Gebühr von Blockierern seien ihm neu.

Deutschlandfunk · Interview · 16.12.2010

 
David McAllister schließt auch einen Alternativstandort für Gorleben nicht aus. (Bild: AP Archiv)

"Nationale Verantwortung"

Niedersachsens Ministerpräsident zu Standorten der Atommüll-Endlager

Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat die besondere Verantwortung Niedersachsens bei der Atommüll-Endlagerung betont. Bei der Asse sieht er den "Beginn eines Diskussionsprozesses". Für Gorleben will er ein ergebnisoffenes und "transparentes Verfahren" unter Einbeziehung der Betroffenen.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 27.11.2010

 
Das Atommülllager Asse in Niedersachsen. (Bild: AP)

Erhöhte Krebsraten in der Region um Asse

Zusammenhang mit dem Atommülllager noch nicht belegt

Am Donnerstagabend machten NDR-Reporter bekannt, dass rund um das marode niedersächsische Atommüll-Endlager Asse die Blutkrebsraten bei Männern mehr als doppelt so hoch ausfallen als sonst in Niedersachsen und dass sich das Auftreten von Schilddrüsenkrebs bei Frauen seit 2002 verdreifacht habe.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 26.11.2010

 
Der Bundesrat berät heute unter anderem über die Laufzeit-Verlängerung für Atomkraftwerke. (Bild: AP)

Längere AKW-Laufzeiten treten 2011 in Kraft

Keine Mehrheit zum Anrufen des Vermittlungsausschusses im Bundesrat

Soweit Bundespräsident Christian Wulff das Gesetz zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten unterzeichnet, kann es Anfang 2011 in Kraft treten. Denn im Bundesrat fand sich in der heutigen Sitzung keine Mehrheit, um den Vermittlungsausschuss anzurufen.

Deutschlandradio · Aktuell · 26.11.2010

 
Elektrizitätswerk (Bild: Jan-Martin Altgeld)

"Verbraucher wollen keine Atom- und Kohlekraftwerke"

Bund der Energieverbraucher widerspricht Vattenfalls Kritik an der Ökoumlage

Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, hat angesichts der steigenden Strompreise einen Anbieterwechsel empfohlen. Die Verbraucher seien bereit, für erneuerbare Energien zu zahlen - aber "nicht mehr als unbedingt notwendig".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 18.11.2010

 
Wohin mit dem Atommüll? Die Schweiz und Baden-Württemberg streiten über Endlagerstandort.  (Bild: AP)

Bitte nicht nach Schweizer Vorbild

Umweltschützer decken Widersprüche bei der Endlagersuche auf

Die Suche nach einem atomaren Endlager: Die Schweiz favorisiert aufgrund der Gesteinsstruktur einen Standort an der Grenze zu Baden-Württemberg. Das "Ländle" hingegen sieht das auf der deutschen Seite ganz anders. Aus Sicht von Umweltschützern ist dies ein unhaltbarer Widerspruch.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 15.11.2010

 
Transportbehälter mit hoch radioaktiven Abfällen, darunter auch Castor-Behälter, stehen in Gorleben im Transportbehälterlager. (Bild: AP)

"Gorleben ist ein verbrannter Standort"

Geologe hält neue Standortsuche für notwendig

Bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für den Atommüll glaubt der Geologe und Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Intac, Jürgen Kreusch, nicht mehr an Gorleben. Besonders ausschlaggebend sei, dass es keine Bürgerbeteiligung gegeben habe.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 12.11.2010

 
Auch die erheblichen Transportrisiken sprechen laut Tobias Münchmeyer dafür, die Castoren nicht nach Russland zu bringen. (Bild: Stock.XCHNG)

Greenpeace: Atommüll aus Rossendorf muss in Deutschland bleiben

Russlandexperte warnt vor erheblichen Sicherheitsrisiken bei Auslieferung nach Majak

Nach Ansicht des Greenpeace-Atomexperten Tobias Münchmeyer ist Deutschland und nicht Russland für den Atommüll aus der Kernforschungsanlage Rossendorf verantwortlich, der nach dem Willen der Bundesregierung nach Majak in Russland gebracht werden soll.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 10.11.2010

 
Atomkraftgegner blockieren in Gorleben die Zufahrtsstraße des Castor-Transports zum Atommüll-Zwischenlager, während im Vordergrund Atomgegner Tischkicker spielen. (Bild: AP)

Teure Proteste

Was der Castor-Polizeieinsatz gekostet hat

Mit welcher Methodik werden die Kosten ermittelt, die durch die Blockaden und Demonstrationen anfallen? Statistikerin Katharina Schüller gibt Auskunft.

DRadio Wissen · Agenda

 
Atomkraftgegner blockieren in Gorleben die Zufahrtsstraße des Castor-Transports zum Atommüll-Zwischenlager. (Bild: AP)

Castor am Ziel - Atomdebatte geht weiter

Scharfe Kritik an geplanter Castorenlieferung nach Russland

Die Atomkraftgegner haben in den vergangenen Tagen mit Sitzprotesten und Gleisblockaden Ausdauer gezeigt: Die Castorüberführung nach Gorleben dauerte länger als alle derartigen Transporte zuvor. Nun setzt sich die Debatte um ein mögliches Endlager Gorleben fort.

Deutschlandradio · Aktuell · 9.11.2010

 
Zwischen- oder Endlager Gorleben? (Bild: AP)

"Im Moment sind wir in einer Erkundungsphase"

FDP-Politikerin: Salzgestein besser geeignet als Ton und Granit

Zwar habe bei der Frage der Endlagerung von radioaktivem Materiel "Salzgestein schon sehr viele Vorteile gegenüber Ton und Granitgestein". Die FDP-Politikerin Angelika Brunkhorst versicherte jedoch, dass Gorleben kein Endlagerstandort werde, sollten Zweifel an der Eignung des Salzstocks zu Tage treten.

Deutschlandfunk · Interview · 9.11.2010

 
Ein Castor-Transport mit Brennelementen verlässt das AKW Gundremmingen. (Bild: AP Archiv)

Deutsche Umwelthilfe kritisiert geplante Castor-Transporte nach Russland

Rainer Baake: "Mir fehlen die Worte."

Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" plant die Bundesregierung, 951 bestrahlte Brennelemente nach Russland zu schicken, die dort auch endgelagert werden sollen. Dies sei "völlig unverantwortlich", sagt Rainer Baake, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 9.11.2010

 
Jürgen Trittin, ehemaliger Bundesumweltminister, (Bündnis90/Die Grünen) (Bild: AP)

Trittin: Energiepolitik läuft in unserer Gesellschaft völlig gegen die Wand

Ehemaliger Bundesumweltminister kritisiert Norbert Röttgen

In der Debatte um ein atomares Endlager hat der Fraktionvorsitzende der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, Umweltminister Norbert Röttgen der Lüge bezichtigt. Röttgen gebe vor, das Zwischenlager in Gorleben ergebnisoffen zu prüfen. Davon könne aber keine Rede sein.

Deutschlandfunk · Interview · 9.11.2010

 
Moderatorin Charlotte Roche  (Bild: AP)

"Mir macht das einfach unglaubliche Angst, so ein Zug durch unser Land"

Autorin Charlotte Roche war bei der Castor-Demo dabei

Polizisten, die selbst gern demonstrieren würden, strahlende Container, eine Regierung, die offenbar vorhat "ihr" Endlager durchzusetzen: "Feuchtgebiete"-Autorin Charlotte Roche spart nicht mit Vorwürfen und hat die Demonstrantin in sich entdeckt.

Deutschlandfunk · Interview · 8.11.2010

 
Ein Holzschild mit einem Atom-Logo hängt am Freitag in Salzgitter-Bleckenstedt am Trecker eines Protestkonvois. (Bild: AP)

Der Castor rückt näher

Polizei geht gegen Demonstranten im Wendland vor

Entlang der Strecke des Castor-Transports nach Gorleben hat es weitere Blockade-Aktionen gegeben. Im Wendland, wo der Zug mit dem Atommüll im Laufe des Tages erwartet wird, ging die Polizei mit Reizgas und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor.

Deutschlandradio · Aktuell · 7.11.2010

 
Blick auf ein  Atomkraftwerk in Forsmark, Schweden (Bild: AP)

Geräuschlose Entscheidung

Die Endlagerung von Atommüll in Schweden

Im Sommer hat Schweden eine Wende in der Atompolitik eingeleitet und sich von dem Ausstieg aus der Atomenergie wieder verabschiedet. Grundsätzlich ist der Bau neuer Meiler wieder erlaubt. Voraussetzung ist, dass dafür ein älteres Atomkraftwerk vom Netz geht.

Deutschlandfunk · Europa heute · 3.11.2010

 
Sauber und billig sei die Kernenergie, erklärt die polnische Regierung. (Bild: AP)

Polnische Regierung setzt auf Atomstrom

Entscheidung über die Endlagerung des Atommülls steht aus

Noch besitzt Polen kein Kernkraftwerk, die Weichen für Atomstrom sind aber bereits gesellt. Im Jahr 2022 soll das erste Atomkraftwerk ans Netz gehen. Die Frage, wo der radioaktive Abfall gelagert werden soll, wird dabei ausgeblendet.

Deutschlandfunk · Europa heute · 3.11.2010

 
Transportbehälter mit hoch radioaktiven Abfällen stehen im Zwischenlager Gorleben. (Bild: AP)

Mehr Plutonium im Castor

Welchen Ursprung hat der radioaktive Müll?

In den elf Castorbehältern, die jetzt nach Gorleben kommen, ist nicht zwangsläufig deutscher Atommüll. In La Hague werden auch Brennelemente aus Japan, Italien, Belgien und der Schweiz verarbeitet - und die enthalten mehr Plutonium als deutsche Elemente.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 2.11.2010

 
Ein AKW-Gegner protestiert vor dem Kanzleramt in Berlin. (Bild: AP)

Letzter Appell

Verbände wehren sich gegen längere Atomlaufzeiten

Morgen wird das umstrittene Energiekonzept der Bundesregierung verabschiedet. Es soll den Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien ebnen. Heute gab es letzte Appelle - und die waren nicht nur gegen längere Atomlaufzeiten gerichtet.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 27.10.2010

 
Baustopp am bulgarischen Kernkraftwerk in Belene (Bild: AP)

Zweifel an AKW-Sicherheitsstandards und Endlagerplänen

Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace kritisieren modifiziertes Atomgesetz

Nicht nur die Laufzeitverlängerung für Atommeiler stößt Umweltverbänden beim Energiekonzept der Bundesregierung bitter auf. Sie warnen auch, dass die Sicherheitsanforderungen für Kernkraftwerke im neuen Atomgesetz gefährlich aufgeweicht würden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 29.9.2010

 
Die Neckarwestheimer stehen zu ihrem AKW. (Bild: AP)

Atomkraft ja, neues Zwischenlager nein

Kernkraftgegner sind selten in Neckarwestheim

Arbeitsplätze, Gewerbesteuer: Am Atomkraftwerkstandort Neckarwestheim kann man mit einer Laufzeitverlängerung gut leben, ein neues Zwischenlager will der Ort aber nicht.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.9.2010

 
Greenpeace protestiert gegen Energie-Politik (Bild: AP)

Kabinett beschließt längere Laufzeiten

Streit um schwarz-gelbe Energiepolitik geht weiter

Das Bundeskabinett hat heute das umstrittene Energiekonzept mit längeren Atomlaufzeiten verabschiedet. Die Meiler sollen im Schnitt zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Die Opposition hat erneut Widerstand angekündigt.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.9.2010

 
Sieben Jahre könnten die noch ausstehenden Erkundungen in Gorleben andauern.  (Bild: AP)

Atommüll im Salzstock

Gorleben wird ab Oktober wieder untersucht

Niedersachsen hat grünes Licht für die Wiederaufnahme der wissenschaftlichen Erkundung in Gorleben gegeben. Es soll geklärt werden, ob der Salzstock sich als Endlager für radioaktiven Abfall eignet. Opposition und Atomkraftgegner laufen Sturm und kündigen Proteste an.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 22.9.2010

 
Im französischen La Hague steht die größte Atomwiederaufbereitungsanlage der Welt. (Bild: AP Archiv)

Frankreichs strahlender Abfall

Endlagerfrage ist auch im Nachbarland noch ungelöst

Europas Atomland Nummer eins geht mit schlechtem Beispiel voran: Frankreich entsorgt einen Teil seines strahlenden Mülls einfach im Meer. Über ein viereinhalb Kilometer langes Rohr bei der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague.

DRadio Wissen · Globus · 22.9.2010

 
Wohin mit den 20.000 Kubikmeter hoch radioaktiven Brennstoffresten? (Bild: AP)

Rückkehr zur Atomkraft

Italien plant neue Meiler

Die Regierung Berlusconi treibt den Bau von neuen Kernkraftwerken voran. Ungeklärt ist bislang jedoch die Frage des Standorts - und auch ein Atomendlager ist nicht in Sicht.

Deutschlandfunk · Europa heute · 21.9.2010

 
Das Energieangebot der Windkraftanlagen schwankt, je nachdem, wie stark der Wind bläst. (Bild: AP)

"Erneuerbare Energien haben zur Dämpfung der Energiepreise beigetragen"

Windkraft-Vertreter kritisiert Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke

Das Energiekonzept der Bundesregierung reduziert den Wettbewerb, bemängelt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie. Die vier großen Energiekonzerne werden gestützt, obwohl schon in etwa zehn Jahren jede zweite Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Energien kommen könnte.

Deutschlandfunk · Interview · 21.9.2010

 
Für Jungk stand die Anti-Atom-Bewegung für eine menschlichere Gesellschaft.  (Bild: AP)

Überraschend aktuell

Robert Jungk: "Der Atomstaat"

Wer vor 30 Jahren nach Brokdorf zog, um sich im Strahl der Wasserwerfer waschen zu lassen, hatte Robert Jungks Buch "Der Atomstaat" in der Tasche. Und auch heute noch lohnt sich ein Blick in diesen Klassiker der politischen Literatur.

Deutschlandfunk · Andruck · 20.9.2010

 
Atommüll in Gorleben (Bild: AP)

Salzstock Gorleben: Warnung vor neuen Risiken

Explosionsgefahr durch Gas?

Nach zehnjähriger Pause soll der Salzstock Gorleben ab Anfang Oktober weiter erkundet werden. Die Frage ist nach wie vor, ob er sich als Endlager für Atommüll eignet. Der Geologe Klaus Duphorn warnt vor Gasvorkommen und möglicher Explosionsgefahr.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 20.9.2010

 
Arnold Schwarzenegger (Bild: AP)

Kaliforniens Nein zur Atomkraft

Achtgrößte Volkswirtschaft betreibt ein einziges Kernkraftwerk

Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat den Ausbau der erneuerbaren Energien rasant voran getrieben. Bis 2020 soll ein Drittel des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien kommen.

DRadio Wissen · Natur · 20.9.2010

 
Zehntausende Menschen protestieren in Berlin gegen Atompläne der Regierung. (Bild: AP)

Der Atom-Kompromiss - Revolution oder Rückschritt?

Sie wollen die Berliner Innenstadt lahmlegen und rufen zu einer "Umzingelung des Regierungsviertels" auf: Am heutigen Samstag wird eine der größten Anti-Atom-Demonstrationen des Jahres erwartetet, mit bis zu 50.000 Teilnehmern. Sie soll der Auftakt für einen "heißen Herbst" der Kernkraftgegner sein

Deutschlandradio Kultur · Im Gespräch · 18.9.2010

Mehrere zehntausend Menschen haben im Berliner Regierungsviertel gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken demonstriert.

Deutschlandradio · Aktuell · 18.9.2010

 
Gelbe Fässer mit dem Radioaktivitätszeichen stehen neben einem Hinweisschild zur Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Bild: AP)

"Es handelt sich höchstens um eine Prognose"

Atom-Experte von Greenpeace über Endlagerung von Atommüll

Einen Langzeitsicherheitsnachweis für die Endlagerung von Atommüll ist faktisch nicht zu bringen, sagt Mathias Edler von Greenpeace. Das tiefengeologische Verbuddeln radioaktiver Abfälle ist daher nur ein Versuch - im schlechtesten Fall auf Kosten der Bevölkerung.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 15.9.2010

Durch die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke wächst der Berg des radioaktiven Atommülls. Als Endlager ist seit 1977 der Salzstock von Gorleben im Gespräch - er wäre durchaus ein geeigneter Standort, meint Professor Klaus-Jürgen Röhlig vom Institut für Endlagerforschung in Clausthal.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 14.9.2010

 
Für Renate Künast ist die Energiepolitik von Schwarz-Gelb einfach

"Schmutziger Deal"

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast kritisiert Absprache zur Laufzeitverlängerung der Atommeiler

Für die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Renate Künast, ist die Absprache der Regierung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken eine "Knebelung für nachfolgende Regierungen".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 10.9.2010

 
Das Atomkraftwerk von Brunsbüttel. (Bild: AP)

In Deutschland "Nein danke" und anderswo "Ja bitte"?

Teil 5 der Serie "Atomkraft wie bitte?"

Befürworter der atomaren Stromerzeugung sehen in dem Atomausstieg Deutschlands eine internationale Isolation. Weltweit gibt es eine Renaissance der Kernkraft. So sind rund um den Globus 441 Atomkraftwerke in Betrieb, 45 werden gebaut und 60 geplant.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 13.9.2010

 
Eine Strohpuppe steht mit einem Schild an einer Straße bei Dannenberg. Atomkraftgegner protestieren so gegen einen Castortransport. (Bild: AP)

Björn Thümler: Gorleben-Erkundung bleibt "ergebnisoffen"

Fraktionschef der niedersächsischen CDU kritisiert süddeutsche Länder

Eine "ergebnisoffene" Eignungsprüfung des möglichen Atommüll-Endlagers Gorleben fordert der niedersächsische CDU-Fraktionschef Björn Thümler. Man sollte "weitere Standorte in Erwägung" ziehen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 11.9.2010

 
Zu den geplanten Maßnahmen zählt auch die Absicherung von AKWs gegen Flugzeugabstürze.  (Bild: AP)

"Da wird gar nichts nachgerüstet werden"

Teil 4 der Serie "Atomkraft wie bitte?"

Die Verlängerung der AKW-Laufzeiten lässt es sinnvoll erscheinen, wenn einige Anlagen technisch nachgerüstet würden. Ob dies auch tatsächlich passiert, ist eine andere Frage.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 10.9.2010

 
Gelbe Fässer mit dem Radioaktivitätszeichen stehen  neben einem Hinweisschild zur Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Bild: AP)

40 Jahre Ewigkeit

Probleme mit Asse II

Jahrtausende sollte es die giftige Fracht sicher bergen. Doch schon nach 40 Jahren ist das ehemalige Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel reif für die Räumung: Wasser ist in die Lagerkammern eingedrungen, die entstandene Lauge ist radioaktiv verseucht.

DRadio Wissen · Agenda · 10.9.2010

 
Der Strompreis ist von vielen Faktoren abhängig. (Bild: AP)

Dämpft der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke den Strompreis?

Teil 3 der Serie "Atomkraft wie bitte?"

Dank umfangreicher Subventionen ist Atomstrom in der Produktion unübertroffen billig. Diese Geldquelle soll für die Betreiber länger sprudeln, so dass ältere Anlagen länger laufen sollen. An den normalen Stromverbraucher wird jedoch keine Preissenkung weitergegeben.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 9.9.2010

 
Der Einfluss der Energieversorger auf die Politik übersteigt den anderer Interessengruppen, kritisiert LobbyControl. (Bild: AP)

LobbyControl: Politik wird den Großkonzernen überlassen

Verein kritisiert Absprachen zwischen Bundesregierung und Energie-Unternehmen zu AKW-Laufzeiten

Die Frage sei, warum nur AKW-Betreiber mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Tisch säßen, wenn es um ein Energiekonzept fürs ganze Land gehe, sagt LobbyControl-Vorstandsmitglied Heidi Klein.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 9.9.2010

 
Eines der älteren Kernkraftwerke: Biblis in Hessen.  (Bild: AP)

"Das sollte uns auch ein bisschen beunruhigen"

Sicherheitsexperte kritisiert Verlängerung der AKW-Laufzeiten

Der Ausstieg aus dem Atomausstieg scheint besiegelt. Doch was bedeuten die verlängerten Laufzeiten der AKWs für deren Sicherheit? Stefan Kurth vom Öko-Institut in Darmstadt gibt zu bedenken, dass die älteren Anlagen bereits über 30 Jahre alt sind.

Deutschlandfunk · Interview · 8.9.2010

 
Der Raum für die Endkontrolle von Uran - Plutonium -Tabletten (Bild: AP)

Die schmutzige Seite der Atomkraft

Schäden durch Uranabbau

Weltweit leiden Zigtausende Menschen unter den Folgen des Uranabbaus. In Deutschland weiß das kaum jemand. Hier streiten viele nur über Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke, Atommüll und Brennelementsteuer.

DRadio Wissen · Natur · 7.9.2010

 
Ist die Existenz der kommunalen Betreiber gefährdet? (Bild: AP)

Kommunen fürchten finanzielle Einbrüche

Verlängerung der Kraftwerkslaufzeiten stößt auf Kritik

Nachdem sich die schwarz-gelbe Regierung auf eine Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke geeinigt hat, haben kommunale Energieversorger Angst um ihre Existenz. Sie gehen von 4,5 Milliarden Euro Schaden aus.

Deutschlandradio · Aktuell · 7.9.2010

 
Protestaktion vor dem Brandenburger Tor gegen die geplante Laufzeitverlängerung von AKWs (Bild: AP)

Die Laufzeitverlängerung und der Bundesrat

Teil 1 der Serie: "Atomkraft wie bitte?"

Eine knappe Mehrheit im Bundesrat geht davon aus, dass die Bundesregierung die Verlängerung der Atommeilerlaufzeiten gar nicht ohne die Länderkammer beschließen darf. Ein Fall für das Bundesverfassungsgericht.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 7.9.2010

 
Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt (CDU) (Bild: AP)

"Wir brauchen kostengünstige Stromversorgung"

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten

Sicher und kostengünstig: Wolfgang Böhmer befürwortet den Beschluss, Atomkraftwerke länger am Netz zu lassen. Durch die Laufzeitverlängerung baut er auf Investitionen in die Stromnetze seines Bundeslandes.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 7.9.2010

 
Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck gibt in der Berliner Parteizentrale ein Statement zur Bürgerschaftswahl in Hamburg ab. (Bild: AP)

"Er hat wirklich keinerlei Durchsetzungskraft mehr"

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident legt Norbert Röttgen den Rücktritt nahe

Sollte der Bundesrat bei der Laufzeitverlängerung nicht einbezogen werden, wollen mehrere Bundesländer vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. Die Opposition sieht den Atomkompromiss als "Mogelpackung".

Deutschlandfunk · Interview · 7.9.2010

 
Das Kernkraftwerk Biblis (Bild: AP)

Längere Laufzeiten machen noch kein Konzept

Zu den energiepolitischen Beschlüssen der Bundesregierung

Längere Atomlaufzeiten laufen auf mehr Risiko und mehr Atommüll, auf weniger Wettbewerb und eine Zementierung der Verhältnisse auf dem Strommarkt hinaus, kommentiert Theo Geers.

Deutschlandfunk · Kommentar · 6.9.2010

 
Der stellvertretende FDP-Partei- und -Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle (Bild: AP Archiv)

"Unternehmen müssen ja unterm Strich wenigstens einen bescheidenen Gewinn machen"

Bundeswirtschaftsminister zur Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke

Der FDP-Politiker Rainer Brüderle verteidigt die Einigung der Koalition über verlängerte Laufzeiten. Er sieht in der Kernkraft eine Brückentechnologie auf dem Weg ins Zeitalter der regenerativen Energien.

Deutschlandfunk · Interview · 6.9.2010

 
Neuartige Solarzellen werden im sonnigen Australien produziert. (Bild: Origin Energy)

Energiemythen

38. ZEIT-Forum der Wissenschaft

Die Bundesregierung will im Herbst 2010 ein neues Gesamtkonzept zur Energiepolitik vorstellen. Schon jetzt streiten sich Vertreter aller Parteien, auch innerhalb der Regierungsfraktionen, um die künftige Nutzung der Kernenergie.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.9.2010

 
Atommüll in Gorleben (Bild: AP)

"Wir zementieren nur die Marktmacht, die Oligopolstellung von vier Energiekonzernen"

Grünen-Politiker bezweifelt die marktwirtschaftliche Grundlage der Atomkraft

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) findet es falsch, den gesellschaftlichen Konflikt um die Atomkraft wieder aufzubrechen. Das Mitglied des Umweltausschusses sieht - trotz vieler Ankündigungen - auch weltweit keine Renaissance der Atomkraft.

Deutschlandfunk · Interview · 6.9.2010

 
FDP-Generalsekretär Christian Lindner (Bild: AP)

"Großer Erfolg für die Koalition"

FDP feiert Atomkompromiss

FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat den Atomkompromiss gegen Kritik aus der Opposition verteidigt. Über 50 Prozent der Zusatzgewinne der Energiekonzerne würden abgeschöpft.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.9.2010

 
Warnschild vor Radioaktivität (Bild: Stock.XCHNG)

Strahlendes Frankreich

Nationaler Plan soll Atommüllproblem lösen

Bei der Erzeugung von Atomkraft ist Frankreich in Europa der Champion. Ebenso federführend möchte das Land bei der Entsorgung des radioaktiven Mülls sein. Das erklärte Ziel der französischen Politik: für sämtliche radioaktive Abfälle eine sichere Endlagerung zu entwickeln.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 7.6.2010

 
Zehntausende Menschen protestieren in Berlin gegen Atompläne der Regierung. (Bild: AP)

Atomkraft - nun doch

Vor- und Nachteile von Atomenergie

Vor zehn Jahren hat die damalige rot-grüne Bundesregierung für den Ausstieg aus der Atomenergie gestimmt. Dieser Entschluss steht nun in der schwarz-gelben Regierung zur Debatte. Dabei herrscht Uneinigkeit in der Koalition.

DRadio Wissen · Agenda · 1.9.2010

 
Gerhard Irmler (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Gerhard Irmler kommentiert. (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub) Mehr Glaubenskrieg als Faktenaustausch

Kommentar zur Atomkraft-Diskussion

Die Argumente pro und kontra zur Atomkraft sind ausgetauscht, die jeweiligen Verfechter drehen sich in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des Energiegutachtens passend - und vergleichen dabei Äpfel mit Birnen.

Deutschlandfunk · Kommentar · 28.8.2010

 
Ein Stoppschild vor dem Kernkraftwerk in Biblis, Hessen (Bild: AP)

Energiepolitik auf dem Holzweg

Längere Laufzeiten für Atommeiler führen fort von Wind und Sonne

Die Energie-Wirtschaft steht am Scheideweg, erneuerbare Energien stehen gegen Atomkraft. Der Boom der Windräder droht zu enden, wenn längere Laufzeiten für Kernkraftwerke beschlossen werden.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 6.6.2010

 
Eine Strohpuppe steht mit einem Schild an einer Straße bei Dannenberg. Atomkraftgegner protestieren so gegen einen Castortransport. (Bild: AP)

Spurensuche im Wendland

Warum unser Atommüll ausgerechnet in Gorleben gelagert werden soll

Die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses Gorleben könnten das Vorhaben von CDU und FDP ins Wanken bringen, den Erkundungsstopp für Gorleben aufzuheben. Denn es gibt Hinweise, dass die frühere Entscheidung für Gorleben als mögliches Atommüllendlager manipuliert war.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 25.3.2010

 
Das Atomkraftwerk von Temelin, Tschechien (Bild: AP)

Atom kontra Kohle

Können längere Laufzeiten das Klima schützen?

Die Debatte um eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken geht weiter. Doch ist dem Weltklima der sehr geringe CO2-Ausstoß der Kernkraft wirklich nützlich?

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 22.2.2010

 
Hinweisschild zur Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Bild: AP)

Alles muss raus

Was wird aus dem Atommülllager Asse?

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will das Atommülllager Asse II räumen. 126.000 Fässer mit radioaktivem Abfall sollen in nur zehn Jahren an die Oberfläche geholt werden - ein Mammutprojekt ohne Vorbild.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 21.2.2010

 
Das einzige Kernkraftwerk Afrikas liegt an Südafrikas Atlantikküste, 50 Kilometer von Kapstadt entfernt. (Bild: Dagmar Röhrlich)

Atomstrom für alle

Über das Comeback der Kernenergie

Strom aus Atom liegt im Trend, weltweit. Mehr als 50 Länder wollen derzeit neu in die Technologie einsteigen, darunter auch Entwicklungsländer wie Vietnam oder politisch instabile Staaten wie der Sudan oder Nigeria.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 30.11.2008

 
Rauch und Wasserdampf über einem Kohlekraftwerk. (Bild: AP)

Die letzten Tage der Saurier

Kraftwerkstechnik auf dem Prüfstand

Die Energieversorgung der Welt befindet sich in einer Übergangsphase. Industriestaaten wie Deutschland und Großbritannien müssen ihren Kraftwerkspark modernisieren, Länder wie Indien oder China überhaupt erst einmal einen aufbauen: Wie kann das klimaverträglich geschehen?

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 16.7.2006

 
US-Präsident Barack Obama und sein russischer Amtskollege Dmitri Medwedew haben das START-Abkommen unterzeichnet. (Bild: AP)

Das Abrüstungs-Experiment

Waffen zu Strom

Plutonium ist der Traum des Physikers, aber der Albtraum des Ingenieurs, heißt es. Plutonium, Rohstoff der Nagasaki-Bombe, gilt als eines der wirksamsten Gifte der Welt, seine Halbwertzeit beträgt 24.000 Jahre. Heute lagert es zu Hunderten Tonnen in vielen Staaten der Erde, unter anderem in russischen und US-amerikanischen Nuklearsprengköpfen.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 3.10.2010

 
Das einzige Kernkraftwerk Afrikas liegt an Südafrikas Atlantikküste, 50 Kilometer von Kapstadt entfernt. (Bild: Dagmar Röhrlich)

Atomstrom für alle

Über das Comeback der Kernenergie

Strom aus Atom liegt im Trend, weltweit. Mehr als 50 Länder wollen derzeit neu in die Technologie einsteigen, darunter auch Entwicklungsländer wie Vietnam oder politisch instabile Staaten wie der Sudan oder Nigeria. Das einzige Atomkraftwerk Afrikas steht in Südafrika. Das Land am Kap entwickelt einen neuen Reaktor, mit dem es Atomstrom in alle Welt bringen will.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 30.11.2008

 
Hinweisschild zur Schachtanlage Asse II in Remlingen bei Wolfenbüttel. (Bild: AP)

Alles muss raus

Was wird aus dem Atommülllager Asse?

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will das Atommülllager Asse II räumen. 126.000 Fässer mit radioaktivem Abfall sollen in nur zehn Jahren an die Oberfläche geholt werden - ein Mammutprojekt ohne Vorbild.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 21.2.2010

 
Rauch und Wasserdampf über einem Kohlekraftwerk. (Bild: AP)

Die letzten Tage der Saurier

Kraftwerkstechnik auf dem Prüfstand

Die Energieversorgung der Welt befindet sich in einer Übergangsphase. Industriestaaten wie Deutschland und Großbritannien müssen ihren Kraftwerkspark modernisieren, Länder wie Indien oder China überhaupt erst einmal einen aufbauen: Wie kann das klimaverträglich geschehen? Wissenschaft im Brennpunkt fragt nach.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 16.7.2006

 
 

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Sendezeit: 26.05.2012, 17:19

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