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DOHA 2012
Die Permafrostgebiete der Erde fungieren noch als Kohlenstoffsenke. (Bild: Meteorologisk Institutt)

Überblick über dem Morast

Nasa-Flugzeug hat Messkampagnen in Alaska begonnen

In den gefrorenen Böden der Polarregionen sind ungeheure Mengen an Kohlenstoff gespeichert. Was genau allerdings in der Arktis vor sich geht, ist bis heute unbekannt, denn sie ist eine der unzugänglichsten Regionen der Welt. Deshalb setzen amerikanische Forscher jetzt auf kontinuierliche Messkampagnen per Flugzeug.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 7.12.2012

 
Der CDU-Politiker Karl-Heinz Florenz sitzt im EU-Umweltausschuss. (Bild: karl-heinz-florenz.de)

CDU-Europapolitiker Florenz: Der Name Kyoto ist verbrannt

EU-Parlamentarier über das Ringen um einen neuen Klimavertrag in Doha

Ein großer Teil der Europäer habe schon finanzielle Zusagen gemacht, die Amerikaner bewegten sich und auch der Austausch mit den Chinesen sei positiv, fasst Karl-Heinz Florenz, Mitglied im Umweltausschuss des Europaparlaments, die bisherigen Ergebnisse der Klimakonferenz in Doha zusammen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 7.12.2012

 
Bauruine des in den 1990er-Jahren geplanten Atomkraftwerks von Zarnowiec (Bild: picture alliance / dpa)

"Hurra! Wir haben das erste AKW eingeweiht"

Ausgerechnet Polen richtet 2013 die Weltklimakonferenz aus

An Polens Bergbau- und Kohleindustrie hängen Zehnttausende Jobs. Neue Energien sind deshalb leidlich unpopulär. Gleichzeitig plant die Regierung den Bau zweier Atomkraftwerke, das wiederum gegen den Bürgerwillen - und als das Land, das 2013 die Weltklimakonferenz ausrichtet.

Deutschlandfunk · Europa heute · 7.12.2012

 
Ein Scheitern der Konferenz in Doha könne man sich schlicht nicht leisten, sagte Fuhr. (Bild: AP)

Böll-Stiftung: Doha 2012 wird nicht scheitern

Referentin für Internationale Umweltpolitik rechnet mit zweiter Kyoto-Verpflichtungsperiode

Die Referentin für Internationale Umweltpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung, Lili Fuhr, rechnet damit, dass die Klimakonferenz in zu konkreten Ergebnissen führen wird. Sie gehe davon aus, dass das sogenannte Doha-Paket bis Samstagabend vereinbart werde.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 7.12.2012

 
Schwefeldioxid soll vulkangleich in die Stratosphäre gesprüht werden, um die Erde abzukühlen (Bild: AP)

Wenn Menschen zu Göttern werden

Geo-Engineering soll den Klimawandel aufhalten

Wir können den Klimawandel aufhalten, indem wir das Klima manipulieren, meinen manche Forscher. Algen, die CO2 fressen, Spiegel, die das Sonnenlicht reflektieren, künstliche Vulkanausbrüche - kein Konzept scheint zu weit hergeholt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.12.2012

 
Dichter Verkehr herrscht am 15.10.2012 auf einer Straße im Slum Shastri Park am Fluß Yamuna im Osten von Delhi. (Bild: Christian Charisius/dpa)

Zwischen ehrgeizigen Zielen und dreckiger Luft

Das Schwellenland Indien und der Klimawandel

Indien ist ein wichtiger Verhandlungsteilnehmer in Doha, denn es stößt die drittgrößte Menge an CO2 aus. Doch Wachstum auf Kosten von Umwelt und Klima es sich nicht länger leisten: die Situation ist in Städten wie Neu Delhi schon heute grenzwertig. Die Regierung hat auf die Probleme mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen reagiert.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.12.2012

 
Blick auf Katars Hauptstadt Doha (Bild: dpa)

UN-Klimagipfel: Anzeichen einer Einigung

Am Freitag geht das Treffen zu Ende

Morgen ist zumindest offiziell der letzte Verhandlungstag der UN-Klimakonferenz in Doha. Der Bundesumweltminister kam gestern Abend im Mittleren Osten an. Seine Stimmung war nicht gerade berauschend und optimistisch - doch Doha könnte zu einem Teilerfolg werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.12.2012

 
Ohne die weltgrößte Wirtschaftsmacht läuft wenig in der Klimapolitik.  (Bild: picture alliance / dpa)

Wann liefert Obama?

Die USA auf dem Weltklimagipfel in Doha

Bisher galten die USA als Bremser im Bemühen um einen weltweiten Klimaschutz. Wie wichtig er für kommende Generationen sei, hatte Barack Obama allerdings nach seiner Wiederwahl betont. Und tatsächlich scheint sich diesbezüglich in Doha etwas zu bewegen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.12.2012

 
Klaus Töpfer (CDU), Bundesumweltminister a.D. und Leiter des Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam, (Bild: picture alliance / dpa / Markus Scholz)

Töpfer: Deutschland und die EU müssen Lösungswege aufzeigen

Ex-Bundesumweltmister über die Klimakonferenz in Doha

Die bisherigen Verhandlungen zum Klimaschutz in Doha sind ernüchternd. Es müsse mehr passieren, damit man dieses Zweigradziel nicht als historische Reminiszenz, sondern als nach wie vor zum Handeln aufrufendes Ziel ansieht, sagt der frühere Umweltminister Klaus Töpfer.

Deutschlandfunk · Interview · 4.12.2012

 
In Doha geht die Weltklimakonferenz in die entscheidende Phase. (Bild: picture alliance / dpa)

Ringen um Weichenstellungen

Die Positionen beim Weltklimagipfel in Doha

Der Klimagipfel von Doha wird wohl keinen Durchbruch bringen. Trotzdem stehen wichtige Weichenstellungen an. Eine Einigung auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls wäre das mindeste, was erreicht werden soll. Darüber verhandeln jetzt die Minister.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 3.12.2012

 
Chinas Zuwachs an CO2-Emissionen für 2011 war so hoch wie der gesamte deutsche Jahresausstoß.  (Bild: picture alliance / dpa - How Hwee Young)

Emissions-Weltmeister in der Kritik

Forscher des Globalen Kohlenstoff-Projekts kritisieren Chinas fehlende Umweltpolitik

Die Wissenschaftler, die im globalen Kohlenstoffprojekt zusammengeschlossen sind, haben aktuelle Zahlen zu den weltweiten CO2-Emissionen vorgelegt. Demnach wird der Kohlendioxid-Ausstoß noch jahrelang steigen - vor allem wegen eines Landes.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 3.12.2012

 
Keine großen Sieger - das ist das Ergebnis des Klimaschutzindex von Germanwatch und Climate Action Network. (Bild: Stock.XCHNG / Steve Ford Elliott)

Keine großen Sieger, aber kleine Fortschritte

Umweltorganisationen präsentieren Klimaschutzindex in Doha

Im Rahmen der Klimakonferenz in Doha haben Germanwatch und Climate Action Network ihren aktuellen Klimaschutzindex präsentiert - mit ernüchternden Ergebnissen. Wirkliche Sieger gibt es nicht, wenn auch kleine Fortschritte in der Klimapolitik.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 3.12.2012

 
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) (Bild: picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

Altmaier erwartet "keine großen Durchbrüche" von der Klimakonferenz

Umweltminister befürchtet, dass die Welt beim Klimaschutz zu langsam Fortschritte macht

Er sei "ernüchtert" von den bisherigen Verhandlungen in Doha zum Klimaschutz, sagt Bundesumweltminister Peter Altmaier. In großen Ländern wie China und den USA gebe es derzeit nicht genügend Handlungsspielraum für Maßnahmen gegen den hohen CO2-Ausstoß.

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 2.12.2012

 
Mit Katar ist zum ersten Mal ein OPEC-Mitglied aus dem arabischen Raum Gastgeber eines Klimagipfels. (Bild: picture alliance / dpa)

Unglaubwürdig in Doha

Die EU bleibt voraussichtlich bei unambitionierten Emmissionsvorgaben auf der Klimakonferenz in Katar

Wenn es tatsächlich gelingen sollte, hier in Doha das Kyoto-Protokoll zu verlängern, wäre dies allenfalls ein kleiner Erfolg: Nur wenige Staaten wollen noch mitmachen und die, die dabei bleiben, nehmen sich zu wenig vor - die Europäische Union ist leider ein ansteckendes Beispiel.

Deutschlandfunk · Kommentar · 2.12.2012

 
Viele trauen dem Treibhausgas CO2 – Kohlendioxid - gar nicht zu, dass es das Klima aufheizen kann.  (Bild: picture alliance / dpa - How Hwee Young)

Konferenz der Klimawandelskeptiker

In München beginnt eine Konkurrenzveranstaltung zum Gipfel in Doha

Immer wieder werden auch Zweifel an der Klimaerwärmung laut. Die Skeptiker des Klimawandels treffen sich derzeit in München. Wissenschaftsjournalist Volker Mrasek erklärt, welche Annahmen Konsens sind unter Forschern und welche Fragen noch offen sind.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 30.11.2012

 
Blick auf Katars Hauptstadt Doha (Bild: dpa)

Umweltfreundlicher Ölstaat?

Katar und der Klimaschutz

Das erdgasreiche Golf-Emirat Katar kommt einem nicht in den Sinn, wenn es um besonders klimafreundliche Staaten geht. Dennoch ist die Halbinsel im Persischen Golf Gastgeber des diesjährigen Klimagipfels. Das verpflichtet: Das Land will sich in Sachen CO2-Einsparung wesentlich verbessern.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 29.11.2012

 
Flutschutzbauwerke wie hier an der niederländischen Scheldemündung helfen gegen steigende Grundwasserpegel nichts. (Bild: picture alliance / dpa - Hinrich Bäsemann)

Überflutung von unten

Steigender Meeresspiegel treibt küstennahes Grundwasser empor

Dass der Meeresspiegel steigen wird und sich die Küstenlandschaften weltweit darauf vorbereiten müssen, ist kein Geheimnis mehr. Doch Forscher aus Honolulu zeigen in einer Studie, dass die überfluteten Gebiete viel größer sein könnten als bisher angenommen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 29.11.2012

 
In Katars Hauptstadt Doha findet derzeit die UN-Weltklimakonferenz statt.  (Bild: dpa)

Streit um die Klimafinanzierung

Doha-Teilnehmer debattieren Finanzierung des globalen Klimaschutzes

Ab 2020 sollen die Entwicklungs- und Schwellenländer von den Industrieländern jährlich bis zu 100 Milliarden US-Dollar für den Klimaschutz bekommen. Doch für die Übergangszeit ab 2013 ringen die Teilnehmer der Doha-Konferenz um eine konkrete Regelung.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 29.11.2012

 
Richtig Heizen mit richtigen Ventilen spart Energie. (Bild: AP)

Prima Klima für Mieter

Serie, Teil 3: Klimaschutz zum Selbermachen

Richtiges Heizen und Lüften sind wichtig, um ein angenehmes warmes Innenraumklima zu schaffen und die Entwicklung von Schimmel zu vermeiden. Das gilt auch und erst recht in modernisierten Wohnungen, die durch Wärmedämmung und dichte Fenstern Energie sparen.

Deutschlandfunk · Verbrauchertipp · 29.11.2012

 
CO2 - Klimakiller Nummer eins (Bild: AP)

Düstere Aussichten in Doha

Die Zukunft des Kyoto-Protokolls

Ende 2012 laufen die bindenden Verpflichtungen zur CO2-Einsparung aus, die im Kyoto-Protokoll 1997 festgeschrieben wurden. Ab 2013 soll es eine zweite Verpflichtungsperiode geben. Doch wer will sich darauf einlassen, und welche Staaten steigen aus?

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.11.2012

 
Klassische PCs brauchen erheblich mehr Strom als Tablets und Notebooks. (Bild: Stock.XCHNG / Teak Sato)

Am Arbeitsplatz an die Umwelt denken

Teil 3 der Serie Klimaschutz zum Selbermachen

In vielen Unternehmen ist das Thema längst angekommen: Computertechnik, die klimafreundlich ist und den Geldbeutel schont. Aber auch im heimischen Arbeitszimmer lässt sich der Stromverbrauch mit ein paar Tricks erheblich senken.

Deutschlandfunk · Verbrauchertipp · 28.11.2012

 
Der Käferbefall in British Columbias Wäldern hat auch negative Einflüsse auf das Klima.  (Bild: AP)

Kiefernkiller unterwegs

Borkenkäfer-Plage in Nordamerika sorgt für Waldsterben

In der kanadischen Provinz British Columbia zerstört eine Borkenkäferart in großem Stil Bäume. Etwa 170.000 Quadratkilometer Wald sind dem Bergkiefernkäfer bereits zum Opfer gefallen. Fachleute sprechen von der vielleicht größten ökologischen Störung der Neuzeit.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 27.11.2012

 
Permafrostboden in Russland (Bild: dpa / picture alliance / Hinrich Bäsemann)

Forscher: Permafrost hat großen Einfluss auf Treibhauseffekt

Alfred-Wegner-Institut stellt Forschungsergebnisse vor

Das Auftauen der Permafrostböden setzt die Treibhausgase Kohlenstoff und Methan frei. In sehr großen Mengen, wie der Permafrostforscher und Geomorphologe Hugues Lantuit vom Alfred-Wegener-Institut für Meeres- und Polarforschung beschreibt.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 27.11.2012

 
Überschwemmung in der pakistanischen Region Punjab. (Bild: AP)

Ärmere Länder besonders betroffen

Germanwatch stellt Klima-Risikio-Index vor

Entwicklungs- und Schwellenländer leiden stärker unter den Folgen des Klimawandels. Laut einer Studie der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch waren 2011 Thailand, Kambodscha und Pakistan von Überschwemmungen und Stürmen besonders betroffen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 27.11.2012

 
Bezogen auf die Langstrecke, ist das Flugzeug circa zehn Mal umweltschädlicher als die Bahn. (Bild: AP)

Umweltschonend ans Urlaubsziel

Teil 1 der Serie "Klimaschutz zum Selbermachen"

Fünf Prozent aller weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen durch Urlaubsreisen. Das schätzt zumindest die Welttourismusorganisation. Dabei können Reisende auch umweltschonend zu ihren Zielen gelangen - selbst dann, wenn diese weiter weg liegen.

Deutschlandfunk · Verbrauchertipp · 27.11.2012

 
Südafrikas Außenministerin Maite Nkoana bei der Eröffnung der Klimakonferenz in Doha/Katar (Bild: picture alliance / dpa)

Das Zwei-Grad-Ziel ist "kaum noch erreichbar"

Politologe fordert Umdenken bei der Klimapolitik

"Politisch ist es unrealistisch, ein Ziel zu verfolgen, was als nicht mehr erreichbar gilt", sagt Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Hinblick auf das Zwei-Grad-Ziel und die UN-Klimakonferenz in Doha. Man müsse den "Umstieg schaffen von den ganz großen politischen Zielen auf globaler Ebene" hin zu konkreteren, sektoralen Abkommen.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 26.11.2012

 
In Zonen, in denen das Tiefenwasser aufsteigt, sind Seeschmetterlinge kleiner als ihre Verwandten im normalen Meerwasser.  (Bild: Monika Seynsche)

Zerfressene Schalen

Versauerung des Südozeans macht Meeresschnecken zu schaffen

In der Schottischen See haben Wissenschaftler des Britischen Antarktisdienstes Bedingungen gefunden, wie sie für die Weltmeere erst in rund 90 Jahren erwartet werden. In der aktuellen Ausgabe von "Nature Geoscience" berichten sie über ihre Entdeckung.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 26.11.2012

 
Gibt sich grün: Großbritanniens Premierminister David Cameron (Bild: dpa / picture alliance / Julien Warnand)

Green Britannia

Das Vereinigte Königreich feilt an einem neuen Energiekonzept

Großbritannien will sich als Vorreiter im Klimaschutz präsentieren. Selbstbewusst nennt Premierminister Cameron sein Kabinett die "grünste britische Regierung aller Zeiten", ein neues Energiegesetz soll das beweisen. Die Umweltschützer auf der Insel sind von den Plänen mäßig begeistert.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 26.11.2012

 
Bei der Klimadiskussion gehe es um Folgen von enormer politischer Brisanz, so Arved Fuchs.  (Bild: picture alliance / dpa / Carsten Rehder)

"Es wird Klimaflüchtlinge geben"

Umweltaktivist Arved Fuchs warnt vor irreversiblen Klimaschäden in der Arktis

Vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz in Doha hat der Publizist und Umweltaktivist Arved Fuchs vor irreversiblen Schäden durch den Klimawandel gewarnt. Es gehe um Folgen von enormer politischer Brisanz, nach wie vor würden die Auswirkungen des Klimawandels unterschätzt.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 26.11.2012

 
30 Prozent weniger CO2-Ausstoß in der EU fordert Jochen Flasbarth vom Bundesumweltamt. (Bild: AP)

Chef des Bundesumweltamtes fordert höhere CO2-Reduktion

Jochen Flasbarth sieht Deutschland als Vorbild für die EU

Angesichts dramatischer Prognosen zum Weltklima hält Jochen Flasbarth eine CO2-Reduktion um 20 Prozent in der EU bis 2020 für zu wenig ambitioniert. Er plädiert für 30 Prozent. Dass dadurch Industrie-Arbeitsplätze verloren gingen, weist Flasbarth als "Märchen" zurück - Klimaschutz schaffe Stellen.

Deutschlandfunk · Interview · 26.11.2012

 
Die Bilanz der Klimaschutzvereinbarung von Kyoto ist bescheiden. (Bild: picture alliance / dpa - How Hwee Young)

Protokoll des Scheiterns

Klimaschutz 15 Jahre nach Kyoto

Am 11. Dezember 1997 wurde es unterzeichnet, 2005 trat es in Kraft: das Kyoto-Protokoll, der erste rechtsverbindliche Klimaschutzvertrag der Staatengemeinschaft. Er läuft dieses Jahr aus und obwohl den entwickelten Nationen auch nicht allzu viel abverlangt wurde, werden seine Ziele wohl nicht erreicht werden.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 25.11.2012

 
Selbst mit Vorzeige-Ökovierteln wie Freiburg-Vauban fällt die Ökobilanz der Städte ernüchternd aus. (Bild: AP)

Kommunale Klimabilanz ernüchternd

Auch Städte-Bündnisse können den Karren nicht aus dem Dreck ziehen

Die Staaten der Welt tun sich schwer, einen Nachfolgevertrag für das demnächst auslaufende Kyoto-Protokoll zu formulieren. Doch auch die mit viel Getrommel angetretenen kommunalen Klima-Bündnisse scheinen keine Alternative zu Einigung auf Staatsebene zu sein. Die Klimabilanz etwa eines deutschen Musterknaben fällt ernüchternd aus.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 23.11.2012

 
Bis 2020 solle das Klimaziel der EU von 20 Prozent Reduktion der Treibhausgase auf 30 Prozent heraufgesetzt werden, so Umweltminister Peter Altmaier (CDU). (Bild: picture alliance / dpa / Martin Schutt)

"Europäer müssen beim Klimaschutz vorangehen"

Bundesumweltminister Peter Altmaier zur UN-Klimakonferenz in Doha

Im Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen in Doha betonte Bundesumweltminister Peter Altmaier, dass ein Erfolg der Konferenz zu einem wesentlichen Teil von den Europäern abhinge. Sie müssten Druck auf andere erzeugen und dafür sorgen, dass die weltweite Klimaschutzdebatte weitergehe.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 23.11.2012

 
Die 20-Prozent-Reduktion der Treibhausgase in Europa sei so gut wie erreicht, meint Professor Dirk Messmer. Wichtig sei jetzt das 30-Prozent-Ziel der EU. (Bild: AP)

Energiewende sollte "Leuchtturm-Thema unserer Außenbeziehungen" sein

Politikwissenschaftler Dirk Messmer zur deutschen Klimapolitik vor den UN-Klimaverhandlungen in Doha

Deutschland sollte das Thema Energiewende ins Zentrum seiner Außenbeziehungen stellen, rät Professor Dirk Messmer im Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen in Doha. Messmer leitet das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik und berät die Bundesregierung in Umweltfragen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 23.11.2012

 
Grund zur Sorge: Ein schmelzender Eisberg vor Grönland. (Bild: AP)

Ehrgeiziges Projekt oder Alibi-Veranstaltung?

Der Klimagipfel von Doha und das Zwei-Grad-Ziel

Bis 2015 soll ein weltumspannendes Abkommen für den Klimaschutz entstehen, dass spätestens 2020 in Kraft treten soll. Die Grundlage dafür wollen Vertreter von 194 Nationen in den nächsten zwei Wochen auf dem Klimagipfel von Doha liefern. Doch im Vorfeld überwiegen die skeptischen Stimmen.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 23.11.2012

 
Auf der Agenda: die Rettung der Welt (Bild: AP)

Vor dem Gipfel in Doha

UN-Bericht diagnostiziert großes Defizit bei der Einsparung von Treibhausgasen

Am Montag beginnt in Doha, Katar, der 18. UN-Weltklimagipfel. Es geht mal wieder um die Frage: Werden sich die Staaten endlich zu stärkeren Reduktionen ihrer Emissionen durchringen können? Das Kyoto-Klimaschutzprotokoll läuft Ende des Jahres aus. Danach gelten fürs erste nur noch freiwillige Minderungsziele, die sich die Staaten selbst setzen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 21.11.2012

 
Ein Eisberg schmilzt in Kulusuk in Grönland. (Bild: AP)

Protokoll des Scheiterns

Klimaschutz 15 Jahre nach Kyoto

Am 11. Dezember 1997 wurde es unterzeichnet, 2005 trat es in Kraft: das Kyoto-Protokoll, der erste rechtsverbindliche Klimaschutzvertrag der Staatengemeinschaft. Er läuft dieses Jahr aus und obwohl den entwickelten Nationen auch nicht allzu viel abverlangt wurde, werden seine Ziele wohl nicht erreicht werden.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 25.11.2012

 
Industrieanlage (Bild: AP)

"Wir müssen alles dafür tun, dass wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen"

SPD-EU-Politiker fordert ambitioniertes Vorgehen bei der Klimapolitik

Auf dem UN-Klimagipfel in Doha müsse die EU ihre Klimaziele engagiert vertreten, sagt Matthias Groote (SPD). Der Klimawandel lasse sich nur global bekämpfen, so der EU-Umweltpolitiker. Die EU müsse deshalb dafür sorgen, dass ihr "schärfstes Instrument, der Emissionshandel, vernünftig funktioniert".

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 21.11.2012

 
EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard während der Klimakonferenz in Durban. (Bild: picture alliance / dpa / Nic Bothma)

EU-Klimakommissarin: Jetzt muss Obama mehr Klimaschutz wagen

Connie Hedegaard erhofft sich in den nächsten vier Jahren Bewegung bei Klimaverhandlungen

Die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard erwartet von US-Präsident Barack Obama, dass er in seiner zweiten Amtszeit " mehr politisches Kapital in das Thema Klimawandel" einbringt. Zugleich warnt Europas oberste Klimaschützerin: In ihrer nationalen Energiepolitik dürften die USA nicht allein auf Schiefergas setzen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 8.11.2012

 
Deutschlandfunkautorin Stefanie Schramm an Bord des deutschen Forschungseisbrechers

Am Puls der Arktis

Meeresforscher erkunden die Folgen des Klimawandels

Die Arktis gilt als wichtiges Frühwarnsystem für den Klimawandel: In den vergangenen 50 Jahren sind die Temperaturen dort doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. In diesem Jahr steht die Region unter besonderer Beobachtung: Das Meereis ist so stark geschmolzen wie noch nie.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 30.9.2012

 
Blick auf ein chinesisches Kohlekraftwerk in der Nähe von Peking. Die EU könne zum Vorbild für solche Nationen werden, meint Germanwatch. (Bild: picture alliance / dpa - How Hwee Young)

Germanwatch fordert europäische Vorreiterrolle beim Klima

Sven Harmeling über Ziele für die nächste UN-Klimakonferenz

In Bangkok wird zurzeit die UN-Klimakonferenz in Doha Ende des Jahres vorbereitet. Deutschland und Europa spielen dabei eine wichtige Rolle, sagt Sven Harmeling von Germanwatch. Die CO2-Emissionen müssten bis 2020 um 30 statt 20 Prozent sinken, fordert er - und sieht die deutsche Energiewende als weltweites Vorbild.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 30.8.2012

 
Die US-Raummission Apollo-10 blickte am 18. Mai 1969 auf die Nordhalbkugel der Erde. (Bild: Nasa)

Grünes Handeln für den blauen Planeten

Die Kontroversen rund um Green Economy und Rio+20

"Für eine Zukunft, die zu wählen es wert ist": Diese Zukunft aufzuzeigen war eigentlich das Ziel der UN-Konferenz Rio+20, die 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro zu Ende ging. Viel Auswahl gibt es danach allerdings (noch?) nicht - denn großartige Ergebnisse hatte der Gipfel nicht zu bieten

Deutschlandradio · Rio+20

 
 

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